Zeichen für Toleranz: Weitere Bänke in Regenbogenfarben in Halle gestaltet 

Schülerinnen und Schüler der „Ersten Kreativitätsschule Sachsen-Anhalt e.V.“ haben jetzt zwei Sitzbänke in den Farben des Regenbogens gestaltet. Eine der beiden Bänke wird am Nasreddin-Brunnen in Halle-Neustadt aufgestellt. Sponsor hierfür ist das Neustadt-Center. Für die zweite werden noch Standort und Sponsoring gesucht. 

Grundlage der Aktion ist ein Stadtratsbeschluss vom 27. April 2022. Danach sollen sogenannte Regenbogenbänke im Stadtgebiet aufgestellt werden. Die Farbgebung lehnt sich an die Regenbogenflagge an, die für Toleranz und Akzeptanz der Vielfalt von Lebensformen steht. Die Bänke sollen an die verfolgten, diskriminierten und ermordeten Homosexuellen während des Nationalsozialismus erinnern. Zudem sind sie Zeichen dafür, dass noch heute weltweit Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt oder benachteiligt werden. 

Für weitere Bänke in Regenbogenfarben können sich Bürgerinnen und Bürger als Bankpaten engagieren. Für eine einmalige Spende von 1.000 Euro stellt die Stadt Halle (Saale) eine Bank auf und kümmert sich um deren Erhaltung und Wartung. Die Bank wird mit dem Namen der Spenderinnen und Spender versehen, diese Erhalten eine Urkunde. Die Patenschaft wird für fünf Jahre übernommen. 

Die erste Bank in Regenbogenfarben wurde anlässlich des CSD Halle (Saale) 2022, im vergangenen August am Diakoniewerk Halle aufgestellt.  

Mehr zum Thema Bankpatenschaften unter: https://halle.de/leben-in-halle/ehrenamtund-engagement/patenschaften/bankpatenschaften 

Foto Stadt Halle 

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25 Antworten

  1. So kreativ sagt:

    Sie konnten sich nicht mal die Farben aussuchen. Das ist wahre Vielfalt und Selbstbestimmung.

    • Skeptiker sagt:

      „Sie konnten sich nicht mal die Farben aussuchen“

      „…haben jetzt zwei Sitzbänke in den Farben des Regenbogens gestaltet…“

      Was für Farben hätten sie denn nehmen sollen, Du Held?

      Wenn Du eine Deutschland-Fahne gestalten WÜRDEST, suchst Du Dir auch die Farben aus, oder nimmst Du dann doch schwarz, rot und gold (gelb)?

      • So kreativ sagt:

        Das ist eben keine „Gestaltung“ und hat auch nichts mit „Kreativität“ zu tun.
        Wäre die Aufgabe, eine Deutschlandfahne zu „gestalten“, ginge es ebenfalls um neue Ideen und nicht um die Reproduktion des Immergleichen.

        Und hier in diesem Zusammenhang lernen die Kleinen gleich wieder, was Queerdenken bedeutet: Selbstbestimmung und Vielfalt gilt immer nur für die anderen.

  2. Nein zum Genderwahn sagt:

    Wohl eher ein Zeichen geistiger Verblödung 🤮🤮🤮🤮

  3. Seekarl sagt:

    Ob die „anderen“ Kinder auch so tolerant sind?

  4. Daniel M. sagt:

    Widerwärtig, Kinder für diese Ideologie einzuspannen. Regenbogenfarben sind Symbol für Glück und Kinder und nicht für „Lebensformen“, die nicht langfristig lebensfähig sind.

    • puh sagt:

      Auch noch Angst vorm Regenbogen. Wie du es überhaupt Tag für Tag schaffst…

      • Daniel M. sagt:

        Nö, keine Angst. Ein Regenbogen ist doch was schönes. Auch wenn sich perverse Minderheiten dieses herrliche Naturphänomen kulturell aneignen und mißbrauchen.

        • Skeptiker sagt:

          Mit welchem Recht bestimmst Du, was pervers ist?

          • Gar nicht drauf reinfallen sagt:

            Meinungsäußerungen als (Fremd-)“Bestimmung“ zu framen gehört zu den rhetorischen Kniffen im Opferdiskurs der Identitären.

    • Katharina sagt:

      Die Flagge setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung von LGBTQI*-Menschen. Die Abkürzung steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transgender, Queer und Intersexuell.
      Lieber Daniel M., ich gebe dir absolut Recht! Es gibt Grenzen die nicht überschritten werden sollten und Kinder für sowas zu Missbrauchen ist einfach nur widerlich.

    • M.K. sagt:

      Du liebst nur schwarze u. braune Farben. Das gemeine Volk hat im Mittelalter auch nur solche Farben getragen..

  5. Sniffer sagt:

    Damit wir sichergehen, dass hier nicht Kinder instrumentalisiert werden: wieviele von den Kids wissen, was der Regenbogen bedeutet ?

    • @Sniffer sagt:

      Dazu müsstest Du die Kinder fragen, nicht die dbH-Gemeinde.

      Ach ja: Halte Dich bitte von fremden Kindern fern. Nicht nur, weil Du „Sniffer“ bist.

  6. Gendolph sagt:

    Ich habe noch 2 Angelhocker.Die können die auch anmalen. Dann bin ich auch Pate! Jäh!

  7. Hans-Karl sagt:

    Eine solche politische Indoktrinierung gab es schon zu oft in Deutschland. In den 30ern und 40ern. Und wir waren auch stolz, als wir endlich Thälmann-Pioniere wurden und die Große-Sozialistische-Oktoberrevolution gefeiert haben.

    • ___________________ sagt:

      Yep, die NVA-Soldaten von der Friedensarmee beschützten auch unseren Kindergarten.

  8. Der wahre Exilhallenser sagt:

    Da klaut wenigstens keiner die Bretter😁

  9. west sagt:

    siehe Bud Light shitstorm 😀

  10. Lustig sagt:

    Regenbogen Farbe könnte aber auch für Bauernkrieg Fünfzehnhundertbuckelfufzig stehen.
    Lustig

  11. Detlef sagt:

    Den Kindern werden eher die bunten Bänke gefallen als sich für die Bedeutung zun interessieren

  12. Robert sagt:

    Heuchler. Wo bleibt die Toleranz für die Andersdenkenden ? Wir sind nicht 89 auf die Straße gegangen um heute den Mund wieder zugesperrt zu bekommen.

    • Baulöwe sagt:

      @Robert, 89 warst du Zuhause bei Mutti, während andere auf die Straße gegangen sind. Es wird viel von Toleranz gesprochen, dabei geht die Gesellschaft immer weiter den Bach runter…

  13. JEB sagt:

    Da hat der Pioniernachmittag wenigstens wenigstens Farbe gehabt.

  14. Jim Knopf sagt:

    Da fehlt noch ein katholischer Pfarrer .

  15. Prophet sagt:

    Nun ja, das mit der sexuellen Vielfalt ist im Moment so eine Art Überbergangsphase. Fing vor 10 Jahren an und hört in 10 Jahren auf.

    In Duisburg-Marxloh wehen keine Regenbogenfahnen. Im Dortmunder Norden auch nicht.

    Und in Halle bald auch nicht mehr. 😟

  16. Altnazi sagt:

    »Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus. ‚«

  17. Regen und Sonne sagt:

    Die Eltern der Kinder könnten sich hier äußern oder finden es gut mit den Regenbogenfarben.

  18. Fragen sagt:

    Langsam geht mir diese Toleranz verloren. Seit wann sind die sog. anderen Lebensformen ein Politikum!, das man großsprecherisch vor sich hertragen muss!? Es handelt sich schlicht um sexuelle Vorlieben, und seit wann die nicht mehr Privatsache sind und ins eigene Schlafzimmer gehören oder warum diese Orientierung im Beruf ne Rolle spielen soll statt Fachkompetenz … Fragen über Fragen.

    • »Problem« gelöst sagt:

      Die sog. anderen Lebensformen sind kein Politikum!, das man großsprecherisch vor sich hertragen muss.