Wenn der OB zum Koch wird: Kulinarische Anerkennung für das Ehrenamt wird auch in diesem Jahr fortgesetzt – Start bei der Freiwilligen Feuerwehr Kanena

Seit er im vergangenen Jahr sein Amt antrat, machte Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt keinen Hel daraus, dass er die ehrenamtliche Arbeit der Hallenserinnen und Hallenser in allen gesellschaftlichen Bereichen für unverzichtbar hält und wertschätzt. So kam die Idee auf, für die freiwilligen Feuerwehren der Stadt zu kochen und in dieser ungezwungenen Atmosphäre mit den Kameradinnen und Kameraden ins Gespräch zu kommen.

Auch in diesem Jahr stellt sich der OB daher wieder an den Herd und kocht. Gestern war der Auftakt bei der Freiwilligen Feuerwehr in Kanena. Zubereitet wurde ein relativ simples, aber dennoch gleichermaßen beliebtes und bekanntes Gericht: Nudeln mit Tomaten-Würstchen-Sauce. So ging es um kurz vor 19 Uhr mit dem Zwiebel schälen und schnibbeln los, bevor diese glasig angebraten wurden. Auch die Würstchen wurden, mit Hilfe von Kameraden der Jugendfeuerwehr, zerkleinert und anschließend in der Pfanne zu landen. Mitsamt passierter Tomaten, Tomatenmark und verschiedenen Gewürzen entstand so eine leckere Sauce.

„Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze für die Gesellschaft, auch in Halle. Deswegen koche ich auch in diesem Jahr regelmäßig für ehrenamtlich Engagierte, unter anderem für die Feuerwehren“, sagte Vogt zur Fortsetzung seiner Kochabende. Er werde in Zukunft aber auch Vereine aus anderen Bereichen des gesellschaftlichen Engagements bekochen, betonte der OB, um einfach und direkt vor Ort seine Dankbarkeit für die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler zu zeigen. „Dankbarkeit dafür, dass sie sich engagieren, ihre Freizeit opfern, für unsere schöne Stadt.“

Einen Punkt wollte Vogt noch ansprechen, bevor die anwesenden Pressevertreter sich verabschiedeten, da es hier immer wieder Diskussionen und teils direkte Vorwürfe gegeben hatte: „Und für alle, die denken, dass die Stadtkasse diese Kochabende bezahlt: Nein, das bezahle ich privat und mache es sehr gerne!“

Jetzt fehlten nur noch die Nudeln und die restlichen Kameradinnen und Kameraden der Kanenaer Wehr, die wie jeden Freitagabend in und vor der Fahrzeughalle ihre wöchentliche Ausbildung absolvierten. Kurze Zeit später saß man dann gemeinsam am Tisch und kam beim gemütlichen Beisammensein ins Gespräch.

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Eine Antwort

  1. Emmi sagt:

    Ich finde es schlimm, wenn sich der OB immer wieder erklären muss was er macht und wer was bezahlt. Einfach solch einen Termin als Anerkennung für die Kameraden der Feuerwehr sehen.
    Das haben die Linken und anderen Parteien bei Geier nicht gemacht, dieses ausspionieren, komisch.

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