Verein „Marsch des Lebens“ bekommt Fackenheim-Preis

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Der mit 2000 Euro dotierte Emil-L.-Fackenheim-Preis für Toleranz und Verständigung geht in diesem Jahr an den Verein Marsch des Lebens

Der „Marsch des Lebens“ vereint einerseits die Erinnerung an die schrecklisten Jahre der deutschen Geschichte mit der Aufarbeitung der Vergangenheit und der Versöhnung zwischen den Nachkommen der Opfer- und Tätergenerationen und ist andererseits ein mächtiges Zeichen gegen den modernen Antisemitismus und für den Staat Israel. Seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 fanden bisher Märsche in über 300 Städten und Ortschaften statt – unter anderem auch in der Stadt Halle an der Saale.

Die feierliche Preisverleihung findet am 25. April 2017 um 19:00 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche, Christian-Wolff-Straße 2, 06108 Halle (Saale), statt.

Am 25. April 2017 organisiert die Jüdische Gemeinde zu Halle (Saale) gemeinsam mit dem Preisträger darüber hinaus zwei öffentliche Veranstaltungen:

Marsch des Lebens in Halle (Saale) unter dem Motto „Von der Schoa zu neuem Leben“. Der Marsch beginnt um 15:00 Uhr mit der Startveranstaltung in der Dessauer Straße 24 und führt vorbei an verschiedenen Orten jüdischen Lebens, u. a. der halleschen Synagoge am Wasserturm und dem Gemeindezentrum in der Großen Märkerstraße, zum Jerusalemer Platz.
Open-Air-Gedenkveranstaltung anlässlich des Jom ha-Schoa. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 17:00 Uhr am Jerusalemer Platz. Es werden Gedenkkerzen angezündet und die Namen der ermordeten jüdischen Hallenser vorgelesen.

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