Um auf Krisen besser reagieren zu können: Sachsen-Anhalt hat Resilienz-Stab eingerichtet / Ministerpräsident Schulze: Land bleibt auch in Problemlagen handlungsfähig
Weniger als zwei Wochen nach dem Beschluss der Landesregierung zur Einrichtung eines Resilienz-Stabes ist dieser heute zu seiner konstituierenden Sitzung in der Staatskanzlei zusammengekommen. Ministerpräsident Sven Schulze hat die Sitzung eröffnet. Geleitet wird der Resilienz-Stab von Innenministerin Dr. Tamara Zieschang. Er ist auf Staatssekretärsebene mit Vertreterinnen und Vertretern aller Ressorts, der Staatskanzlei sowie weiteren Landesbehörden besetzt.
Der Resilienz-Stab hat zunächst folgende Unterarbeitsgruppen beschlossen:
* Resilienz der Gesundheitsversorgung;
* Resilienz der Energieversorgung;
* Resilienz der Landesverwaltung.
Ministerpräsident Sven Schulze: „Nur kurze Zeit nach unserem Beschluss hat der Resilienz-Stab seine Arbeit aufgenommen. Das zeigt: Als Landesregierung handeln wir schnell und zuverlässig. Für unser Sachsen-Anhalt gilt: Im Katastrophenfall weiß jeder, was zu tun ist. Unsere Energieversorgung, unsere Gesundheitsversorgung und unsere Verwaltung müssen funktionieren – darauf arbeiten wir konsequent hin. Ich danke allen Beteiligten, dass sie sofort Verantwortung übernommen haben. So schützen wir die Menschen in unserem Land und stärken die Sicherheit unserer Heimat.“
Innenministerin Dr. Tamara Zieschang: „Der Resilienz-Stab hat seine Arbeit aufgenommen. Dies ist ein erster Schritt, um die Krisenvorsorge im Land besser zu koordinieren. Vorsorge ist das A und O, um unsere Bevölkerung auch in Krisensituationen schützen und mit lebenswichtigen Leistungen versorgen zu können. Die Handlungsfähigkeit des Staates muss jederzeit sichergestellt sein.“
Die Unterarbeitsgruppen nehmen nun ihre Arbeit auf. Sie sollen Vorschläge zu notwendigen resilienzsteigernden Maßnahmen und deren Umsetzung erarbeiten. Die Ergebnisse werden dem Resilienz-Stab über einen Fachausschuss auf Ebene der zuständigen Abteilungsleitungen der Ressorts vorgelegt.










„Die Handlungsfähigkeit des Staates muss jederzeit sichergestellt sein.“ …. Hallo .. bitte aufwachen Herr Schulze .. die Handlungsfähigkeit ist diesem Staate in weiten Teilen bereits vor Jahren abhanden gekommen … sollten Sie bemerkt haben. auch als langjähriger Hinterbänkler.
Was fehlt Dir denn? An welcher Stelle ist der Staat nicht Handlungsfähig?
Wenn Einer nicht mehr weiter weis bildet Er einen Arbeitskreis.
Wir haben also einen Stab gegründet, der jetzt einen Unterstab mit Fachgruppen beauftragt, um überhaupt erst mal mögliche Probleme zu erkennen. Lösungsideen hat der noch lange nicht, ob die erkannt und umgesetzt werden können, wissen wir erst in Monaten (oder gar nicht). Warum muss abseits des Kathastrophenschutzstaben ein weiteres, mit hochbezahlten Beamten besetztes, „Beratergremium“ installiert werden? Wäre diese Resillianzstrategie nicht von Hause aus Aufgabe von Innenministerium und Staatskanzlei? Und zwar schon seit 30 Jahren?
Das ist doch ganz einfach. Der bisherige Stab hat seine Arbeit offenbar nicht ausreichend erledigt.
Und wie du sicher auch schon feststellen musstest, ändert sich die Weltpolitische Lage fast täglich. Maßnahmen die noch vor 2 Jahren absolut unnötig waren, sind heute aktueller denn je.
Ich habe immer den Eindruck dass sich hier einige irgendwie benachteiligt fühlen, weil sie nicht mitspielen dürfen.
Was sind denn ‚Kathastrophenschutzstaben‘?
Und du bist zu blöd zum Abschreiben ? Resillianzstrategie?
Hoffentlich haste nix zu sagen!
Bist du ne echte KATASTROPHE!
Wer keine Argumente hat, der geht ins Persönliche. Ist aber in diesem Land nicht neu. Einfach mal „so genannte politische Diskussionen“ anschauen. Vom Gemeinderat bis zum Bundestag. Nur noch Defragmentierungen und Beleidigungen.
Ach ja, das ist wohl das berühmte „beste Deutschland aller Zeiten“.
Vorwärts.
In welchem Land ist das anders?
So schnell war vermutlich nicht einmal der imaginäre VEB „Sofortmaßnahme“ in seiner besten Phase – wobei man fairerweise sagen muss, dass dort die Beschlusslage auch erst durch drei Instanzen musste, bevor sie eilte.
„Im Katastrophenfall weiß jeder, was zu tun ist.“ Das beruhigt. Früher wusste man das ebenfalls – es war fein säuberlich im Plan niedergelegt. Heute findet sich die Gewissheit im Protokoll des zuständigen Fachausschusses, was zweifellos moderner wirkt, vermutlich auch mit Randnotizen in Farbe.
Und so dürfen wir entspannt feststellen: Die Planwirtschaft ist selbstverständlich Geschichte. Geblieben ist lediglich die tröstliche Erkenntnis, dass nichts so widerstandsfähig ist wie eine gut eingerichtete Arbeitsgruppe.
„Wäre diese Resillianzstrategie nicht von Hause aus Aufgabe von Innenministerium und Staatskanzlei? Und zwar schon seit 30 Jahren?“
Das ist erst jetzt aufgefallen.
Unglaublich! Stab und Unterstab und sicher gut bezahlte Jobs.
Nach den Fake News von Spahn, Drosten und RKI und der fehlenden Aufarbeitung ist das Vertrauen in staatliche Institutionen im Keller. Jetzt also wieder blinder Aktionismus. Und noch mehr Jobs im Öffentlichen Dienst.
Da rollt der Rubel……
Hochwichtige unersetzbare Beamte im höheren Dienst. Cool.ab A12 aufwärts!
Hier werden wohl noch schnell massenhaft Beamtenposten für die eigenen Parteigänger erfunden, um bei der absehbaren Wahlniederlage bis zum Lebensende auf Kosten der Steuerzahler versorgt zu sein. Ich hoffe die kommende, neue Regierung schmeißt als erstes alle Beamte und Angestellte mit Parteibuch aus dem Öffentlichen Dienst raus.
Beamte in Vorruhestand. Weniger Kohle! Bei den anderen Kumpels geht es leichter….
Die Enquete-Kommission im Bundestag hat gerade mit überwältigender Mehrheit beschlossen, dass sie die Impfschaden-Daten vom Paul-Fast-Noch-Ehrlich-Institut und von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung keinesfalls sehen will. Wird der neue Krisenstab ausreichend darin geschult sein, bei Gefahr möglichst schnell die Augen vor den vorhandenen Daten zu verschließen?