„TINA“: Stadler baut die neuen Straßenbahnen für Halle (Saale) – 168 Millionen Euro werden investiert, Fahrgastraum ist klimatisiert, keine Spiegel mehr

Die Stadt Halle (Saale) erhält 56 neue Straßenbahnen. Diese werden schrittweise ab 2025 geliefert. In der Ausschreibung konnte sich das Unternehmen Stadler aus der Schweiz durchsetzen. Der Hersteller baut seit 80 Jahren Schienenfahrzeuge. Der Straßenbahntyp ist neu, neben Halle bekommen auch Rostock, Darmstadt und Basel jeweils an die Bedürfnisse angepasste Varianten. Die Bahnen hören auch die Namen „TINA“, eine Abkürzung für Total integrierter Niederflurantrieb. Auch wenn Stadler ein Unternehmen aus der Schweiz ist, hat es doch auch Werke in Deutschland – in Berlin (Ehemals Siemens Adtranz) und Chemnitz. Zudem gehört auch ein Tochterunternehmen in Halle (Saale) zum Konzern, dass unter anderem Software für Schienenfahrzeuge programmiert.

Das Auftragsvolumen gegenüber dem Fahrzeughersteller liegt bei 168 Millionen Euro. Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt die Anschaffung der neuen Straßenbahnen mit einer Zuwendung von ca. 45 Prozent und die Stadt Halle (Saale) mit ca. 15 Prozent. Der Eigenanteil der HAVAG/Stadtwerke Halle liegt bei 40 Prozent. Eine enorme Summe, wie Stadtwerke-Chef Mathias Lux sagte, immerhin sei das die größte Einzelinvestition im Stadtwerke-Konzern und mache elf Prozent der Jahresbilanzsumme aus. Auch vor dem Hintergrund der Inflation sei die jetzige Kaufentscheidung richtig. Würde man noch zwei Jahre abwarten, müsste man für das gleiche Volumen an Straßenbahnen wohl bis zu 30 Millionen Euro mehr bezahlen, so Lux.

39 Fahrzeuge des künftigen Typs MGT-M haben je 64 Steh- und 64 Sitzplätze, sind 30 Meter lang. Zudem gibt es 17 XXL-Varianten mit 45 Metern. 267 Fahrgäste haben hier Platz, darunter 128 Sitzplätze. Der Fahrgastraum wird klimatisiert sein. Die Bahnen erhalten Halteschlaufen für die Stehplätze, So etwas gibt es bislang in den alten Bahnen nicht. Neu ist auch der Führerstand. Denn die Fahrer haben keine Außenspiegel mehr. Stattdessen wird der rückwärtige Bereich durch Kameras erfasst und auf zwei Monitoren angezeigt. Farblich müssen sich die Hallenser umgewöhnen. Denn die neuen Bahnen sind silbergrau, „wie auch unsere neuen Busse“, sagte HAVAG-Chef Vincenz Schwarz gegenüber dubisthalle.de

Die Neufahrzeuge ersetzen nach und nach einen Großteil der im Betrieb befindlichen Bahnen des Typs MGT6D, die aus den Jahren 1996 bis 2001 stammen und nach fast 30 Jahren Dauereinsatz in Rente gehen. Im Vorfeld wurde die Beschaffung von neuen Straßenbahnen im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung vorbereitet und entsprechend den gesetzlichen Regelungen abgeschlossen. Komplett ausgemustert werden aber die alten Bahnen nicht. Einige sind in den vergangenen Monaten noch mit neuer Technik nachgerüstet worden und werden auch weiterhin als Verstärkerfahrten durch Halle rollen.

Bürgermeister Egbert Geier hob die neuen Bahnen als “moderne hochleistungsfähige Straßenbahn” hervor mit dem neuesten Stand der Technik. Damit nehme man eine Vorreiterrolle ein. Schließlich wolle man den ÖPNV als festen Bestandteil der Klimaschutzmaßnahmen attraktiver machen. “Die heutige Vertragsunterzeichnung ist ein starkes Signal für die klimafreundliche Mobilität in Halle (Saale) und eine Investition in die Zukunft. Die Stadt Halle (Saale) und die HAVAG sind einmal mehr Vorreiter: Wir denken Mobilität, Nachhaltigkeit und Klimaschutz gemeinsam.  Diese Investition zeigt den Hallenserinnen und Hallensern ganz direkt, welche modernen und gleichzeitig umweltschonenden Fortbewegungsmöglichkeiten der ÖPNV in unserer Saalestadt bietet”, so Geier.

„Wir wollen, dass die Bürgerinnen und Bürger, die Hallenser und ihre Gäste, die Art ihrer Mobilität frei wählen können. Die Entscheidung für den ÖPNV fällt dabei immer öfter, wenn die Rahmenbedingungen stimmen und das Angebot attraktiv und komfortabel ist. Und genau das werden die neuen Straßenbahnzüge hier in Halle garantieren. Darum hat das Land Sachsen-Anhalt diesen wichtigen Schritt zur Mobilitätswende in der Saalestadt auch großzügig gefördert“, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsstaatssekretär Sven Haller zur Vertragsunterzeichnung.

„Wir freuen uns, dass mit TINA die neueste Straßenbahngeneration aus dem Hause Stadler in Halle (Saale) zum Einsatz kommen wird“, sagt Ansgar Brockmeyer, Executive Vice President Marketing & Sales der Stadler Group. „Dieser Abschluss ist mittlerweile die vierte Bestellung und untermauert den Erfolg des innovativen TINA-Fahrzeugkonzepts. Die neuen Fahrzeuge werden eine neue Dimension hinsichtlich Fahrgastkomfort und Nutzerfreundlichkeit erreichen. Auch in puncto Sicherheit wird durch ein neuartiges Kollisionsschutzsystem die Sicherheit des Straßenbahnbetriebs weiter erhöht.“ So soll die speziell gestaltete Form verhindern, dass bei Zusammenstößen Personen unter die Bahn gelangen.  Die Liefermenge in Halle sei schon etwas Besonderes, so Brockmeyer. Sonst erfolge bei den meisten Unternehmen der Kauf meist in „homöopathischen Dosen”, während es in Halle die halbe Flotte ausmacht. 

„Heute ist ein großartiger Tag für die Fahrgäste der Halleschen Verkehrs-AG – nach einem mehrjährigen Ausschreibungs-, Entscheidungs- und Vergabeprozess haben wir einen Vertrag über die Produktion und Lieferung von 56 hochmodernen Straßenbahnen unterschrieben und freuen uns, unseren Fahrgästen ab 2025 noch mehr Service, Komfort, Platz und Sicherheit bieten zu können. Ein klimatisierter Fahrgastraum, welcher sich in der heißen Jahreszeit nicht aufheizt, einen leiseren Fahrkomfort, größere Türbreiten, keine Stufen im gesamten Fahrzeug, breitere Gänge, verbesserte Haltemöglichkeiten, moderne Informationssysteme und innovative Fahrerassistenzsysteme, u.a. zur Kollisionsvermeidung, werden unsere neuen Bahnen auszeichnen“, sagt HAVAG-Vorstand Vinzenz Schwarz höchst erfreut. Die neuen Fahrzeuge sind damit zu 100 Prozent niederflurgerecht, statt wie bisher zu 70 Prozent und bieten einen hohen Grad an Barrierefreiheit.

Bequemer, leiser und somit umweltschonender mit den neuen Bahnen unterwegs

Bei der Entwicklung der neuen Fahrzeuggeneration wurde besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt. Es werden Zweirichtungsfahrzeuge mit zwei unterschiedlichen Längen bestellt, die je nach Erfordernis eingesetzt werden können. 39 Fahrzeuge des künftigen Typs MGT-M werden auf rund 30 Metern Fahrzeuglänge Platz für 166 Fahrgäste, 64 davon auf Sitzplätzen, haben. Der mit 45 Metern längere Fahrzeugtyp MGT-XL wird 17 Mal gebaut und bietet 267 Fahrgästen Platz, davon 128 auf Sitzplätzen. Die vollständig stufenlos begehbaren barrierefreien Fahrzeuge verfügen über einen großzügigen Innenraum, der in geräumigen Mehrzweckbereichen die komfortable Mitnahme von Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen ermöglicht. Maximale Durchgangshöhen und Panoramafenster sorgen für ein offenes Raumgefühl und freien Ausblick. Moderne Monitore dienen einer gut lesbaren Fahrgastinformation. Alle neuen Fahrzeuge erhalten moderne, bargeldlose Fahrscheinautomaten, ein System zur Videoüberwachung und das BIOS-System (eine neue, in Halle entwickelte Technik zur verbesserten Information und Orientierung für Blinde und Seheingeschränkte im Nahverkehr).

Speziell konstruierte Drehgestelle sorgen für eine hohe Laufruhe und schonen Rad und Schiene. Eine wesentliche Innovation stellen verschiedene Fahrerassistenzsysteme dar: Beispielsweise ein für die HAVAG neuartiges Kollisionsschutzsystem, das die Verkehrssicherheit – im Besonderen im Straßenbahnbetrieb – weiter erhöhen wird.

Auch der Fahrerarbeitsplatz wurde weiterentwickelt. So wird dieser nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen gebaut, die Fahrerkabine wird größer sein als die bisherige, hat Platz für einen Lehrfahrer und verfügt über eine separate Einstiegstür. Die klassischen Außenspiegel werden durch ein Kamera-/Monitorsystem ersetzt, was über die Spiegelfunktion hinaus Fahrbedienstete bei der Beobachtung des Fahrgastwechsels viel mehr als bislang unterstützt.

Bei der Entwicklung der Anforderungen an die neuen Fahrzeuge war auch der Fahrgastbeirat der HAVAG von Anfang an mit eingebunden und hat die HAVAG dankenswerter Weise hervorragend bei der Herleitung entscheidender Fahrzeugmerkmale beraten.

Die neuen Straßenbahnen sollen im gesamten Streckennetz der HAVAG zum Einsatz kommen. Die HAVAG hat zurzeit insgesamt 102 Straßenbahnen auf 14 Linien in der Saalestadt Halle im Einsatz.

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159 Antworten

  1. Kopfschüttel sagt:

    Sieht irgendwie aggressiv aus vom Design her. Und passt überhaupt nicht zu Halle. Könnte man nicht das Tatra Wagen Design nehmen und neu aufgelegt als moderne Bahn bauen? Das würde viel eher zu Halle und der historischen Altstadt passen.
    Außerdem wäre es viel sinnvoller, mal die jährlichen Fahrpreiserhöhungen auszusetzen und stattdessen keine neuen Bahnen zu bestellen. Das was jetzt fährt, ist doch schon neu genug. Die uralten Tatras fahren mit guter Wartung ja auch immer noch, also sag keiner dass das mit den jetzigen Bahnen nicht geht.

    • Beförderungsfall sagt:

      Dann muss man bei den alten Bahnen alte Ersatzteile teuer beschaffen oder neu fertigen. Die Einzelräder sind bald verschlissen.

    • Radlertrinker sagt:

      Der BMW strahlt eine Agressivität aus…

    • Hausmeister Krause sagt:

      @Kopfschüttel…über 25 Jahre alte Straßenbahnen mit einer bisherigen Laufleistung von knapp 1,8 Millionen Kilometer JE FAHRZEUG als „neu genug“ zu bezeichnen ist doch sehr grenzwertig.
      Ich hoffe, sie fahren privat auch noch ihren „neuen VW Golf 3“ mit annähernd derselben Laufleistung…

    • PalimPalim sagt:

      Weder Kinderwagen noch Rollifahrer haben bei den aklten Tatras eine Chance mitzufahren…

    • fahrgast sagt:

      Interessanter ist doch ob es wieder nur „Sommerwagen“ sind, die bei 3 cm Schnee den Betrieb einstellen. tatra sind immerhin bei 20 cm Schnee noch gefahren.

  2. Blechmonster auf Schienen sagt:

    30m lang…45m lang…25 Tonnen schwer.
    Ich denke nicht, dass eine Stadt wie Halle für solche Blechmonster geeignet ist.
    Je näher man zu Markt kommt, besteht die Stadt nur noch aus Strassenbahntrassen.
    Schlimm.
    Man sollte mehr Individualverkehr wagen und ansonsten auf intelligentere Lösungen als Blechmonster auf Schienen setzen.

    • Dala sagt:

      Ja klar, lieber ein stinkendes 2 Tonnen Blechmonster für eine Person. Die dann alles verstopfen.

    • Eibacke sagt:

      Blechmonster??? Die hätten wir ohne Straba dann mehr als genug. Ballern dann fröhlich ihre Abgase in die Luft und vergrößert die Lärmbelästigung. Super Idee!! Eibacke 🤦‍♀️🤦‍♂️

    • HäuptlingGP sagt:

      Sie meinen ja ganz sicher Fahrräder und nicht stinkende Fossil-Autos mit 2+Tonnen und einer Person. Oder etwa nicht?

      • Janaki sagt:

        PKWs mit 2+ Tonnen haben normalerweise Elektro-Motoren+ Akkus – Benziner & Diesel sind für gewöhnlich leichter (1 bis 1,5 Tonnen)

    • Franz2 sagt:

      Viel eher sollte man sich die Frage stellen, wozu betagte Leute einen SUV für die Innenstadt brauchen, wenn es maximal zum Einkaufen oder in den Schrebergarten geht. Dieses sich quälen beim Wenden in gefühlt 20 Zügen und die mit dem Alter abnehmende Fähigkeit, ohne Gefahr in eine Parklücke zu kommen ist viel eher ein Problem. Einfach mal vergleichen die Größe eines SUV und die Personenkapazität und ein sog. „Blechmonster“ auf Schienen.

      • Anton sagt:

        Hast Du, bevor Du das geschrieben hast, Dein Gehirn eingeschaltet? Hier geht es um die Strassenbahn und nicht um die größeren Autos. Ich habe letztens ein Einparken beobachtet. Und es war auch ein grosses Auto. Da dauerte das Einparken auch ziemlich lange, und siehe da, auch eine junge Frau. Also denkt nicht immer, die „Alten“ können nicht mit einem großen Auto fahren.

    • Fußgänger sagt:

      Guter Humor! Und der über mir zu sehende Beissreflex der üblichen Verdächtigen, beweisst mal wieder einiges…

    • Jon sagt:

      Lustig dass unsere aktuellen Bahnen 28,3t (Bombardier MGT-K) sowie 32t (DUEWAG/Siemens MGT6D / NGT6C (2 Stück)) wiegen. Aber erstmal was rausposaunen. Vielleicht erstmal nachforschen!

  3. Oh Mann sagt:

    Warum gibt es so viele Stehplätze? Wir haben immer mehr ältere Menschen, da sollten doch bitte mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen!

    • Grüner Punkt sagt:

      Die können mit grünen Lastenrädern fahren.

    • älterekommenbeijungenplanernnichtvor sagt:

      Das ist eine sehr berechtigte Frage!

    • micha sagt:

      Weil Halle im 2.WK nicht zerstört wurde, sind die Straßen enger und somit müssen die Bahnen schmaler sein. Also passen auch weniger Sitzplätze rein.

      • Blödquatscher entlarven sagt:

        „und somit müssen die Bahnen schmaler sein. Also passen auch weniger Sitzplätze rein.“

        Weniger als in vorherige Straßenbahnen?

        • micha sagt:

          @blödquatschenden Blödquatscherentlarver
          Ob es weniger Sitze sind habe ich nicht gezählt. Aber viel Platz hat man auf den Sitzen der aktuellen Bahnen nicht. Also was bringen mehr Sitze wenn man beim Nachbarn auf dem Schoß sitzen muss?

          • so inhaltlich zusammenhängend sagt:

            Hat eigentlich dein Kommentar irgendetwas mit dem vorigen Kommentar zu tun? Außer natürlich, dass ebenfalls die Wörter „Sitze“ und „Bahnen“ vorkommen.

    • Beförderungsfall sagt:

      Weil man vor Türen keine Sitze bauen kann…

    • Menno sagt:

      Stehplätze ergeben sich u.a. aus den Freiflächen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Hast du mal die Sitzplätze in den aktuellen Fahrzeugen gezählt?

    • Oh Frau sagt:

      Ja warum baut man nicht in die Mitte des Ganges einfach noch ein paar Schaukeln auf die sich die alten setzen können, während sich die Jungen an dem Seilen vorbei Richtung Tür hangeln können. Tolle Idee.
      Weiß nicht, wann sie das letzte Mal in einer Straßenbahn waren, aber da ist kein Platz für mehr Sitzplätze. Vor allem bei den immer breiter werdenden Menschen, kann man die Sitze auch nicht schmaler oder enger setzen, damit mehr Personen sitzen können.

      Stehplätze gibt es automatisch, durch die Türbereiche, die Gänge und die Gelenke der Straßenbahn.

      • Texas sagt:

        Warum gerade in der Mitte des Ganges? Könnte man nicht auch über den Nil, Amazonas oder den Mississippi nachdenken?

  4. 1. Besserung seit 20 Jahren sagt:

    Die scheinen bei scharfen Kurven nicht gleich ausseinander zu brechen 🤭

  5. Dölauer sagt:

    In sehr vielen deutschen Städten fahren alte Bahnen warum geht das in Halle nicht?

    • Beförderungsfall sagt:

      In welcher Stadt fahren wie alte Bahnen?

    • sei froh sagt:

      Wg. fehlender Klimaanlage.

    • Eibacke sagt:

      Bitte um Beispiele welche Städte so idiotisch sind, sich mit überhöhten Wartungs- und Reparaturkosten zu belasten? Die kaufen ihre Ersatzteile wohl im Antiquitätenladen?

    • Horch und Guck sagt:

      „…In sehr vielen deutschen Städten fahren alte Bahnen warum geht das in Halle nicht?…“

      Schreiben vermutlich Leute, die sich alle drei Jahre n neues Auto kaufen.

    • wien 3000 sagt:

      Erstmal bleiben einige MGT-6er der Stadt erhalten, und außerdem ist die Frage wie lange Bahnen eingesetzt werden von verschiedenen Faktoren abhängig. So sind ältere Bahnen wegen fehlender Ersatzteile schwerer zu reparieren usw. Eine sinnvolle Flottenpolitik ist deshalb komplex und für den Aussenstehenden nicht immer klar verständlich.

  6. 🤦‍♂️ sagt:

    Voll hässlich die Dinger…
    Bekommen Kinder Alpträume

    • ganz einfach sagt:

      Die Form folgt der Funktion.

    • Eibacke sagt:

      Na wenn das deine größte Sorge ist- geschenkt.

    • 🤔🤔🤔 sagt:

      Ich hoffe du hast heute noch nicht in den Spiegel geschaut. 🤣🤣🤣

    • Franz2 sagt:

      Wenn Kinder angeblich von der Straßenbahn Albträume bekommen, liegen die Probleme noch viel tiefer und haben nichts mit der Straßenbahn zu tun.

    • Ach verpipsch sagt:

      Passt doch genial ins Teletubbieland .Vor der Tür die Windmühlen,in der Stadt die Trollibahn und Bewohner die sich benehmen ,wie Kindergarten, große Gruppe. Ein völlig abgerundetes Konzept.

  7. Blanke Idiotie sagt:

    Noch länger als die alten Züge und dafür weniger Sitzplätze. Welche Idioten hat man das wieder mit der Auswahl beauftragt?

    • Ölsattel sagt:

      Das ist doch ökologisch!

    • Beförderungsfall sagt:

      In Halle haben die Bahnen traditionell nicht so viele Sitzplatze, weil es Zweirichtungsfahrzeuge sind, die auf beiden Seiten Türen haben, wovon auf der Strecke nur die rechte Tür genutzt wird, während vor der linken Tür ein Mehrzweckbereich entsteht.

      Nur für Rollstuhlfahrer benötigt man spezielle Stellplätze, deshalb gibt es auch zwischen den Türen noch Mehrzweckbereiche.

      • hmm... sagt:

        „In Halle haben die Bahnen traditionell nicht so viele Sitzplatze, weil es Zweirichtungsfahrzeuge sind, die auf beiden Seiten Türen haben“

        Ersetze mal „traditionell“ durch „aktuell“, dann wird es richtig. Die meiste Zeit, seit es Straßenbahnen in Halle gibt, war das nämlich NICHT so.

        • Bahnkunde sagt:

          Man braucht aber die Zweirichtungsfahrzeuge, weil an vielen Endstellen kein Platz für barrierefreie Haltestellen mit Schleife besteht.

      • Prinzipiell nicht ganz falhcs, aber es kommt dazu, dass das Lichtraumprofil der Bahnen durch den geringen Abstand zwischen den Schienen ohnehin eingeschränkt ist. Deshalb hat ČKD Praha ja auch den Tatra-Typ T4 entwickeln müssen, weil der ursprüngliche T3-Typ, nun ja, zu „fett“ für unsere Gleise war.

  8. 🤔🤔🤔 sagt:

    Fahrt ihr noch Trabant oder Wartburg?

    • bin gespannt sagt:

      Trabant und Wartburg der Baujahre 1996 bis 2001 klar fahren massig auf Halles Strassen.

      • Jon sagt:

        Wurde nicht die Produktion im April ’91 wegen Unverkäuflichkeit eingestellt. Wurde mich wunder dass bis 2001 noch Wartburgs bzw Trabis gebaut wurden?🤔

  9. Tina Stadler sagt:

    Die neuen Fahrzeuge haben bestimmt einige Vorteile, aber „breite Gänge“ gehören nicht dazu. Bei einer Doppelbestuhlung auf beiden Seiten ist das auch nicht zu machen.

  10. durchrasterpunktesiehtdieweltschei...auswiesieist sagt:

    „Große Panoramafenster bieten einen sehr guten Ausblick“

    Aber nur solange sie nicht mit Schei…werbung zugekleistert werden 🙁

  11. ? sagt:

    @Kopfschüttel, Blechmonster auf Schienen, Oh Mann, Dölauer, Hand vorm Kopf, Blanke Idiotie: Falls ihr wirklich mehrere Personen seid, ich nehme mal es ist eine Person mit zig Namen: Wie konnte man euch (dich) nicht fragen wie so eine Tram sein soll? Also wirklich die wichtigsten Personen (Person) hier im Kosmos.

    Manche denken wirklich sie sind der Mittelpunkt der Erde.

    • Franz2 sagt:

      Ich frage mich schon lange, warum Debatten und Anträge zur Entscheidung nicht einfach an die Kommentarsektion von dubistHalle übergeben werden, wo eine handvoll Einfaltspinsel und Goldstücke über die Geschicke unserer Stadt mit knapp 230.000 Einwohnern in Gutsherrenart entscheiden dürfen 😉

  12. Hurra sagt:

    Endlich Klimaanlage…

  13. oh...aus der Schweiz, preiswert sagt:

    Oh, aus der Schweiz.
    Man gönnt sich ja sonst nichts in Deutschlands weltreichster Stadt.
    Da werden die jetzt schon jährlichen Subventionen für die HAVAG von 21 Mio Euro bestimmt endlich mal sinken.

    • Malte sagt:

      Ahja, und die deutschenStandorte dieser Firma, glatt überlesen? Und wer wäre denn noch in Frage gekommen, hier in Deutschland? Es war eine Ausschreibung, solltest du auch gelesen haben…

    • Jon sagt:

      Schweiz = teuer? Komisches Klischee. Wahrscheinlich sind aus ihrer Sicht ALLE Schweizer Millionäre oder? 🤦

    • Bahnkunde sagt:

      In Valencia werden die Citylinks für Erfurt gebaut.

      Die TINA für Darmstadt wird in der Schweiz gebaut; ist ja eine ganz andere Bahn.

  14. 💰 sagt:

    Quanta Costa?

  15. Tomate sagt:

    Mna müsste die Seite langsam mal umbenennen in du bist gegen alles. Wieviel rückständige Menschen hier leben ist echt erschreckend.

    • Möhre sagt:

      Es sind gar nicht so viele. Aber die wenigen trollen sich hier alle herum. Die vielen anderen haben zumeist besseres zu tun, als hier unter jeder neuen Nachricht rumzuheulen.

  16. HäuptlingGP sagt:

    Gut ist schon mal, dass eine Klimatisierung möglich ist. Sinnvoll wäre auch noch eine visuelle Kommunikationsanlage (Bildschirme), wie in vielen anderen Städetn bereits lange üblich, z.B. für Wetter, Nachrichten, Veranstaltungshinweise, Warnhinweise…

    • 10010110 sagt:

      1.: Wer gucken kann, ist klar im Vorteil. Bildschirme gibt es erstens schon in den jetzigen Bahnen und zweitens sind auf den Grafiken von der Innenansicht oben auch Bildschirme abgebildet.

      2.: Nur weil es in anderen Städten üblich ist, muss man nicht auch jeden Unsinn mitmachen. Die Menschen werden schon genug aus allen Richtungen zu jeder Zeit mit (animierter) Werbung zugeballert, und für Wetter, Nachrichten, Veranstaltungs- und Warnhinweise hat jeder Idiot heutzutage auch mindestens ein persönliches Multimedia-Verblödungsgerät mit allumfassender Trackerfunktion in seiner Hosentasche (oder am Handgelenk), da braucht man nicht noch zusätzlichen überflüssigen Schnulli in der Bahn, der das Leben nur noch unruhiger macht und von den wesentlichen Dingen ablenkt.

      Weniger ist mehr.

      • nulli wieder sagt:

        steinzeit-obernulli textet wieder seine weisheiten auf seinem „persönlichen Multimedia-Verblödungsgerät“.
        komm mal langsam an!

      • Tim Buktu sagt:

        Wer braucht Bildschirme? Die Smombies schauen doch eh nicht mehr auf oder aus dem Fenster.

  17. Leser sagt:

    Dieses Mimmi Mimmi wieder! Ihr erfüllt voll das Klischee des Jammer-Ossi! Selber nichts auf die Beine bringen, aber meckern!

    • Beförderungsfall sagt:

      Da schauen wir mal in die Fotos der Präsentation und sehen Infotainment-Bildschirme unter der Decke…

  18. Katharina sagt:

    Ich hoffe, es gibt auch die Funktion „Autonome-Steuerung “ so dass die Bürger nicht mehr Angst haben müssen, das ein Spontaner Streik bevor steht.

    • Beförderungsfall sagt:

      Bevor die Straßenbahn autonom fahren darf. müssten alle Gleise eingezäunt werden.

      Das ist unmöglich.

      Ich toleriere die paar Tage in 2-3 Jahren…

      • Gnampfer sagt:

        Das stimmt so nicht. Wenn Autos autonom fahren dürfen, sind Straßenbahnen sogar noch sicherer, weil zweidimensional in ihrer Spurführung!

    • hallemax sagt:

      … oder dass sie vom Fahrer verprügelt werden.

      • Umgeschaut sagt:

        Wenn sie sich nicht adäquat wie normale Mitteleuropäer benehmen können?

        • ?? sagt:

          Die Aktion des Straßenbahnfahrers war klar übertrieben. Aber es sind immer die Ausländer oder. Zumal es glaube ich gar keiner war? Er hatte zumindestens halleschen Dialekt

  19. Wellington sagt:

    In Leipzig werden Straßenbahnen gebaut und die HAVAG kauft die neuen Straßenbahnen in der Schweiz…

    • passt... sagt:

      Es gibt ja vorrangig auch Äpfel aus Neuseeland oder sonswoher zu kaufen…

    • Dölauer sagt:

      Das wäre echt zu einfach……

    • 10010110 sagt:

      Das nennt sich „Wettbewerb“ und „europaweite Ausschreibung“. Dafür hast du 1989 hinter der Gardine vorgeguckt.

    • Beobachter sagt:

      Wollte denn Leipzig überhaupt Bahnen für Halle bauen oder haben die genug zu tun mit den anderen Aufträgen?

      • Malte sagt:

        Einmal das, und zum anderen wären vlt die Entwicklungskosten zu hoch gewesen, um aus Normalspurbahnen schmalspurige nach hallescher Anforderung zu entwerfen…

        • Die Umspurung ist nicht das Problem, das Lichtraumprofil ist es. Und dieses ist in LE halt weit größer möglich als in HAL.

          (Ich hab die Bedienungsanleitung für den LEOliner redigiert und könnte die Karre wahrscheinlich sogar fahren…)

          • ottonormalverbraucher sagt:

            wie toll … dann gibt’s ja möglicherweise noch einen unfähigen Tramfahrer in Reserve.

          • Beförderungsfall sagt:

            Leipzig hat 2,30m bei den Bestandsfahrzeugen (Bis Solaris/Stadler XL) und die neuen NGTs sollen 2,40m sein und nur auf ausgewählten Strecken fahren.

            Halle scheint keinerlei Ambitionen zu haben, breitere Fahrzeuge einzusetzen.

  20. Af sagt:

    Die Deutschen können keine Bahnen bauen, ärmlich für Halle

  21. Gender-Horst sagt:

    Wie wird das finanziert?

  22. Gw sagt:

    Halle kauft nich in Deutschland, erbärmlich

    • Beobachter sagt:

      Kaufst Du nur ausschließlich Deutsche Produkte?
      Auto, (unterhaltungs-)Elektronik?

      Also…

      • Blödquatscher entlarven sagt:

        Privatkonsumenten mit öffentlichen Auftraggebern zu vergleichen ist nicht mal wie Äpfel mit Birnen, sondern eher wie Äpfel mit Schuhsohlen oder Aspirin…

        • Bahnkunde sagt:

          Der Auftrag wurde EU+-weit ausgeschrieben und das war das beste Angebot.

          Woanders gewinnen Deutsche Unternehmen Aufträge in anderen Ländern.

        • bin gespannt sagt:

          Stimmt das jährliche Auftragsvolumen der Privatkonsumenten ist immens höher als jenes der öffentlichen Auftraggebern. Da macht es wirklich keinen sinn das Privatkonsumenten alles in Deutschland kaufen. Du Hohlquatscher. …

    • Malte sagt:

      Achnee? Berlin und Chemnitz liegen nicht in Deutschland? Lass mal noch so einen gucken…

  23. Hallenser sagt:

    Die Bahnen werden doch in Berlin gebaut, oder?
    Ehemals Adtrans…

    • Beobachter sagt:

      Also TINA Darmstadt wird in der Schweiz gebaut

      • JtD sagt:

        Wikipedia sagt was anderes, da kommen die Darmstädter Fahrzeuge aus Berlin. Wäre auch normal, Fahrzeuge für Deutschland werden fast immer dort gebaut.

        • Beförderungsfall sagt:

          In den einschlägigen Facebook-Gruppen sind schon Fotos von TINA Darmstadt in der Schweiz aufgetaucht.
          Demnach ist es klar, dass die dort gebaut werden.

  24. Festhalten sagt:

    Früher und ganz früher wo fast alles besser war, hätte man die Bahnen in Ammendorf gebaut. Bahnen für Deutschland in Deutschland bauen. Genau so wäre es heute gut. Nun die Schweiz. Gerade die Schweizer mögen uns Deutsche nicht und noch viel schlimmer, sind nicht mal in der EU. Aber unsere Euros sacken sie natürlich ein.
    Ich hätte dieses Geschäft so nicht gemacht.
    Egal.
    Hauptsache eine Firma aus Europa und nicht China oder Amerika.

    • Beobachter sagt:

      Fährst Du auch ein Auto, das in Deutschland gebaut wurde?
      Ist Deine Heimelektronik (Radio, Fernseher, Laptop, Smartphone, BlueRay-Player) in Deutschland gefertigt worden?

      Wahrscheinlich auch nicht…

      Aber die Schweizer zahlen einen Beitrag an die EU, um am EU-Binnenmarkt teilnehmen zu dürfen:

    • Grenzgänger sagt:

      Du hast doch keine Ahnung von der Schweiz. Die Schweiz ist Mitglied im Europarat. Durch das Schengen-Abkommen mit der Schweiz gibt es keine systematische Personenkontrollen mehr.
      Du warst sicher noch nie in der Schweiz. Sonst würdest Du nicht so ne Grütze schreiben. Im Übrigen wurde in Ammendorf auch Waggons für die damalige Sowjetunion gebaut.

      • Festhalten sagt:

        @ Grenzgänger Ausser Albanien, Serbien und Gibraltar war ich in ganz Europa. Das wirst du dir bestimmt nie leisten können. Egal.
        Und ja. Im Waggonbau Ammendorf wurden Reisewagen für die UdSSR hergestellt.
        Google aber mal Firma Lindner 1889.
        Und nun grütze du weiter.

  25. Sehr seltsam sagt:

    Wo nimmt denn die Stadt Halle 25 Mio Euro her mit denen sie die Shopping Tour der HAVAG „unterstützt“?
    Für den Erhalt von Straßen und Wegen oder Schulsanierungen fehlt angeblich seit Jahren das Geld.
    Seltsam. Wo haben die denn die 25 Mio unserer Steuern bisher gebunkert gehabt für die es jetzt monströse Strassenbahnen „mit Klimaanlage und ohne Spiegel“ gibt?

    • passt schon sagt:

      Reil78 muss jetzt endlich ortsübliche Miete zahlen. 3 Jahre rückwirkend.
      Und der Peißnitzhausverein zahlt die 4 Mio zu Unrecht erhaltener Steuermittel zurück.
      Das passt dann schon.

  26. horst sagt:

    LOL leute schreiben so viel Mist wenn der Tag lang ist….
    MSG Ammendorf kann keine Tramfahrzeuge bauen (Fokus heute wie damals Vollbahn!)
    Stadler Berlin ist näher als Alstom Bautzen von daher ist es der regionalste Trambauer den es hier gibt / zu DDR Zeiten kamen die Bahnen aus Tschechien
    Halle könnte sich die nie selbst leisten daher Quersubvention von Land und Bund, Halle zahlt nur einen Bruchteil

  27. Jeremy sagt:

    Ich finde es Super das es ab 2025 neue Fahrzeuge in Halle gibt, nur die fragen die sich für mich dann trotzdem noch stellen sind auf es dann auch WLAN verfügbarkeit in denn Fahrzeugen gibt und auf es auch die möglichkeit gibt sein Handy in denn Fahrzeugen zu laden?

  28. Jeremy sagt:

    Können sich denn hier nur alle beschweren, anstatt froh zu sein das es in Zukunft überhaupt neue Straßenbahnen gibt. Und sich nicht drüber aufzuregen welche Farbe das Fahrzeug hat, und auf es vom Design auch zu Halle passt.

  29. HAVAG = ökonomischer Unsinn sagt:

    Ökonomisch sinnvoll ist das alles nicht, was die HAVAG so treibt.
    Schienen bis ins letzte Dorf und nun noch Monsterbahnen mit Klimbim den niemand braucht.

    • Meckerfritze sagt:

      Dann mach einen besseren Vorschlag…

      Ich freue mich, wenn die MGT6 abgestellt werden, wo die EEFs quietschen und eiern…

    • Bahnfahrer sagt:

      „den niemand braucht“ Wer ist Niemand? Wieder so einer, der meint für alle sprechen zu müssen.

    • Klimawandel auch für dich sagt:

      Für den Klimbim wird Veraltetes weggelassen – und eine Klimaanlage rettet Leben.

  30. JtD sagt:

    Ich freue mich auf die neuen Bahnen.

    Eine Frage konnte ich mir trotz intensiver Recherche aber nicht beantworten: Gibt es in den neuen Bahnen auch Sicherungsmöglichkeiten für mitfahrende Himbeeren?

  31. wien 3000 sagt:

    Die neuen Trams bekommen eine Klimaanlage? Ich bin positiv überrascht. Allerdings finde ich es nicht gut, dass in den neuen Trams nur bargeldlose Automaten vorgehalten werden sollen. In den aktuellen sind doch schon moderne Automaten mit Barzahlung enthalten. Bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten nutze ich persönlich gerne, aber ich zahle auch noch gerne mal in Bar. Bargeldlose Systeme können auch mal großräumig ausfallen, wie wir erst vor einigen Monaten gesehen haben. Es ist auch die Frage, wie dann im Falle einer technischen Störung des Bezahlsystems und dadurch fehlender Fahrkarte verfahren wird. Immerhin kann der Fehler auf Seite der HAVAG (eigene IT oder verschulden des Dienstleisters) liegen oder ein Problem auf Seite des Kunden (z.B der eigene Hausbank). Im Zweifel dürfte das nur schwer zu klären sein und vermutlich werden die Kontrolleure im Zweifel ein EBE erheben.

    • 10010110 sagt:

      Momentan ist es so, dass man kostenlos fahren kann, wenn der Automat im Fahrzeug kaputt ist. Wird dann bestimmt auch weiter so gemacht. Dennoch stimme ich dir zu, dass eine Möglichkeit zur Zahlung mit Bargeld ein Muss ist.

      • Umgeschaut sagt:

        Nö, ein vlt nettes Gimmick. Bargeldlos ist besser, man hat immer was Passendes dabei und der Automat braucht nicht geleert zu werden…

  32. Hallenser55 sagt:

    Zum x-ten Mal: O-BUS !!!
    „Der Schweizer Hersteller von Elektrobussen HESS hat grünes Licht für die Lieferung des Elektrobussystems für die australische Metropole Brisbane erhalten“. Merke Brisbane-Metropole !
    https://www.hess-ag.ch/unternehmen/news/
    Oder: „Die Hauptlast des innerstädtischen Nahverkehrs in Salzburg trägt der Obus, auch Trolleybus oder Oberleitungsbus genannt.“
    Dann sind endlich die sch… Schienen weg ! und es ist viel leiser. Gibts ein Hinderniss (schlaue Parker z.B.) fährt der drumrum.Die in Brisbane sind sogar ohne Oberleitung und in 6 min. aufgeladen.

    • Malte sagt:

      LOL, Lindner… ja, vor 80 und mehr Jahren… Lindner ist tot, Waggonbau ist tot… Merkste was?

    • Malte sagt:

      Ja, weil es dort schon immer Oberleitungsbusse gab. So ist das eben mit Traditionen und wirtschaftlichen Anforderungen an städtische Nahverkehrsnetze. Aber wenn du den Stein der Weisen gefunden hast, kannst du gern, auch finanziell, eine Umrüstung in Auftrag geben…

    • soko sagt:

      Was für ein Blödsinn. Schienengebundene Fahrzeuge haben a) eine sehr viel bessere Laufruhe und sind somit wesentlich komfortabler für die Passagiere, sind b) um ein vielfaches effizienter als Fahrzeuge mit Gummireifen auf Asphalt, da die Rollreibung von Metall auf Metall SEHR viel niedriger ist, und sind c) sie auch noch wartungsärmer. Diese „sch… Schienen“ haben für den Betrieb sehr viele Vorteile. Niemand der bei klarem Verstand ist würde heutzutage noch Straßenbahngleise raus reißen um dann im Anschluss dort Busse verkehren zu lassen, unabhängig davon wie sie angetrieben werden.

      • Lachmicheckig sagt:

        Du bist kein Hallenser oder noch nie mit der halleschen Straßenbahn gefahren. Es ist ein Hohn, von“Laufruhe“ zu sprechen.
        Vermutlich bist du ein fremder grüner Influencer.

        • Du bist noch nie O-Bus gefahren…

        • soko sagt:

          Nette Unterstellung. Bin vor 11 Jahren nach Halle gezogen und vermutlich mehr mit den Öffis hier gefahren als du. Und natürlich haben die Straßenbahnen eine wesentlich bessere Laufruhe als ein Bus. Auch wenn man in der großen Uli durch die Kurven fährt oder diese eine Stelle, aus Richtung Markt kommend kurz vor dem Steintor, in der die Bahn einen kleinen Schlenker macht. Das ist natürlich nicht mit größeren Schienenfahrzeugen zu vergleichen, die sind nochmals deutlich angenehmer für Passagiere. Aber Busse schlagen sie jeden Tag. Frag doch mal eine beliebige Person was sie lieber fahren würde, wenn es beide Optionen zum selben Ziel gäbe.

          So oder so ist das Argument der um ein vielfaches besseren Effizienz aber sowieso das K.O. Kriterium. Da kommt man nicht drum herum. Es wäre absoluter Wahnsinn, ein vorhandenes Straßenbahnnetz zu entfernen um dann alberne Oberleitungsbusse stattdessen fahren zu lassen.

  33. ÖPNV sagt:

    Ich vermisse bei den vielen Kommentaren immer noch eine Antwort zu der frage: Fahren diese Strassenbahnen auch wenn mal ein paar Zentimeter Schnee liegen? Oder ist im depot genug Platz für alle…

    • Hallunke sagt:

      Stadler baut auch die Bayerische Zugspitzbahn.
      Die Dinger werden bei Schnee traumhaft fahren!
      Schweizer halt.

    • ... sagt:

      Das kann keiner sagen und vor der Vertragsunterzeichnung hat auch niemand an diese Frage gedacht.

    • Heizer sagt:

      Das Zauberwort heißt Niederflur und kommt im Namen des Fahrzeugs vor. Die Frage nach der Schneetauglichkeit dürfte damit beantwortet sein.

      Interessanter ist die Alltagstauglichkeit, denn dieser Typ fährt bisher nirgends, es gibt also keine Erfahrungen. Das mag eine interessante Wette auf die Zukunft sein, kann gut gehen, kann aber auch sehr teuer werden. Da haben schon einige Betriebe böses Lehrgeld bezahlt mit neuen Typen. Das System Rad/Schiene ist nicht so einfach, wie es der dumme DbH-Forist glaubt.

  34. ÖPNV sagt:

    *Depot

  35. Kollisionswarnsystem ist wichtig für HAVAG Raser sagt:

    Das wichtigste Feature für die rücksichtslosen und überforderten HAVAG Raser dürfte das „Kollisionswarnsystem“ werden.
    Hoffentlich bremst es automatisch und lässt sich nicht deaktivieren.

    • 🤔🤔🤔 sagt:

      Alter du bist so Dumm du kannst nichteinmal Unfall frei laufen.

      • Interpretation der Antwort sagt:

        Der Sinn dieser Antwort erschließt sich mir nicht.
        Bestimmt einer dieser mit dem Straßenverkehr überforderten, wütenden HAVAG Unfallfahrer, der klarmachen möchte, dass der Vorredner Unrecht hat.
        Sehe ich das in etwa richtig?
        BTW: Ich denke, HAVAG sollte dringenst ihre Personalpolitik überprüfen und vielleicht einen psychologischen Einstellungstest einführen.

  36. BlackOne sagt:

    Klimaanlagen das ich das noch erleben darf, dann ist es vllt im hochsommer mal nicht mehr wie im brutkasten in den dingern

  37. 10010110 sagt:

    Lass mich mal auf meine eigene Antwort verweisen.

  38. Lachmicheeckig sagt:

    In Dresden früher sehr oft. Und du?
    Das Geklapper, Gewackle und Gerumse kam erst mit den neuen Niederflurwagen.

  39. Jetzige Farbgebung ist ein Fehler - bitte mit Anteilen von hallischen Wappen-Rot nachordern sagt:

    Ich finde den Verzicht auf die hallische Wappenfarbe rot einen schweren optischen Fehler.
    Die roten Bahnen zeigen mir an, daß ich in Halle (Saale) bin (, auch wenn einige mit Werbung anderfarbig fahren). Da aber viele Bahnen ohne Werbung fahren geben die jetzigen Straßenbahnen fotographisch ein schönes kontrastreiches Bild der Stadt Halle.
    Die jetzt geplante, entregionalisierte Farbgebung sendet die kontrastlose Botschaft – „irgendwo im Nirgendwo“.
    Durch das einfarbige silbergrau (statt wie im Wappen silbergrau-rot) wirkt die Straßenbahn optisch weniger sympathisch.

  40. MS sagt:

    Schön und gut, man geht technisch mit der Zeit. Aber die Doppelsitze erhalten jetzt ne Mittelabtrennung, und Doppelsitze auf BEIDEN Seiten mit sehr schmalem Durchgang… das sieht mir sehr beengt aus. Gerade für etwas breitere Leute, für Leute mit Gehstock etc. Weiß nicht, ob ich das so toll finden soll.