Weniger Autofahrer in Halle (Saale) geblitzt – Einnahmen bei 5,1 Millionen Euro

Die Stadt Halle (Saale) hat im vergangenen Jahr 76.277 zu schnelle Autofahrer geblitzt. Das ist ein Rückgang um mehr als 8.000 zum Jahr davor. Dementsprechend sind auch die Einnahmen gesunken. 5,082 Millionen Euro sind in die Stadtkasse geflossen, knapp 300.000 Euro weniger als im Jahr 2024.

Der Rückgang ist aber weniger auf angepasste Fahrweise zurückzuführen, als vielmehr auf Änderungen an den Standorten. Die “Starenkästen” an der Magistrale und Magistrale / Feuerwache dürfen seit Anfang vergangenen Jahres nicht mehr blitzen, die Zulassung ist abgelaufen. Auch die Blitzer auf der Magistrale am Rennbahnkreuz wurden baustellenbedingt abgebaut, sie stehen noch auf der Europachaussee.

Doch zwei neue Blitzeranhänger, die seit Januar in Betrieb sind und die Stadt knapp 400.000 Euro gekostet haben, dürften die Einnahmen in diesem Jahr wieder steigen lassen. Zudem gehen im Laufe des Jahres die Rotlichtblitzer am Rennbahnkreuz / B80 und in der Trothaer Straße in Betrieb.

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2 Antworten

  1. Bob sagt:

    Dann wird es in Zukunft abgerechnet wie bei der GEZ. (Man könnte ja zu schnell fahren) „Wir haben schließlich die Einnahmen schon verplant und ausgegeben“. IRONIE

  2. Mehr bitte! sagt:

    Interessant wäre ja eine GUV-Rechnung für die Blitzer. Wüsste noch einige 30er Zonen, in denen die Anhänger Sinn ergäben. Und es hilft dem Stadtbeutel, während es nur uneinsichtigen schadet. Win-Win.

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