976.000 Euro für die Umgestaltung am Platz der Völkerfreundschaft ab Ende des Jahres, Zierkirschen werden gefällt
Nachdem der Stadtrat im Dezember einstimmig sein OK gegeben hat, kann nun der Platz der Völkerfreundschaft zwischen Südpromenade, Turiner Eck und Florentiner Bogen nun für knapp 976 000 Euro neugestaltet werden, der DDR-Charme verschwindet. Der Baubeginn ist nach Angaben der Stadtverwaltung für Ende dieses Jahres vorgesehen; je nach Witterung sollen die Arbeiten im Mai 2027 abgeschlossen sein. Die Maßnahme wird zu 66,7 Prozent aus dem Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und zu 33,3 Prozent mit städtischen Eigenmitteln finanziert.
Ziele des Vorhabens sind laut Stadtverwaltung die nachhaltige Belebung des Platzes, die Vergrößerung der Grünflächen sowie die Verbesserung des Wegesystems. Geplant ist, die bestehenden Bodenbeläge, Hochbeete und Mauern zu entfernen, um ein einheitliches Höhenniveau zu schaffen. Zentrales Element bildet künftig die „grüne Mitte“, die sich um die Skulptur „Die Völkerfreundschaft“ gruppiert. Als markantes Element fungiert eine Fläche mit sechs Bäumen, in deren Mitte eine Boule-Fläche integriert wird. Ergänzt wird das Spielangebot durch zwei Spieltische für Schach und „Mensch ärgere dich nicht“.
Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, werden Bänke im Schatten der Bäume aufgestellt und Betonsitzmauern errichtet, die zugleich als Einfassung der Grünflächen dienen. Installiert werden zudem elf Fahrradlehnbügel, fünf Abfallbehälter sowie neue und zusätzliche Straßenlaternen. Im Sinne einer einheitlichen Gestaltung erhält die gesamte Platzfläche eine durchgängige Pflasterung mit mehrformatigem Betonpflaster in warmen, nuancierten Farben.
Zwar müssen aufgrund ihres schlechten Zustands einige Bäume gefällt werden. Sämtliche Zierkirschen, die den Platz seit Jahrzehnten prägen, müssen gefällt werden. Auch zwei Schwarzkiefern und eine Birke werden aus Sicherheits- und Vitalitätsgründen entfernt. Im Gegenzug sind allerdings 19 Neupflanzungen vorgesehen, darunter Hopfenbuchen. Hinzu kommen Pflanzkübel mit Stauden und Gräsern, neue Rasenflächen, pflegeleichte Bodendecker, Vogel- und Insektennährgehölze sowie eine abwechslungsreiche Staudenmischung um die Skulptur herum.









kein Geld für Nüscht ist da, 150mio Nasse in der Kasse, aber ihr haut eine Million nach der anderen für sinnlose Verschlimmbesserungen intakter Plätze raus, im Winter.
Typisch Halle, Konjunkturmaßmahmen für Einzelne getarnt als Inkompetenz und Wohltat am Bürger.