Saaleschwimmen am Samstag – diesmal geht es an der Schleuse Gimritz los

Nachdem in den vergangenen Jahren die Strecke zum Saaleschwimmen etwas kürzer ausfallen musste, geht es diesmal wieder über 2.000 Meter. Vom Schleusengraben der Schleuse Gimritzer vorbei an der Ziegelwiese und der Giebichensteinbrücke geht es bis zum Fuße der Klausberge.

Am Samstag um 14 Uhr ist es soweit. Bereits um 11.30 Uhr steigt das kleine Saaleschwimmen über 600 Meter.

Der Verein der Saaleschwimmer will zeigen, dass man wieder in der Saale schwimmen und baden kann. Denn zu DDR-Zeiten war die Saale durch zahlreiche ungereinigte Industrieabwässer schäumend und stinkend. Die Saale erhielt 1990 der Fluss das Prädikat “stark verschmutzt” (Klasse IV). Mittlerweile befindet sich das Fluss nach EU-Klassifizierung ein einem chemisch guten Zustand.

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3 Antworten

  1. Erik sagt:

    Eh in der gülle schwimmen die

  2. Bademeister sagt:

    Ist wahrscheinlich auch viel gesünder als im Hufeisensee….

  3. Lachmicheckig sagt:

    Wie lange brauchen eigentlich die Fäkalien von Leipzig nach Halle?

    • Liebes Tagebuch sagt:

      Leipzig an der Saale. 🙂

      • 10010110 sagt:

        Leipzig → Elster → Saale → Halle

        • nulli kann nur noch Gesten sagt:

          → Pfützthal → Elbe → Nordsee → Antlantik → Arktis → Weißes Meer → Murmansk (Nordflotte) 😲

          So wollt ihr das also lösen.

          Man beachte auch, dass die Fäkalienkonzentration bei jedem Gewässerwechsel immens steigt und sie nicht etwa „verdünnt“ wird wie beim Chemikalieneintrag im Hufi!

      • Lachmicheckig sagt:

        Dummerchen, an der weißen Elster. Und wo fließt die hin?

    • Wasserwegefinder sagt:

      Durch den Saale-Elster-Kanal 217,32 Minuten. Allerdings nur wenn Kalle Kokoschinski die Schleuse in Wüsteneutzsch bedient.
      Du kannst es schneller schaffen.

  4. KalleSchwensen sagt:

    Die Schimmel schwimmen mit der Strömung.

  5. Bürger für Halle sagt:

    Gegen die Schwimmmaktion ist freilich nichts einzuwenden. Schaut man in die Bebauungspläne für das Saaleufer, die der Verein vorschlägt, kommt man hingegen ins Grübeln. Fraglich ist außerdem, wie der Verein durch Spenden die Wasserqualität verbessern will? Hier wäre das Verursacherprinzip (Industrie, Klärwerke usw.) vielleicht sinnvoller. Gut, dafür kann der Verein natürlich nichts.