5 Jahre Krankenhausstation mit Hotelkomfort am Elisabeth-Krankenhaus

Ende des Jahres 2018 stellte das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) der halleschen Öffentlichkeit einen aufwändig gestalteten und nach neuesten technischen Standards ausgestatteten Stationsbereich vor. Die sogenannte Wahlleistungskomfortstation am Standort St. Elisabeth ergänzt seitdem das Angebot des Krankenhauses um eine auf Wunsch besonders hohe Aufenthaltsqualität für stationäre Patientinnen und Patienten. In diesem Jahr blickt das pflegerische und ärztliche Team der einzigen KrankenhausWahlleistungskomfortstation in Halle und der Region auf fünf erfolgreiche Jahre zurück.

Patienten und Patienten, die sich für die Wahlleistungskomfortstation im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara entscheiden, erwartet eine besondere räumliche Gestaltung, die auf ein künstlerisches Konzept der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit dem Titel „Zelt und Teppich“ zurückgeht. Besondere Formen und warme Farben in den Boden-, Decken- und Wandbereichen vermitteln gleichsam eine großzügige Atmosphäre und Geborgenheit. Das Lichtdesign unterstreicht den Anspruch an eine helle, aber auch behagliche Umgebung für Patienten und Mitarbeitende.

Auch die Größe und Ausstattung der Patientenzimmer unterscheiden sich von einer herkömmlichen Station in einem Krankenhaus. Die modernen Patientenbetten sind beispielsweise mit größeren Monitoren für das Infotainment ausgerüstet, jeder Patient verfügt über einen eigenen Kühlschrank. Die Gestaltung der Bäder mit frischen Farben und hochwertigen Armaturen erinnert eher an ein Hotel als an ein Krankenhaus. Barrierefreiheit und viele Ablagemöglichkeiten ergänzen das durchdachte Baukonzept der Wahlleistungskomfortstation. In einer klimatisierten Lounge finden die Patienten während ihres stationären Aufenthaltes ein erweitertes Speisen- und Getränkeangebot vor, unter anderem mit Kaffeespezialitäten und frischen Früchten.

Besonderen Wert legt das Team der Wahlleistungskomfortstation auf die aufmerksame und flexible Ansprache der Patienten, die sich trotz ihrer notwendigen medizinischen Behandlung wie Gäste in einem Hotel fühlen sollen. Sabine Bageritz, Teamleiterin der Wahlleistungskomfortstation, erklärt: „Wir sehen uns als Gastgeber und nehmen uns viel Zeit für die Anliegen unserer Patienten. Das Team setzt sich aus verschiedenen pflegerischen und ärztlichen Spezialisten zusammen, da auch unsere Patienten von unterschiedlichen medizinischen Fachbereichen behandelt werden. Es freut uns sehr, dass sich etliche Patienten bei einer erforderlichen stationären Behandlung immer wieder bewusst für unsere Station entscheiden.“ Komfortangebote der Station und ihrer Mitarbeitenden seien zum Beispiel ein Wäsche-, Zeitungs- oder Blumenservice.

Wahlleistungsmanagerin Michaela Hubl ergänzt: „Die Qualität der medizinischen Versorgung und Betreuung ist natürlich auf allen Stationen unseres Krankenhauses gleich gut. Mit unserer Wahlleistungskomfortstation haben wir ein zusätzliches Plus an Komfort schaffen, damit ein notwendiger Krankenhausaufenthalt so angenehm wie nur eben möglich verlaufen kann. Viele Patienten greifen für diesen Mehrwert gerne auf die Leistungen ihrer Zusatzversicherung zurück.“

Fotos: Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara / Joachim Blobel / Elfie Hünert

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Keine Antworten

  1. PaulusHallenser sagt:

    Ich kann jedem nur empfehlen, eine solche Dienstleistung wie die Krankenhausstation mit Hotelkomfort in Anspruch zu nehmen. Das mag zwar etwas kosten, aber man kann dort viel besser genesen als in einem 4-Bett-Zimmer voller Kassenpatienten, die sich nicht benehmen können.

    • PaulusHallenser erzählt Unfug sagt:

      Jetzt erzählst du nicht nur Unfug, jetzt wirst du sogar noch arrogant und beleidigend. War die Bionade sauer?

    • Frage für einen Freund sagt:

      Zahlt auch das Jobcenter dafür?

    • Robert sagt:

      Willst Du da Selbstgespräche in diesem „Hotelzimmer“ machen ?
      In Zeiten wo überall geknausert wird, ist solch ein Luxus nicht angebracht.
      Du PaulusHallenser wirst das Zimmer nie bekommen. Es ist bestimmt für wertvollere Patienten gedacht.

      • Alt-Dölauer sagt:

        Ach Ihr Neider, ihr seid arme Wichte bis hin zur Psychoklapse. Der normale Krankenhausfras und -ablauf macht eher kranker als gesund. Es ist gut, dass es solche Stationen gibt. Luxuriös ist das nicht, aber besser als das was es sonst so gibt. Natürlich will man da nie hin ( ins Krankenhaus), aber wenn man doch muss, würde ich die Option immer wählen! Für Gespräche kann man ja rausgehen ( wer kann), allemal besser als das Dummgelaber von 80% der Leute anzuhören, wie Robert, der knausern nicht will, aber gegen Ausgaben für ein besseres Leben als Luxus wettert – klar schizophren!

    • Horch und Guck sagt:

      PaulusHallenser, du nutzt wirklich jede Gelegenheit, um andere Menschen verächtlich zu machen. Das passende Schimpfwort für dich muss erst noch erfunden werden.

    • Super sagt:

      Da hast du Recht. Als Privatpatient ist sichergestellt, dass dort Leute mit Niveau unter gebracht sind

    • Gitte sagt:

      Paulushallenser, jetzt reicht’s. Sich als was Besseres zu fühlen gegenüber anderen Menschen – wie armselig.
      Reicht schon, dass dieses angeblich christliche Krankenhaus eine Zwei-Klassen-Betreuung eingerichtet hat.

  2. Emma sagt:

    Leider keine Preisangabe .

  3. 2-Klassen-Medizin as its best sagt:

    Die Evangelische Kirche hat den Auftrag, das Evangelium, die frohe Botschaft von Jesus Christus, in unserer Zeit und in unserer Gesellschaft in Wort und Tat zu bezeugen. Dies geschieht in der Tradition der Reformation und im Horizont der Aufklärung.

    Stattdessen: Es lebe der Kapitalismus! Er lebe hoch! Auch bei kirchlichen Trägern!

    • PaulusHallenser sagt:

      „Die Evangelische Kirche hat den Auftrag, das Evangelium, die frohe Botschaft von Jesus Christus, in unserer Zeit und in unserer Gesellschaft in Wort und Tat zu bezeugen.“

      Das bedeutet noch lange nicht, dass die evangelische Kirche Ihren Krankenhausaufenthalt subventionieren muss. Schon gar nicht für Personen, die oftmals selbst keine Christen sind, aber die Leistungen anderer Menschen abgreifen wollen.

    • micha sagt:

      Das Elisabethkrankenhaus ist katholisch.

    • Super sagt:

      Da hast du Recht. Als Privatpatient ist sichergestellt, dass dort Leute mit Niveau unter gebracht sind

  4. Abseits sagt:

    Ich habe in einem Zimmer 2Tage gelegen, ja Komfort und Ruhe waren anders als bei meinen bisherigen Aufenthalten. Aber trotzdem wurde ich mit Flexüle im Arm entlassen und der Arzt welcher vor dem Eingriff mich vorbereiten sollte war erheblich unter Zeitdruck unachtsam und hat fehlerhaft gearbeitet. Ein zwiespältiger Eindruck ist deshalb geblieben.

    • micha sagt:

      Mit Flexüle entlassen, dass Glaube ich nicht. Das sagt man doch spätestens wenn man entlassen werden soll.

      • Super sagt:

        Da hast du Recht. Als Privatpatient ist sichergestellt, dass dort Leute mit Niveau unter gebracht sind

      • Abseits sagt:

        Doch es war so… Meine Hausärztin hat sie 2h später entfernt.. in der Mittagspause im EK hat es niemand auch in der Station interessiert..

  5. Patientin sagt:

    Kann ich jedem nur empfehlen, der die entsprechenden Euros hat. Schon allein wegen dem Essen…als Allergiker auf Normalstation verhungert man, weil die das dort mit dem Essen nicht hinkriegen. Und das gilt für alle Krankenhäuser, da die Kasse nur einen lachhaften Betrag für Essen bezahlt. Auf Komfortstation wird man ordentlich ernährt und kann in Ruhe und unter viel herzlicher Fürsorge gesund werden. Wahrlich ein himmelweiter Unterschied zur Normalstation, wofür ich gern etwas mehr bezahle. Ich bin dem ganzen Team der Komfortstation immer noch dankbar für die gute Arbeit und Fürsorge, macht weiter so!

  6. Atheist sagt:

    Es lebe die ekelhafte christliche Doppelmoral.!