Lokführer entdeckt mutmaßliche Buntmetalldiebe, diese hatten schon Eisenbahnschwellen in einen Transporter geladen

Am Samstag, den 17. Januar 2026 informierte die Notfallleitstelle der Bahn in Leipzig um 12:45 Uhr die Bundespolizeiinspektion Magdeburg über einen gegenwärtigen vermutlichen Buntmetalldiebstahl an der Bahnstrecke im Bereich Halle (Saale). Ein achtsamer Lokführer eines Güterzuges bemerkte verdächtige Personen beim Passieren des Bereiches und teilte seine Wahrnehmungen unverzüglich seiner Leitstelle mit. Eine sofort verständigte Streife des Bundespolizeirevieres Halle fuhr umgehend in Richtung des Ereignisortes und stellte zwei Personen sowie einen Transporter fest.

Die beiden Männer hatten zu diesem Zeitpunkt bereits sieben, jeweils circa 1,5 bis 2 Meter lange, Eisenbahnschwellen von einer Bahnbaustelle in das Fahrzeug geladen. Die Beamten stellten von den aus Rumänien Stammenden die Personalien fest und nahmen diese, für die weiteren notwendigen Maßnahmen, mit in das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle (Saale). Bei der sich anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte in Summe 350 Euro auf. Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden 300 Euro des aufgefundenen Bargeldes als Sicherheitsleistung, für die Sicherung des Strafverfahrens, einbehalten. Die beiden Männer, im Alter von 25 und 27 Jahren erhielten eine Strafanzeige wegen Diebstahls.

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2 Antworten

  1. Klaus-Dieter Meier sagt:

    Wie kann die Staatsanwaltschaft nur so hart sein?

  2. Na prima sagt:

    Ein “ du du du“ hätte doch völlig ausgereicht. Nun müssen sie die dreihundert Euro wieder “ reingearbeitet“. Also zusätzliche Nachtschichten.

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