„Unsere Töchter, die Nazinen“: Lesung am Dienstag
Was passiert in einer Beziehung zwischen Mutter und Tochter, wenn das Kind den gewohnten oder anerzogenen Werten und Prinzipien völlig entrinnt? Wieviel Entfremdung hält sie aus? Wie weit kann eine Mutter sich abwenden?
Innerhalb der Ausstellung „Mut zur Zukunft – Demokratie bewahren“ anlässlich des 10. Todestages von Helmut Schmidt, Bundeskanzler von 1974-1982, findet am Dienstag, den 18.8. um 16 Uhr im Adolf-Reichwein-Haus (Haus der SPD), Große Märkerstraße 6, die Lesung „Unsere Töchter, die Nazinen“ statt.
Junge Frauen lesen gemeinsam mit den Omas gegen Rechts aus dem gleichnamigen Buch.
In ihrem 1933 verfassten Roman porträtiert Hermynia Zur Mühlen drei ältere Frauen aus unterschiedlichen sozialen Schichten – eine Arbeiterin, eine Aristokratin und eine Arztfrau. In sechs Monologen und gleichzeitig im Dialog mit den Mädchen erzählen die Mütter, wie es kam, dass ihre Töchter kurz vor Hitlers Machtergreifung zu überzeugten Parteigängerinnen der Nazis wurden und wie sie die Wandlungen ihrer Töchter, ihre Ratlosigkeit und ihre Konflikte miterleben.
Der Roman war einer der ersten, die die weibliche Beteiligung und Haltung zum Nazi-Aufschwung aus weiblicher Sicht hinterfragen.
In Zusammenhang mit den jeweiligen Familienbiografien werden gleichzeitig die politischen Veränderungen in Deutschland seit 1918 reflektiert.
Eine sehr bewegende Lesung aus einem erschreckend aktuellen Buch.














Die tägliche Dosis Indoktrination von und über den Naziwahn gib sie uns bitt! Am 6.9. ist hoffentlich Schluss damit und wir kehren in ein normales Leben zurück.
Ihr Kommentar ist die tägliche Dosis Dummheit, von der ihr Leben geprägt ist. Herzlichen Glückwunsch dazu😅
Tja, er hat aber wohl recht. Am 6.9.26 wird es braune Scheiße auf die SPD regnen.