Unterstützung für Sachsen-Anhalts Schulen: erste 51 pädagogische Unterrichtshilfen werden in Halle qualifiziert
Am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) in Halle hat die Qualifizierung der neuen pädagogischen Unterrichtshilfen (pUH) begonnen.
Am ersten zweiwöchigen Basismodul nehmen zunächst 51 Personen teil. Es ist der Auftakt für eine umfassende und praxisnahe Vorbereitung auf die zukünftigen Aufgaben der pUH an den Sekundar-, Gemeinschafts- und Gesamtschulen des Landes. Im Anschluss werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wöchentlich in regionalen Gruppen qualifiziert. Die Module bereiten auf die vielfältigen Aufgaben vor, die während des ersten Einsatzjahres im Mittelpunkt stehen. Gemeinsam werden aktuelle Fragestellungen bearbeitet und konstruktive Lösungen entwickelt.
Bildungsminister Jan Riedel: „Mit den pädagogischen Unterrichtshilfen stärken wir unsere Schulen gezielt dort, wo Unterstützung besonders gebraucht wird, vor allem an den Sekundarschulen des Landes. Die jetzt gestartete Qualifizierung am LISA ist ein wichtiger Meilenstein, um engagierte Fachkräfte praxisnah auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben vorzubereiten. Sie leisten künftig einen wertvollen Beitrag zu mehr individueller Förderung, zur Entlastung der Lehrkräfte und zu besseren Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt.“
Die pädagogischen Unterrichtshilfen werden künftig unter anderem in folgenden Bereichen tätig sein:
- Unterstützung und Co-Teaching im Unterricht,
- individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern, insbesondere von abschlussgefährdeten Jugendlichen,
- Organisation, Begleitung und Durchführung von Ganztagsangeboten,
- Koordination und pädagogische Begleitung von Praxislerntagen und außerschulischen Lernorten,
- Unterstützung bei schulischen Veranstaltungen, Elternarbeit und Kooperationen mit außerschulischen Partnern.
Hintergrund
Die pUH-Stellen werden zunächst für ein Jahr zur Erprobung besetzt, danach kann eine unbefristete Übernahme erfolgen.
Begleitet wird der Einsatz durch ein zweiphasiges Qualifizierungsprogramm mit insgesamt 450 Stunden. Die erste Phase (250 Stunden) läuft im Erprobungsjahr und vermittelt Grundlagen der schulischen Arbeit. In der zweiten Phase (200 Stunden) vertiefen die Unterrichtshilfen ihre Kompetenzen in Pflicht- und Wahlmodulen – etwa zu Teamteaching, Elternarbeit oder digitaler Bildung.








Neueste Kommentare