Ver.di will Sonntags-Shoppen in Halle verbieten

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18 Antworten

  1. keinHallenser sagt:

    Die Stadt schafft es schon jetzt nicht, bei den ganzen Spätis die Ladenöffnungszeiten zu kontrollieren, damit an den Wochenenden zwischen Samstag 20 Uhr und Montag 6 Uhr kein Alkohol mehr (an Jugendliche) verkauft werden kann. Warum geht Verdi nicht hier mal konsequent gegen vor? Die vier Sonntage im Jahr sind dagegen lächerlich.

    • 10010110 sagt:

      Verdi geht nicht gegen Spätis vor, weil diese private, oft inhabergeführte, (Kleinst-)Betriebe und abhängig beschäftigte Späti-Mitarbeiter nicht gewerkschaftlich organisiert sind. Es geht Verdi nicht um die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, sondern um Arbeitnehmerrechte. Und Äpfel sind keine Birnen.

  2. Reiner Winkler sagt:

    „Sonntags-Shoppen verbieten“

    Der Untergang des Abendlandes!

  3. g sagt:

    Gewerkschaften sind völlig überflüssig .. sie beschäftigen sich in weiten teilen mit sich selbst und ihren kleinlichen machtspielchen.
    wenn man der Marktwirtschaft mehr Freiraum einräumen würde könnte sich vieles selbst regeln.

    aber die funktionäre müssen ja irgendwie alimentiert werden.

    • 10010110 sagt:

      Dann bilde dich mal weiter und lies etwas über die Geschichte der Gewerkschaften. Diese sind ja überhaupt erst entstanden, weil die Marktwirtschaft mehr Freiraum eingeräumt wurde und sich selbst geregelt hat. Kleine Vorwarnung: es geschah nicht unbedingt zum Vorteil der Arbeitnehmer.

    • Seb Gorka sagt:

      Am Ende ist immer alles eine Verschwörung, was man nicht versteht. Gewerkschaften, Marktwirtschaft, Ladezonen…

    • bibabo sagt:

      „Gewerkschaften sind völlig überflüssig .. “

      Bist Du sicher, das Du weist, wovon Du redest?

  4. Insider sagt:

    Das Sonntagsverkaufsverbot dient nicht dazu, Jugendlichen am Wochenende den Zugang zu Alkohol zu verwehren.

  5. Halle Engel sagt:

    Ob dann Tankstellen auch Sonntags zu haben. Die verkaufen ja auch Lebensmittel Handy Zubehör usw.
    Wenn Sonntags und Feiertag zu dann bitte alle
    Danke Verdi

  6. Wilfried sagt:

    Es wird an diesen Einkaufssonntagen nicht mehr und nicht weniger angeboten, als an anderen Öffnungstagen auch. „Zusatzangebote“ sind das auf keinen Fall, denn welche Waren sollten denn zusätzlich angeboten werden? Und nein, es gibt auch keine Angebote an die Mitarbeiter des Handels in Form von Mehrlohn (Faktor 1,6) und Freizeitausgleich (Faktor 1,8). Es wird ihnen nur wohl der sonst auch übliche Stundenlohn gezahlt werden und die geleistete Zeit entweder als Überzeit, auch zum Abbummeln, berechnet oder einfach nur mal irgendwann auf einen freien Wochentag, wo dann die Familie auch nicht frei hat.
    Damit muß nicht auch noch die Lebensqualität der ohnehin unterbezahlten Mitarbeiter eingeschränkt werden.
    Und wer dümmlicherweise die Funktion und Leistung von Gewerkschaften negiert darf sich gern mal selbst zu seinen eigenen Arbeitsbedingungen kundig machen und diese heutigen mit denen vor 120 Jahren vergleichen

  7. Urhallenser sagt:

    Bitte dann sonntags aber auch Gaststätten und Tankstellen verbieten! Und am besten auch Notaufnahmen und Sonntags-Apotheken! Aber das geht natürlich nicht – weil der Gewerkschafter ja auch sonntags tanken und essen will …. In jedem anderen europäischem Land haben Supermärkte am Sonntag geöffnet, selbst in Österreich. Aber in Deutschland geht das 4x im Jahr nicht ….

  8. Urhallenser sagt:

    Bitte dann sonntags aber auch Gaststätten und Tankstellen verbieten! Und am besten auch Notaufnahmen und Sonntags-Apotheken! Aber das geht natürlich nicht – weil der Gewerkschafter ja auch sonntags tanken und essen will …. In jedem anderen europäischem Land haben Supermärkte am Sonntag geöffnet, selbst in Österreich. Aber in Deutschland geht das 4x im Jahr nicht ….

    • Sonntagskind sagt:

      Versuch den Unterschied zu finden zwischen Notaufnahme und dem Sonntags-Shoppen. Ist nicht schwer. Das eine brauchst Du vielleicht auch mal am Sonntag. Das andere eher nicht.

  9. Nobody sagt:

    „Ver.di will Sonntags-Shoppen in Halle verbieten“ – das Internet wird von Samstag 23:59 bis Montag 0:01 abgestellt? Oder wie will man im Stadtgebiet von Halle unterbinden, daß Leute Ihre Kohle ausgeben?
    Die sie wohlgemerkt nur einmal ausgeben können. Merke lieber zukünftiger arbeitsloser Angestellter: ein ganz langen Dankesbrief wenn Du bei Hartz4 zuhause sitzt hat Dein netter Gewerkschaftsvertreter verdient.

  10. Böllberger sagt:

    Bitte an Sonntagen auch gleich noch das Internet verbieten, so müsste es dann eigentlich passen! Vom Recht (gewerkschaftlich: Pflicht) auf Arbeit mal kurz zum Recht auf Faulheit, danke Herr Bsirske, aber nur noch eine Frage: In wie vielen Aufsichtsräten sitzen Sie gleich nochmal für wie viele Hunderttausende Euro Jahressalär? Ganz nah dran am echten Leben diese Gewerkschaften, den Paketzustellern gehts blendend..

  11. Scheeks sagt:

    In Halle gibt es eh nicht viel zu shoppen. Aber ich bin mir sicher, ein solches Verbot wird die Attraktivität der Innenstadt weiter ungemein steigern (Satire)

  12. farbspektrum sagt:

    Im Prinzip sollten wir uns das Kulturerbe des weitgehend arbeitsfreien Sonntags erhalten. Ich empfinde die „Sonntagsstimmung“ für wichtig, um mal aus dem Tretrad auszusteigen.

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