“Verdammt gut für die Seele der Stadt”: Halle feiert im Stadthaus die erfolgreiche Bewerbung um das Zukunftszentrum

Mit einem Empfang im Stadthaus hat die Stadt Halle (Saale) am Donnerstag die erfolgreiche Bewerbung für das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation gefeiert. Unter anderem waren die Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby und Petra Sitte da, Uni-Rektorin Claudia Becker, HFC-Präsident Jens Rauschenbach, Saalsparkassen-Vorstand Jürgen Fox und Bauunternehmer Klaus Papenburg (Eigentümer des Grundstücks).

Die 700 Seiten starke Bewerbung zeige, wie vielfältig sich Halle präsentiert habe, sagte Bürgermeister Egbert Geier.”Wir wollen Zukunft, wir bekommen Zukunft.” Er könne seine Gefühlslage gar nicht beschreiben. Es sei eine historische Entscheidung und bringe nun die größte Investition seit Jahrzehnten nach Halle. Für ihn hat das Zukunftszentrum eine große Strahlkraft, auch in die Region hinaus, und setzt Impulse. Aus diesem Grund habe man bei der Bewerbung auch auf die Stärke der Region gesetzt.Die erfolgreiche Bewerbung sei “verdammt gut für die Saale der Stadt”, so Geier, “aber auch für die Region und  Sachsen-Anhalt.” Er appelliere nun daran, selbstbewusst an die Umsetzung zu gehen. 

Die Wahl auf Halle sei einer der schönsten Tage in seiner politischen Karriere gewesen, sagte Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra. Man solle aber nicht bis zum Jahr 2028 warten, wenn das Zentrum in Betrieb geht, “die Arbeit muss heute beginnen.”

“Ich freue mich wahnsinnig”, sagte Katrin Budde, die Vorsitzende der Jury. Es sei ein spannender Prozess mit überraschenden und guten Bewerbungen. “Jeder Standort hatte was”, so Budde, “aber Halle war wirklich gut.” Das Zentrum werde der Stadt einen Schub geben.

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Keine Antworten

  1. Wunsch und wirklichkeit sagt:

    Man muss nur fest genug selber daran glauben, was man selber sagt und schon wird es wahr. Oder doch doch nicht? Die Politiker betonen schon verdächtig vehement, wie sehr sie in dem Wert der Sache für alle Hallenser überzeugt sind. Und morgen kommt der Weihnachtsmann.

  2. Der Diebstahl sagt:

    Wie die einfach selbst nicht daran glauben und sich diesen Unsinn permanent einreden müssen 😂.

  3. unlustig geimpfter sagt:

    Der einzige der wirklich feiern kann ist der Papenburg … für alle anderen wird das ein Zuschuss- geschäft.

  4. Weg sagt:

    Da gibt’s doch nichts zu feiern! Silke erst mal die Einheit Deutschlands hergestellt werden, das ist viel wichtiger als so ein böses Gebäude , was nur kosten verursacht.

  5. uh sagt:

    Für Wessen Seele? Für volkes Seele bestimmt nicht

  6. tricksenundtäuschen sagt:

    Es ist eine große Fremd- Investition , aber mit enormen , kaum zu stemmenden großen Belastungen u. Folgekosten für die Stadt ,Einnahmen wird es kaum geben.
    Der Kater kommt , wenn man ausgeträumt hat u. die Lebenswirklichkeit einen einholt.

    • "tricksenundtäuschen", den Namen hast Du zurecht für Dich gewählt sagt:

      Was für ein blödsinniges Geschwafel. Mal wieder so ein „Gefühl“? Welche „kaum zu stemmenden großen Belastungen u. Folgekosten für die Stadt“ meinst Du denn zu kennen? Klärst Du uns auf, was Du damit meinst?

      Kleiner Hinweis: Die jährlichen Betriebskosten kannst Du ja sicher nicht meinen, denn die trägt der Bund.

      Also?

    • Danke! sagt:

      Wie lange bist du schon Fachexperte?

  7. Bruno sagt:

    Wer hat die Feier bezahlt? Die Bürger mit ihren Steuergeldern, denn die Stadt hat ja kein Geld.

  8. Emmi sagt:

    Was wird da gefeiert? Einfach nur die Arbeit gemacht. Wer sich auf den Bildern da alles rumtreibt und selbst nichts für die Stadt getan hat. Und wie immer gehört Papenburg das Grundstück und verdient sich ne goldene Nase.

  9. \ö/ sagt:

    „Halle feiert im Stadthaus“
    Da scheint meine Einladung wohl verloren gegangen zu sein.
    Es gibt so viel zu ändern, es läuft so viel schief, aber feiert erstmal.

  10. Weiß der Geier.. sagt:

    „..“verdammt gut für die Saale der Stadt”, so Geier..“

  11. das große, aufgeblähte Bla wie immer sagt:

    „Für ihn hat das Zukunftszentrum eine große Strahlkraft, auch in die Region hinaus, und setzt Impulse.“

    Genau so viel „Strahlkraft“ wie bei der Kulturstiftung des Bundes, von der außerhalb der Blase kaum einer mitbekommt?

  12. BESORGTER Hallenser sagt:

    Für den Bürger, kein Neujahrsempfang,aber für die SPD ein Grund zum Feiern und Daggi, ex OB, hat das Sektchen, wieder einmal, wie in alten Zeiten gut geschmeckt.

  13. Professor Flimmrich sagt:

    Halle feiert die Zukunft. Macht erst mal eine vernünftige Gegenwart.