25 Jahre Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Land Sachsen-Anhalt

Am heutigen 15. Januar jährt sich zum 25. Mal die Unterzeichnung des Vertrags zwischen dem Land Sachsen-Anhalt und dem Heiligen Stuhl. Nachdem die Wiedervereinigung zunächst die Errichtung des Bistums Magdeburg 1994 möglich machte, klärte der Vertrag von 1998 die wesentlichen Rechtsfragen zwischen Land und katholischer Kirche, strukturiert das Zusammenleben und -wirken und regelt die Leistungsbeziehungen zwischen den Vertragspartnern.

Das 25-jährige Jubiläum der Unterzeichnung markiert einen wichtigen Meilenstein in der Beziehung zwischen der katholischen Kirche und dem Land Sachsen-Anhalt.

Kirchenministerin Feußner hob anlässlich des Vertragsjubiläums insbesondere das Engagement der katholischen Kirche im Bildungsbereich hervor: „Das katholische Engagement für Bildung im Land, nicht nur im schulischen Bereich, sondern auch in der Erwachsenenbildung – durch eigene Bildungshäuser und die Katholische Akademie – freut mich als Bildungsministerin natürlich besonders. Die katholischen Kirchen und Gemeinden im Land sind darüber hinaus Orte des Gebets und der Begegnung, die unser Land bereichern. Auch wenn Sachsen-Anhalt das Ursprungsland der Reformation ist, wären wir ohne katholische Kirche ärmer!“

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16 Antworten

  1. Atheist sagt:

    …wären wir reicher muß es heissen..

  2. Rabe sagt:

    Die Abschaffung der Staatsleistungen an die Kirche steht in der Verfassung der Bundesrepublik. Sie steht schon in der Verfassung der Weimarer Republik (Artikel 138). Umso unverständlicher, dass die neuen Bundesländer noch nach der Wende neue Verträge abgeschlossen haben. Sie gehören endlich beendet.

  3. n-2 * h / 15 * f = 32 sagt:

    Sachsen-Anhalt war mit Sicherheit nicht das Ursprungsland der Reformation, da es dieses Bundesland damals noch gar nicht gab.

  4. ... sagt:

    „Kirchenministerin Feußner“

    Was es nicht alles in Sachsen-Anhalt gibt…

  5. Oh gosh sagt:

    500 Millionen Euro (Steuergeld) schenkt der Staat den Kirchen jedes Jahr.

    • dann lieber für die Kirche sagt:

      Das entspricht etwa der Summe, die Andi BeScheuert für die missglückte PKW-Maut zum Fenster rausgeworfen hat.

      • Lauchige Judti sagt:

        Vieleicht besser für Bildung, Gesundheitswesen. Oder gegen Altersarmut. Amen.

      • Rabe sagt:

        @ dann lieber für die Kirche: zum Glück nur einmalig. Bekommt die Kirche jedoch jährlich.

        • bds sagt:

          Der Bund der Steuerzahler listet jährlich unglaubliche Summen auf, die verschwendet werden. Das hat nur nie Konsequenzen und DAS ist ein wirkliches Problem. Dagegen sind die Milliönchen für die Kirche Peanuts. Die Kirche leistet immerhin noch was für die Gesellschaft.

          • Rabe sagt:

            @ bds: was konkret meinen Sie da? Die kirchlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Alten-Pflegeheime oder Krankenhäuser werden durch öffentliche Gelder finanziert. (Krankenkassen/Pflegekassen/Rentenkassen) Und durch Gebühren der Nutzer, soweit vorgeschrieben. (Kindergartengebühr)

          • bds sagt:

            Ja und? Nichts anderes hatte ich geschrieben. Die Kirche erhält Geld, die Kirche leistet was dafür. Die Steuergeldverschwendung ist kritikwürdig, nicht die Zahlungen an die Kirche.

    • Umgeschaut sagt:

      Du bist nicht etwa neidisch? Könnte ja sein…

    • Iwanuschka sagt:

      Der Ukraine jeden Monat.

  6. Tom Koch sagt:

    Im Vergleich zu den Zahlungen an die EU oder die Ukraine oder die Ausgaben für die noch nicht so lange hier lebenden ist das ein Griff in die Portokasse.

  7. Lizzylarla sagt:

    Hihihi

    Im Osten braucht es Vertrag, damit Kirche kohle bekommt…
    Zahlt ja sonst keiner und darauf stolz sein ….

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