17 Corona-Infektionen in Halle, Ansturm am Bürgertelefon

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13 Antworten

  1. Andreas sagt:

    Hallo zusammen, ich war am Donnerstag morgen wegen Fieber in der PoliReil. Dort musst ich dann mit einer Behelfsmaske fast 1 Stunde mit 5 anderen „Verdächtigen mit Quarantäne“ in einem Container warten. Danach gings ins Vorzimmer wo jeder seinen Zettel ausfüllen sollte, mit Stiften die schon zig andere in der Hand hatten: Soviel zum Thema Schutz vor Ansteckungen. Im Behandlungsraum ging das dann sehr schnell und die Helfer waren sehr freundlich. Ein Absteuch wurde nicht gemacht, weil ich war ja nicht in einem Krisengebiet oder hatte nachweislich!!! keinen Kontakt zu einem Infiziertem. Wie soll ich denn bitteschön bei 600 Kollegen wissen wer wann wo war??? So kann man die Zahlen auch schön unten halten. Mittlerweile hat sich ein Verdachtsfall bei einem Kollegn bestätigt, vielen Dank an die Verantworrlichen.

    • HauptsacheHändelstadtAnDerSaaleHalleInBewegung sagt:

      Tja und nun? Ich hoffe es geht dir den Umständen entsprechend gut. Bleibst besser zu Hause und lässt dich von jemandem versorgen. Krank geschrieben wurdest du ja hoffentlich.
      Gute Besserung.

    • komisch sagt:

      Hmm finde ich so nicht OK.
      Eine hohe Testabdeckung hilft, gerade wenn die Personen symptomatisch sind.
      Vielleicht fragt mal die Presse in der täglichen PK wieso man nicht wenigstens einen Abstich nimmt und mit niedriger Prio testet…
      Für mich unverständlich

      • Virologe sagt:

        Ist ja schön, dass ihr alle Tests wollt Nur ein paar Denkanstöße: Eine MTA ist mit einer Testreihe ca 5h beschäftigt, davon 3h aktiv.Das UK hat eine brgrenzte Anzahl an Tests und eine begrenzte Anzahl von Mitarbeitern, die diese PCR-Tests durchführen können. Man MUSS da Prioritäten setzen

        Evtl eher daran denken, wie man das Virus nicht überträgt und nicht, wie man es erst nicht bekommt. Dementsprechend handeln.

        Und Dankt evtl mal dem medizinischen Personal. Das schiebt jetzt nämlich schon seit einigen Tagen Doppelschichten weil die Hallenser in Panik verfallen. Übrigens: es gibt auch neben Corona noch das Alltagsgeschäft, sowohl im Labor als auch in der Notaufnahme.

    • Elfriede sagt:

      Wasn, jetzt haste dioch, wasde hebraucht hast: Gondackte. Nu, nochemal hin unne Schachtel Quantäne abholen! Mach hinne!

    • Achso sagt:

      Ich wäre an Ihrer Stelle auch verärgert, aber die Testkapazitäten sind nun einmal begrenzt, daher muss man eine Auswahl treffen und die Personen mit dem größten Infektionsrisiko testen. Dass Sie „nachweislich keinen Kontakt zu einem Infizierten“ hatten, kann man sicherlich nicht sagen. Gemeint war vermutlich, dass Sie „nicht nachweislich Kontakt zu einem Infizierten“ hatten.

  2. Senior Zuhörer sagt:

    Könnte die Lautstärke bei der Übertragung zukünftiger Pressekonferenzen erhöht werden? Danke!

  3. Ho sagt:

    Mann sagt uns Mal liebe aus welchen Stadt Teil die kommen in Halle als immer nur von mehr zu reden

  4. Calendula sagt:

    Es ist seit zwei Tagen nicht möglich, die geforderte telefonische „unverzügliche“ Meldung beim Gesundheitsamt abzugeben. Heutiger Versuch per Mail war ging daneben, weil das System überlastetet war. “ Unverzüglich“ hat zwar die Mauer in Berlin eingerissen, die zu unserer Stadtverwaltung nicht!

  5. Appell Mustermann sagt:

    Leider kann selbst in den halleschen Krankenhäusern aus Mangel an Schutzkleidung (Schutzbrille, zusätzlicher Kittel, Handschuhe, Haube) kein ständiger Rundumschutz gewährleistet werden … nicht mal für das Pflegepersonal. Dies trifft selbst auf die Notaufnahmen und Intensivstationen zu, welche zuerst in Berührung mit Patienten kommen, die Symptome aufweisen.

    Hier gibt es beispielsweise die Anordnung aus der „Hygiene-Abteilung“ des Krankenhauses, dass entsprechende Schutzkleidung aufgrund der nicht ausreichenden Anzahl nur im Verdachtsfall getragen werden darf.

    Hierfür kann man kein Verständnis zeigen. Nicht jeder Patient weiß, ob er bereits betroffen ist und ist im Zweifel aus ganz anderen Gründen im Krankenhaus, hat sich aber bereits mit COVID-19 infiziert. Somit wäre er kein Verdachtsfall und es würde keine ausreichende Schutzkleidung getragen.

    Auf diese Weise provozieren wir meiner Meinung nach einen kurzfristigen Ausfall ganzer medizinischer Abteilung (insbesondere in den Notaufnahmen, welche zu aller erst mit Patienten in Berührung kommen) und auch die schnelle Ansteckung anderer Patienten.

    Mein Vorschlag wäre also, dass zumindest in der Notaufnahme bereits zu Dienstbeginn entsprechende Schutzkleidung getragen wird. Dies beugt vor, dass die Abteilungen, welche momentan in voller Personalstärke benötigt werden, solange wie möglich geschützt bleiben und auch die Patienten die Abteilungen einigermaßen beruhigt betreten können. Sobald dann ein Mitarbeiter mit einem Verdachtsfall in Berührung gekommen ist, wechselt er seine Schutzkleidung aus, so wie es in den meisten Krankenhäusern bereits jetzt der Fall ist.

    Bei den täglichen Abstimmungen mit den Kliniken würde ich darum bitten, dass dies besprochen wird.

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