Wiegand sagt: Stadtrat fürchtet seine Wählergruppe

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29 Antworten

  1. Wiegands Freundin sagt:

    Wiegand glaubt doch nicht ernsthaft, dass er auch nur den Hauch einer Chance hat nach 7 verlorenen Jahren für die Stadt.
    Halle steht schlechter da, als jemals zuvor.

    • Nobody sagt:

      Verloren hat Halle in den Jahren der Parteisoldaten vorher – und der in vorauseilendem Parteigehorsam jahrelang praktizierten 100% Blockadehaltung.
      Jeder blickige Bürger wird das erkennen und den Blockade-Blockflöten an der Wahlurne eine Abfuhr erteilen. Logisch, dass bei den Bremsern jetzt die Angst umgeht.

    • C.K. sagt:

      Was haben denn die beiden Damen vor ihm geleistet?

    • Wähler sagt:

      Uter Wiegands Ägide ist Halle im Wirtschaftsranking der Städte und Landkreise um 30 Plätze nach hinten gerutscht – auf Rang 398 von 401!!!
      In der Kriminalstatistik dagegen hat sich Halle von Rang 15 auf Rang 6 „hochgearbeitet“.
      Das muß man erstmal bringen!
      Gut, der OB ist nicht allein Schuld, eine in weiten Teilen unfähige Verwaltung und Polizeiführung, sowie ein linksdrehender Staddtrat, der sich auf Nebensächlichkeiten konzentriert tragen ihren Teil dazu bei.
      Um so wichtiger ist es, bei der Kommunalwahl sich nach Alternativen umzuschauen.

  2. Glaubenskrieger aller Coleur - vereinigt Euch! sagt:

    Der Rat macht einen Coup? Vielleicht hat der Rat auch nur dafür gesorgt, dass der OB künftig seiner Pflichterfüllung nachkommt!

    Ach der Rat fürchtet den OB-Wahlverein? Diese Truppe hat doch noch nicht ein Mandat sicher! Angeführt von des OB Ombutsmann und seiner Büroleiterin kriegt doch der Verein nicht eine einzigen stadtratlich vorzeigbaren Kandidaten hervorgezaubert! Alle von den Kandiedierten wollen Bildung, Kultur, Soziales machen, gefolgt von Stadtentwicklung und Sport. Und als Sicherheits- und Ordnungsbeauftragrten haben die DEN Heideseebetreiber an Bord. Na das kann ja was werden!

    Guckst du hier: http://verein.hauptsache-halle.de/

    Die Stellungnahme des OB wurde erheitert aufgenommen. Das war offenbar ihre Funktion: Erheiterung. Dies hat sie auch geleistet. Mehr nicht!

  3. stekahal sagt:

    Naja, es kann ja jeder einen Verein „Wählt mich und meine Freunde“ gründen. Ob es zum Erfolg führt ist eh zweifelhaft.
    Gemessen wird der Bürgermeister und seine Konkurrenten doch an den bisherigen Leistungen. da hilft auch kein geschwätz von kostenlosen Straßenbahnen oder anderen in die menge geworfenen Bonbos.

  4. Sabine E sagt:

    Also mit einem hat Wiegand Recht: auch ich fürchte seinen Wahlverein!
    Wenn er denen allen einen gut dotierten Bullshit-Job im öffentlichem Dienst versprochen hat, so wie er es mit Oliver Paulsen und Co. von den Grünen bei der letzten Wahl getan hat, dann wird bald noch weniger Sachverstand in der halleschen Verwaltung tätig sein.
    Wenn das denn geht….aber Luft nach unten ist anscheinend immer….

    • Goldbeutel sagt:

      Na, um Gottes Willen.
      Eine Herrschaft des dicken Kommunisten würde der Stadt endgültig den Todesstoß versetzen.
      Einzig sinnvolle Alternative zu Wiegand ist Silbersack.

  5. stekahal sagt:

    naja, aber vielleicht ist her Wiegand noch das kleinere Übel. Wenn die CDU/FDP als erstes nur noch an Verkauf städtischen Besitzes wie Pauluspark denken, was bleibt dann noch den folgenden Bürgermeistern an Einfluss ?

  6. Wilfried sagt:

    Silbersack? Der würde doch noch mehr Unsinn machen mit seiner Besserverdienenden-Partei. Mövenpick läßt grüßen, wer wären da in Halle die Beschenkten? Welche Klientel hätte dann den Nutzen dieser Seilschaft?

    • stekahal sagt:

      Natürlich die „Investoren“. Andere Städte hatten schonmal ihre Stadwerke und weiteres Tafelsilber an „Investoren“ verkauft und mußten dann sehr teuer von den Heuschrecken zurückkaufen. Aber die FDP scheint eben nicht lernfähig zu sein.

  7. Caspar sagt:

    Bei der letzten Komunalwahl war Egbert Geyer Wahlleiter. Danach wurde ein Wahllokalvorsteher (wie Geyer SPD) wegen Wahlbetrugs zu Lasten der AfD verurteilt. Da kann man ihm die Aufgabe nicht noch mal guten Gewissens überlassen.

  8. stekahal sagt:

    Also vor Wiegands neuer Partei habe ich keine Angst. Ob sie in den Stadtrat einzieht bezweifle ich. Aber eine andere neue Partei wird sicher die alteingesessenen Parteien im Stadtrat ganz schön aufmischen.

  9. Lurchhabitatswächter sagt:

    Was für eine neue Partei? Du meinst doch nicht etwa Blau-Rot? Neu waren die vorgestern, aber doch nicht 2019! Die hatten im jetzigen Stadtrat schon 2014 ganz kurz eine Fraktion, zerlegten sich dann und fanden sich letzte Woche neusortiert wieder zusammen. Aber eine neue Partei ist das nicht.

  10. Detlef Wend sagt:

    Wir Stadträte fürchten uns nicht vor Wiegands Liste. Wir fürchten nur, dass sie uns fürchterlich auf die Nerven gehen werden. Wir sind genervt von der unverhohlenen Agressivität mit der Wiegands Büroleiterin in der Verwaltung agiert und wie sie den OB steuert. Wir sind genervt von der Scheinheiligkeit und den populistischen Wendemanövern des OB. Wir sind genervt von den arroganten Auftritten des Herrn Paulsen in den Ausschüssen. Dieses unerfreuliche OB-Büro-Süppchenkochertriumvirat hat den Respekt vor dem demokratischen und inhaltlichen (auch in der Verwaltung) Diskurs längst verloren. Wer ihre hochherrschaftliche Meinung nicht teilt, wird rücksichtslos drangsaliert. Und dieses Ungemach wird demnächst noch von Wiegands Liste in den Stadtrat getragen. Glückwunsch an alle Beteiligten meinerseits!
    Nicht das wir jetzigen im Stadtrat agierenden Personen uns immer mit Ruhm bekleckern, aber der Grundrespekt vor der demokratischen Debatte ist unser Konsens. Daher haben wir keine Angst vor Mitbewerbern. Das gehört zum demokratischen Wettbewerb dazu.
    OB Wiegand betont doch, als Parteiloser über dem ach so lästigen Parteieingezänk zu stehen. Warum braucht er auf einmal doch eine eigene Partei? Vielleicht erinnert er sich an seine einstige Mitgliedschaft in der SPD, die für ihn solange attraktiv war, bis er merkte, dass es ihn karrieretechnisch nicht weiter half …
    Letztendlich sitzt bei Kommunal und OB-Wahlen der Amtsinhaber am längeren Hebel. Und der aktuelle Oberverwaltungsbeamte unserer Stadt wird keine Gelegenheit scheuen uns damit zu ärgern. Nun haben findige Stadträte eine Gelegenheit gefunden ihn zu ärgern und das muß er nun mal aushalten. Da hilft auch kein öffentliches „Geflenne“
    Wem’s in der Küche zu heiß wird, der soll in den Keller gehen und dort weiter jammern 😉

    Detlef Wend
    SPD

    • Die politische Mitte sagt:

      Lieber Herr Dr. Wend,
      schön, daß Sie mal auch ‚was nervt. Das ist prima ein Stichwort. Prima, weil Sie und Ihre Kollegen nerven auch. Permanent. Den Rest der Stadt. Auch Sie sind Weltmeister im Wichtigmachen, Phrasendreschen, Zerstören, Verhindern, Populisieren usw..

      Jetzt haben Sie mal auf der Regierungsbank ein Spiegelbild Ihres Populismus vor Augen. Und keine Parteimacht mehr über diesen Teil des nervenden Spiels. Das treibt Sie in die Wut. Gut so.

      Schmierig, wie gerade Ihre Partei umgefallen ist, als es um REWE ging, die aggressiv in der Stadt die Einzelhandelsstruktur aufmischt. Lächerlich primitiv, wie dazumal Ihr Senius dem damaligen Beigeordneten Stäglin beisprang („Die Argumente der Verwaltung haben uns überzeugt“), als es um stärkere Ratsbeteiligung bei städtischen Bauprojekten ging. Und das Geseier eines Herren Eigendorf (SPD) ist auch ständig mit Seife gemischt, damit es gut flutscht. Es nervt, Genossen.

      Legendär, wie Ihr Abgeordneter Fickentscher „unsere Demokratie“ zur „Parteien-Demokratie“ umfabulierte (beim Antrag zur Einschränkung der politischen Nutzung städtischer öffentlicher Einrichtungen). Also im Grundgesetz steht es anders drin! Aber klar, so seit Ihr! Alles Euer Eigentum, andere sind Populisten, Demokratie in den Worten, in Euren Taten der Eigenutz, ansonsten nur Postenschacherei.

      Nein, die SPD würde sowas nie machen! Oder doch? Siehe die Besetzung der Referentenstelle des BG GB1: von der SPD-Fraktionsgeschäftsstelle auf diese wichtige Position. Den Typen kennen Sie. Der Wechsel in die Verwaltung war bestimmt seiner Kompetenz geschuldet. Die zeigte er zuvor als fletzig herumlümmelnder SPD-fraktionsabgesandter Finanzausschußzuhörer genauso wie jetzt als Controller, wenn er während laufender FA-Sitzung auf bunten Internetseiten herumsurft, die nichts mit dem gerade besprochen Thema zu tun haben. So ein Personal ist Ihr Beitrag zur Lage der Stadt, Herr Wend.

      Und dann die Sache mit der Kulturhauptstadt: nur um Wiegand eins reinzubraten war der ganze Rat der Komiker 143% dagegen unterwegs. Um dann kurz vor der Entscheidung in Teilen umzufallen („Ähh-Ähh“-Appell der Linken-Frau Müller). Populismus, jajaja. Waren Sie nicht der Typ mit dem Flußpferdvergleich seiner selbst (Flußpferde kommen aus dem Fluß und fressen die Plantagen leer)? Meinten Sie nicht, Sie seien so ähnlich? Das waren doch Sie! Zur Kulturhauptstadt-Debatte. Lächerlich. Aber treffend.

      Klar, daß es nervt, wenn die richtig fetten Positionen von anderen „Populisten“ besetzt werden. Da werdet Ihr richtig zornig. Rage, Schaum, …!

      Mit solchen Beiträgen hier zeigen Sie, daß Sie eben auch nur so ein alles zertrampelndes Flußpferd (Ihr selbstgewähltes Bild!) sind. Wie übrigens die anderen um Sie herum auch, nur mit höherem akademischem Grad.

      Das ließe sich jetzt unendlich fortschreiben … ! Zum Glück rutscht Eure Partei gerade unter die 10%-Marke, Genossen! Tschüß dann! Geh doch selber in den Keller heulen, Detlef! Nach der Kommunalwahl! Mit 7,3%+ Ergebnis und Schrumpffraktion im Stadtrat 2019-2024.

      Ich wähle jetzt die Wiegand-Liste. Das ändert zwar auch nichts, aber wenigstens heult der Hr. Wend mit seiner SPD!

      Manfred Mustermann
      Schnauze-voll-Wähler

      • 10010110 sagt:

        Dein Beitrag scheint noch mehr von Rage und Schaum vorm Mund geprägt als der von Herrn Wend. Da fühlt sich wohl einer auf den Schlips getreten, hm? 🙂 Mit Kindergartenreaktionen wirds aber auch nicht besser.

  11. farbspektrum sagt:

    „Nun haben findige Stadträte eine Gelegenheit gefunden ihn zu ärgern und das muß er nun mal aushalten.“
    Er hat doch in den vergangenen Jahren schon viel aushalten müssen.
    Ich sehe in Wiegand einen Mann, der etwas für Halle erreichen will. Der nicht nach dem Motto handelt: Nur keine Entscheidungen treffen, die könnten falsch sein. Lieber etwas bis zur nächsten Generation aussitzen. Von der staatlichen Plankommission ausgereichte Fördergelder sollten verbraten werden, das ist unverfänglich. Kapitalisten wollen Halle nur ausnehmen.

  12. Urhallenser sagt:

    „Ich sehe in Wiegand einen Mann, der etwas für Halle erreichen will.“ Und auch erreicht hat, im Gegensatz zur Reisebürgermeisterin. Er hat endlich das Ressort Wirtschaft belebt – ohne den schleimigen Neumann. Und auch das Ressort Stadtmarketing wurde um seine privaten Machenschaften entflochten. Wiegand hat viel gemacht und erreicht – Scheffler , ebay,… Und deshalb ist ihm das hoch anzurechnen. Ein Silbersack bezieht jetzt schon Partei und ein Roter – bitte, die hatten wir zuletzt genug in Halle!

    • mirror sagt:

      Viel versprochen und wenig gehalten:
      – Sanierung Haushalt – katastrophale Verschuldung der Stadt
      – Transparenz – politischen Klüngel durch Investoren-Amigos getauscht
      – Wirtschaftsförderung – 50% der Gewerbesteuereinnahmen von Magdeburg, die Stadt hängt am Tropf des Landes
      – Arbeitslosigkeit – im Kriechgang der positiven Entwicklung im Rest der Republik hinterher
      – Personalabbaukonzept – viel Geld investiert und jetzt höhere Personalkosten (mehr Häuptlinge, keine Indianer)
      – Audi-Firmenwagen durch Eurowings-Tickets ersetzt
      – Sanierung TOO – mehr Geld von der Stadt
      – Sanierung MMZ – Zuschüsse in Kredite umgewandelt, keine Sanierung absehbar
      – …

  13. Wilfried sagt:

    Nanu, der Herr Urhallenser, in Bezug auf Bürgermeisterkandidaten wohl nicht so ganz auf der Höhe der Zeit oder BiIdung. Da sollte er wohl mal nachhilfe nehmen im Fach Sozialkunde.

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