42 weitere Ukraine-Flüchtlinge in Halle registriert – 22 Wohnungen werden derzeit von Paten hergerichtet
Im städtischen Aufnahmezentrum im „Kulturtreff“ in Halle-Neustadt sind am heutigen Freitag, 8. April 2022, 42 weitere Geflüchtete registriert worden. Insgesamt haben damit bislang 2768 Menschen aus der Ukraine in der Stadt offiziell Schutz gesucht.
Die AWO SPI als ehrenamtliche Partnerin der Stadt zur Kontaktvermittlung für private Unterbringungsangebote betreibt eine digitale Wohnraum-Börse für Halle (Saale). Neben der Vermittlung von privaten, kostenfreien Unterbringungsangeboten werden auch Mietangebote aufgenommen. Unterkunftsanbietende können folgendes OnlineFormular zur Erfassung ihrer Wohnraumangebote nutzen. Das Formular ist zu erreichen über: www.awo-spi.de/unterkunft-anbieten
Geflüchtete, die Wohnraum suchen, können über www.awo-spi.de/unterkunft-finden alle Angebote einsehen und direkt Kontakt mit den Anbietenden aufnehmen. Stadt und AWO SPI weisen ausdrücklich darauf hin, dass die App jedoch neben Unterbringungs-Angeboten auch für Vermietungs-Angebote genutzt werden kann und bittet Anbietende, jene Wohnungen, die an Geflüchtete aus der Ukraine vermietet werden können, ebenfalls in die App einzustellen.
Bislang konnte die AWO SPI rund 590 Personen vermitteln. Davon gelang eine Vermittlung von 42 Personen über die App.
Unterdessen treibt die Stadt Halle (Saale) die dezentrale Unterbringung von Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine in eigenen Wohnungen weiter voran. In dieser Woche konnten 11 weitere Unterbringungen durchgeführt werden. Insgesamt hat die Stadt in Kooperation mit den städtischen Wohnungsgesellschaften, den Wohnungsgenossenschaften und auch privaten Wohnungsunternehmen bislang 39 möblierte Wohnungen für 124 Personen zur Verfügung gestellt.
Um die Bereitstellung weiterer bezugsfertige Wohnungen nochmals zu beschleunigen, bietet die Stadt das Instrument von Wohnungspatenschaften weiter an: Engagierte aus Vereinen, Firmen und privaten Gruppen können eine Wohnung für Geflüchtete aus der Ukraine möblieren und ausstatten. Dazu stellt die Stadt leere Wohnungen zur Verfügung.
Derzeit werden 22 weitere Patenschaftswohnungen vorbereitet. Sechs sind bereits bezogen worden. Der Bezug von zwei weiteren erfolgt voraussichtlich in der kommenden Woche. Zu den Paten, die Wohnungen ausstatten, gehören gegenwärtig vor allem Personen, die sich im Freundes- oder Familienkreis zusammengetan haben und gemeinsam helfen wollen, sowie Kirchgemeinden und jeweils eine Partei und ein Verein. Die Stadt sucht weiterhin Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, Firmen und Vereine, die sich als Paten zur Verfügung stellen möchten. Informationen zu den Patenschaften erteilt Herr Schönrok, willkommen@halle.de und 221-4047.
Die Stadt Halle (Saale) hat zahlreiche Informationen rund um das Thema Hilfsangebote und Informationen für Geflüchtete und Helfende auf ihrer Internetseite gebündelt. Diese Seiten sind über den Link www.ukraine.halle.de zu erreichen.
Was passiert eigentlich mit den „Trittbrettfahrern“, die hier illegal als Ukrainer einreisen???
Sucht nur Paten, die Stadt kann dax nicht leisten. Die Beamten haben bald osterferien
Was macht denn so ein Pate ?
Ich kann mich noch an meiner Einschulung erinnern,wo Onkel Ulbricht diese finanziert hatte.
Hört auf ständig von Deutschland zu fordern, wir wollen keinen Krieg und liegen auch nicht mit den Russen im Streit. Ihr müsst eure Probleme mit dem Nachbarn selbst lösen und zwar friedlich und hattet dafür 100 Jahre Zeit. Wir geben euch gern Schutz, aber hört auf zu fordern!