ver.di-Streik geht weiter: auch heute Notfahrplan der HAVAG – aber mit erheblichen Verspätungen

Der ver.di-Streik bei der Halleschen Verkehrs AG (HAVAG) geht auch am heutigen Freitag weiter. Da nicht alle Beschäftigten streiken, gibt es von 5 bis 20 Uhr ein reduziertes Angebot.

Wie bereits am gestrigen Donnerstag stehen Vertreter der Gewerkschaft ver.di an den Ausfahrten, um mit den nicht streikenden Kollegen zu reden. Und diese Gespräche fallen heute intensiver und länger aus. Gestern war auch HAVAG-Chef Vinzenz Schwarz anwesend und beobachtete die Situation, weshalb möglicherweise Sorgen bei den Fahrern aufkamen.

In der Folge kommt es zu erheblichen Verspätungen, da die Fahrzeuge teilweise mit anderthalb Stunden Verspätung den Betriebshof verlassen haben und noch immer nicht alle Straßenbahnen auf der Strecke sind.

Straßenbahn (Fahrplan Straßenbahn downloaden):
– Linie 1 Südstadt – Gertraudenfriedhof
– Linie 3 Beesen – Trotha
– Linie 5 Bereich Halle: Kröllwitz – Ammendorf
– Linie 5 Bereich Überland: Wendeschleife Schkopau – Bad Dürrenberg
– Linie 7 Büschdorf – Kröllwitz
– Linie 9 Göttinger Bogen – Hauptbahnhof
– Linie 10 Hauptbahnhof – Soltauer Straße

Buslinien (Fahrplan Bus downloaden / Fahrplan Star Park Express downloaden):
– Linie 21 Kröllwitz – Am Bruchsee
– Linie 22 Kröllwitz – Heide-Nord
– Linie 25 Seeben – Mörikestraße
– Linie 26 Halle-Messe – Diestwergstraße (Nur Freitag)
– Linie 27 Büschdorf – Berliner Brücke
– Linie 30 Rannischer Platz – Hauptbahnhof (Freitag, Samstag)
– Linie 36 Heide – Zscherben
– Linie 40 Rennbahnkreuz – Südpark
– Linie 42 Friedhof Neustadt – Gartenstadt Nietleben (Freitag, Samstag)
– Linie X1 Paul-Suhr-Straße – Star Park (reduziertes Angebot)
– Linie X2 An der Eselsmühle – StarPark (reduziertes Angebot)
– SEV 1 Gertraudenfriedhof –Tornau
– SEV 5 Ammendorf – Schkopau/Am Schloss
– Linie 91 Nacht Sonntag/Montag
– Linie 97 Nacht Sonntag/Montag

Es finden keine Rufbusfahrten und OnDemand-Verkehre statt.

Der erste Sammelanschluss der Nachtbuslinien 91 und 97 findet Montag, 23. März 2026, um 01:13 Uhr, am Marktplatz statt. Fahrgäste werden gebeten, sich an den Optischen Fahrgastanzeigern an den Haltestellen und an den Fahrtauskünften in der movemix_app zu orientieren und frühzeitig zu informieren. Wir gehen davon aus, dass am Montag, 23. März, mit Betriebsbeginn alle Linien wieder nach dem regulären Fahrplan verkehren.

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7 Kommentare

  1. Tino sagt:

    Hut ab vor den HAVAG Fahrer, welche die Streiktage Fahren.
    Diese Leute sind die besten!

  2. Zappelphilipp sagt:

    Die Sorgen sollen auch aufkommen … Im Zuge der halleschen Haushaltskonsolidierung muss sicher auch die havag kosten senken …. Also auch Personal entlassen. Da erinnert man sich sicher an die eifrigsten Streikposten.

    • Kraftradler sagt:

      Glücklicherweise sorgt der Gesetzgeber dafür, dass wegen „Streik“ keinerlei arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu befürchten sind.

      Aber schon interessant wie „mutig“ die Streikposten waren als der Big Boss vor Ort war und wie „mutig“ sie jetzt plötzlich sind.

  3. Bumerang-Streik sagt:

    Übertreibt es nicht! Ich würde vorschlagen: Demnächst Streik der Fahrgäste, wenn es um das Benutzen der Tickets geht! Streikende mögt ihr ja!

  4. Generalstreik sagt:

    Der Streik sollte nicht dem Bürger Schaden sondern dem Betrieb. Verdi usw. Sind Staatsdiener sonst gäbe es schon längst Generalstreiks aber die dummen Mitglieder finanzieren die Show

  5. Andre sagt:

    Wieder nur Kommentare von den Unwissenden.wenn die Arbeit als Fahrer so toll wäre und ach so doll bezahlt werden würde, dann gäbe es ja genug Fahrer ist ja nicht so .kommt alle hin und geht für das Geld arbeiten . Steht um 1 in der Nacht auf
    Geht 6 Tage am Stück und das über 7 Wochen hintereinander arbeiten und dann für das Geld . Familie ade Schlaf was ist das,Gesundheit mach’s gut…aber immer schön lächeln und freundlich bleiben

  6. ON + ON sagt:

    Verdi hat sich total verzockt und es zeigt, dass die meisten die Verdi-Forderung für völlig überzogen halten. Es hat sich überdies gezeigt, dass verdi immer weiter nach links sich radikalisiert und dadurch die Bodenhaftung verloren hat.

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