Vortrag am Dienstag in der Moritzkirche: Die Anfänge des Jakobskultes zwischen Mythos und Politik
Im Rahmen der Wanderausstellung „Schätze der Pilgerstraßen“ lädt das Ökumenische Zentrum der Moritzkirche zu einem historischen Vortrag über die Ursprünge des Jakobskultes ein. Am Dienstag, 17. März 2026, um 19.30 Uhr spricht der hallesche Arzt und Historiker Dr. med. Stefan Moeller über das Thema „Die Anfänge des Jakobskultes in Spanien zwischen Mythos und politischem Kalkül“.
Der Referent geht der Frage nach, wie es dazu kam, dass der Apostel Jakobus, der nach biblischer Überlieferung vor allem in Judäa und Samarien wirkte, ausgerechnet in Spanien seine letzte Ruhestätte gefunden haben soll. Welche historischen Entwicklungen, religiösen Vorstellungen und möglicherweise auch politischen Interessen führten dazu, dass sich am heutigen Ort Santiago de Compostela eines der bedeutendsten Pilgerziele der Christenheit entwickelte?
Der Vortrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Jakobskultes, seine Legenden und historischen Hintergründe sowie seine Bedeutung für die mittelalterliche Pilgerbewegung, die bis heute Menschen aus ganz Europa auf den Jakobswegen zusammenführt.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Wanderausstellung „Schätze der Pilgerstraßen“ der St.-Jakobus-Gesellschaft Sachsen-Anhalt in der Moritzkirche statt.
Veranstalter ist das Ökumenische Zentrum Moritzkirche Halle in Kooperation mit der Katholischen Pfarrei St. Mauritius und St. Elisabeth. Gefördert wird das Projekt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e. V.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Interessierte sind herzlich eingeladen.











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