Wichtiger Heimsieg im Abstiegskampf: Rhinos schlagen Berliner SC mit 81:74
Die USV Halle Rhinos haben ein starkes Zeichen im Kampf um den Klassenerhalt gesetzt. In der Dreifelderhalle der Sportschulen Halle besiegten die ersatzgeschwächt nur mit neun Spielern angetretenen Rhinos den Berliner SC mit 81:74 und sammelten enorm wichtige Punkte. Es war der fünfte Saisonsieg im 13. Spiel, der die Rhinos auf Tabellenplatz 8 klettern lässt.
Die Partie begann mit Vorteilen für die Gäste, die mit drei Dreiern in Folge gut ins Spiel fanden. Doch die Rhinos antworteten entschlossen, suchten konsequent den Drive zum Korb und punkteten mehrfach in der Zone. Nach fünf Minuten übernahm Halle erstmals die Führung und entschied das erste Viertel mit 21:17 für sich. Constantin Finger und Alexander Herrmann setzten früh Akzente.
Auch im zweiten Viertel präsentierten sich die Rhinos selbstbewusst. Ein Dreier von Marcus Zawatzki eröffnete den Abschnitt, anschließend trafen Ben Nötzel und Alexander Herrmann mehrfach unter dem Korb. Halle agierte variabel, fand immer wieder den freien Mitspieler und ging mit einer 45:39-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Die Rhinos trafen nicht von außen und auch der Zug zum Korb fehlte, während der Berliner SC zunehmend sicherer traf. Das dritte Viertel ging mit 15:20 an die Gäste, die den Rückstand bis auf 60:59 verkürzten. Besonders Rüb war nicht zu bremsen und hielt Berlin im Spiel.
Im Schlussviertel übernahm der Berliner SC zunächst sogar die Führung (63:66). Doch in dieser Phase zeigte sich die Reife der Rhinos. Angeführt von Constantin Finger, Ben Nötzel und Alexander Herrmann startete Halle einen entscheidenden 14:0-Lauf, drehte das Spiel eindrucksvoll und brachte die Halle zum Kochen. Besonders wichtig: Die Rhinos blieben an der Freiwurflinie eiskalt und bestätigten ihre starke Entwicklung in der zweiten Saisonhälfte – die Teamquote wurde von rund 50 % auf aktuell 72 % gesteigert.
Ein Schlüssel zum Sieg war zudem die Präsenz von Alexander Herrmann unter dem Korb, der immer wieder gesucht wurde und Fouls zog (10 von 13 Freiwürfen). Routiniert führten außerdem Martin Pötschke und Marcus Zawatzki Regie, beide fanden sich wie in gemeinsamen U18- und U20-Zeiten fast blind und trafen wichtige Würfe.
Ben Nötzel überzeugte in seinem zweiten Spiel nach langer Verletzungspause mit 12 Punkten und erhielt dabei lautstarke Unterstützung von einer eigenen Fangruppe, was für ein emotionales Comeback.
Für die Rhinos spielten: Constantin Finger: 19 Pkt.; Alexander Herrmann: 19 Pkt.; Ben Nötzel: 12 Pkt.; Jonas Groth: 10 Pkt.; Marcus Zawatzki: 7 Pkt.; Malcolm Neufert: 6 Pkt.; Martin Pötschke: 5 Pkt.; Rajath Karanam Ramamurthy: 3 Pkt. ; Niklas Benndorf
Trotz 10 verwandelter Dreier der Gäste behielten die Rhinos die Nerven und entschieden das Spiel mit geschlossener Teamleistung verdient für sich.
Ausblick: Nächster Heimspiel-Doppelspieltag
Schon am kommenden Samstag, 31. Januar 2026, geht es in der Robert-Koch-Straße weiter:
18:00 Uhr – USV Halle Rhinos vs. RedHawks Potsdam
Zuvor treffen die RegioRhinos Damen um 15:00 Uhr auf die City Baskets Berlin.



Fotos: Andreas Heine









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