Warnstreik bei der Stadtverwaltung, Saalesparkasse und Stadttöchtern

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12 Antworten

  1. Fe sagt:

    Die Mitarbeiter der saalesparkasse bekommen wohl zu wenig Gehalt, obwohl alle prämiensparkonten gekündigt worden sind? Nun reicht’s noch nicht?

  2. NiceM sagt:

    Der Öffentliche Dienst in Halle verdient schon deutlich mehr als der gleichwertige Arbeiter in privaten Betrieben. Verdi fordert immer mehr Lohn, klar bei 1% Gehaltsbeitrag wird nun mal dadurch auch mehr Einnahmen für deren Chefs / Vorstände generiert. Fakt ist, dass viele unserer Gewerkschaften nicht das Wohl aller im Sinne haben. Die steigenden Kosten teffen immer die anderen. Und langfristig werden so auch weniger Arbeitsplätze verfügbar sein.

    • Wilfried sagt:

      Du hast da offenbar Insiderkenntnisse? Lass mal sehen…
      Übrigens sind gewerkschaften selbsthilfeorganisationen der Arbeitnehmer, die sich den Luxus von ein paar Festangestellten Und Fachleuten leisten. Und du sollst auch nicht Arbeiter in tariffreien Butzen mit Angestellten in Tarifbetrieben vergleichen. Das geht immer schief, zeigt aber auch, daß den Arbeitern dort ihre Lohn- und Arbeitsbedingungen nicht so wichtig sind, um es in eine Selbsthilfeorganisation zu schaffen.
      Übrigens, wieviele Gewerkschaften, resp. Mitglieder dort, kennst du persönlich, um solche Unwahrheit hier zu verbreiten? Allerdings stimmt das „aller“ schon, denn sie sind nur im Sinne ihrer Mitglieder tätig. Und das sind ja nicht alle… Pech für die anderen, aber sie könnten das ändern!

  3. Gr sagt:

    Warnstreik ist immer gut, gabs in der DDR nicht

    • JS sagt:

      @NiceM
      Hast du dich schon mal mit der Vergütung auseinandergesetzt?
      Mittlerweile verdienen viele Mitarbeiter in der freien Wirtschaft mehr Geld als der „Normalo“ im öffentlichen Dienst. Nicht alle sind höhere Beamte.
      Ich kann das nach 23 Jahren in der Wirtschaft mit gutem Gewissen sagen.
      Mich haben die Arbeitsbedingungen und die relativ sichere Joblage in den ö.D. gezogen.
      Davon abgesehen steht es doch jedem frei, sich dort für einen Job zu bewerben oder seinen vermeintlich schlecht bezahlten Job zu wechseln.
      Qualifikation vorausgesetzt.

      • NiceM sagt:

        Ja es steht jedem frei, da hast du Recht. Jeodch gibt es nicht für jeden einen Job im ö.D. Und ja es gibt auch in der freien Wirtschaft Betriebe die gut / besser Zahlen. Dies ist aber hier in unserer Gegend die Ausnahme. Kann nun mal nicht jeder in Leuna / ö.D. arbeiten.
        Das Problem mit der Qualifikation ist doch die selbe Aussage wie „studiere doch“. Was meint Ihr denn, was passiert, wenn alle studieren ? Dann kannst mit deinem Bachelor die Regale säubern….

        • JS sagt:

          Es geht doch nicht darum dass jeder studieren soll. Was ich meine ist, dass ich einen nicht zufriedenstellenden Job durchaus wechseln kann. Der Arbeitsmarkt steht qualifizierten Kräften momentan durchaus offen gegenüber.
          Unabhängig vom ö.D. Ich komme aus dem Handwerk und habe wegen schlechter Arbeitsbedingungen und ungerechter Bezahlung auch wieder ins Handwerk gewechselt. Hier habe ich kurzfristig auch finanzielle Einbußen hingenommen. Hatte aber wesentlich bessere Bedingungen um auch finanziell aufzusteigen, was dann auch der Fall war. In den ö.D. hat es mich erst später verschlagen.
          Kurzum, jeder ist seines Glückes Schmied und letztendlich muss man selbst sehen wie man mit dem A… an die Wand kommt.
          Nur ist häufig auch eine gewisse Bequemlichkeit ein Problem.

  4. JS sagt:

    Auch ich zahle Steuern und Beiträge in die Sozialkassen. Sieh es doch mal von einer anderen Seite. Mehr Lohn = mehr Beiträge. Von denen können dann die regelmäßigen Erhöhungen der Kosten für notorische Arbeitsverweigerer in dritter Generation bezahlt werden.

    • Wilfried sagt:

      Beides absolut richtig, und die Kaufkraft wird auch gestärkt…

    • Sachverstand sagt:

      „Auch ich zahle Steuern und Beiträge in die Sozialkassen“. Oh, oh, da brechen jetzt aber ganze Weltbilder zusammen. Gut aber das nicht erwähnt wurde, dass die MA des ÖD auch alles Andere selber bezahlen müssen, Preissteigerungen unterliegen. Sogar wenn sie beim eigenen AG einen neuen Personalausweis, Reisepass beantragen, einen Bauantrag stellen,… . Ups, da ist mir jetzt aber Einer rausgerutscht, darf ja eigentlich niemand Wissen.

    • farbspektrum sagt:

      Deine Steuern stammen aber aus Steuern.
      Also von der linken Tasche in die rechte Tasche. Das soll keine Abwertung sein, sondern die Aufmerksamkeit auf die armen Schweine, die nicht im Fokus stehen, lenken, die Steuern aus Wertschöpfung erarbeiten und geschröpft werden, was das Zeug hält.

      • Christoph sagt:

        Stimmt schon. Vor allem als Müllkutscher sollte das Prestige, das der Job mit sich bringt, Lohn genug sein. Die Kita-Tanten sind den ganzen Tag am spielen, Verwaltung braucht keiner und Sparkasse hat eh nur paar 10tausend Kunden, die meisten auch noch im Saalekreis.

        • farbspektrum sagt:

          Mein Posting war gerichtet auf: Zum ÖD gehören auch Dienste, die man im Allgemeinverständnis nicht zum ÖD zählt und die selbständig wirtschaften, zum Beispiel die Sparkassen. Es kommen aber die Klagen, dass sie auch Steuern bezahlen, gehäuft aus den Reihen der direkt aus Steuergeldern Bezahlten,

      • Sachverstand sagt:

        „Deine Steuern stammen aber aus Steuern.“ Schön das ich mir mein geplantes Oder im Kommi zu@JS verkniffen habe. Da war die Wissbegierde, wer wohl als 1. mit diesem Schwachsinn um die Ecke kommt, dann doch größer. Und siehe, es hat sich gelohnt. Herzlichen Glückwunsch!

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