Jetzt geht es Schlag auf Schlag – Halle (Saale) macht Platz fürs Zukunftszentrum: Riesen-Umbau am Riebeckplatz startet wohl schon im September

Der Riebeckplatz in Halle (Saale) steht vor der größten Veränderung seit Jahrzehnten. Schon im September 2026 sollen die Bagger anrollen, um das Gelände für das neue „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ freizumachen. Über 47 Millionen Euro sollen die Baumaßnahmen an Straßen und Leitungen insgesamt kosten. Allein der Brückenabriss schlägt mit 8,9 Millionen Euro zu Buche. Das sind aber nur die Kosten für die Infrastrukturmaßnahmen. Das Zukunftszentrum selbst wird rund 320 Millionen Euro kosten. Das letzte Wort hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 24. Juni. Stimmt er der Vorlage zu, ändert sich für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer in Halle so ziemlich alles. Einen Tag zuvor beraten zunächst der Ausschuss für Finanzen, städtische Beteiligungsverwaltung und Liegenschaften, der Ausschuss für Planungsangelegenheiten und Stadtentwicklung sowie der Ausschuss für städtische Bauangelegenheiten und Vergaben in einer gemeinsamen Sitzung.

Das Aus für die maroden Hochstraßen-Brücken

Das auffälligste Vorhaben der gesamten Maßnahme betrifft die beiden alten DDR-Brücken der Hochstraße. Die Konstruktion aus den 1960er-Jahren ist aufgrund von Materialermüdung dauerhaft nicht mehr nutzbar. Um zu verhindern, dass die Brücken irgendwann wie die Carolabrücke in Dresden wegen eines kritischen Bauzustandes plötzlich komplett gesperrt werden müssen, zieht die Stadt jetzt vorausschauend den Schlussstrich. Bereits in der vorigen Stadtratssitzung hat das Kommunalparlament die Einziehung der Verkehrsflächen beschlossen, nun folgt auch der formale Anbrissbeschluss.

Autos fahren künftig nicht mehr oben drüber, sondern rollen über den normalen Kreisverkehr, der den Verkehr auffangen muss. Da auf dem Riebeckplatz jeden Tag bis zu 80.000 Fahrzeuge unterwegs sind, wird das gesamte System völlig neu aufgeteilt. Die Volkmannstraße wird dafür nach Osten direkt an die Gleise verlegt und bekommt drei Fahrstreifen, die den Verkehr von der Hochstraße und dem Kreisverkehr bündeln. Rund um das neue Zukunftszentrum entsteht zudem eine Art Einbahnstraßen-Ring, um den Verkehrsfluss flüssig zu halten. Auch an die Sicherheit wurde gedacht: Am Hans-Dietrich-Genscher-Platz, der bisher als Unfallschwerpunkt gilt, fällt pro Richtung eine Fahrspur weg, was die Kreuzung wesentlich übersichtlicher machen soll.

Mehr Grün und bessere Wege für Fußgänger und Radfahrer

Weil die Volkmannstraße verlegt wird, entsteht zwischen ihr und der Magdeburger Straße nicht nur das benötigte Baufeld, sondern auch eine riesige neue Grünfläche, hebt die Verwaltung hervor. Gemeinsam mit dem Bund will die Stadt dort später einen Park anlegen. Insgesamt werden durch den Umbau rund 3.800 Quadratmeter Beton und Asphalt entsiegelt, was auch dem Stadtklima zugutecharakter kommt. Als Ausgleichsmaßnahme für die Bauarbeiten sollen zudem 170 neue Bäume gepflanzt werden.

Auch für alle Menschen ohne Auto wird der Platz deutlich attraktiver. Die oft lückenhaften und unübersichtlichen Wegebeziehungen zwischen dem Hauptbahnhof, dem Busbahnhof und der Altstadt werden ausgebaut, verbreitert und komplett barrierefrei gestaltet. So entsteht unter anderem auf der Nordseite ein breiterer Rad- und Gehweg für den Zweirichtungsverkehr.

Ohne Umbau droht Halle ein Millionen-Flop

Die Stadtverwaltung macht in ihrer Vorlage unmissverständlich klar, dass es zum geplanten Umbau keine kostengünstigere Alternative gibt. Die Baufeldfreimachung ist das feste, schriftliche Versprechen der Stadt an den Bund. Nur weil dieses Feld zugesichert wurde, hat der Bund überhaupt den großen internationalen Architekturwettbewerb für Halle gestartet. Sollte der Stadtrat den Plan nun ablehnen, droht der Saalestadt ein finanzielles Desaster. In diesem Fall könnte das Land Sachsen-Anhalt die fest eingeplanten Fördergelder streichen. Außerdem müsste Halle damit rechnen, dass der Bund die bisher entstandenen Kosten für den Architekturwettbewerb im Zuge von Regressforderungen zurückverlangt. Zu allem Überfluss müssten die maroden Brücken ohnehin in naher Zukunft abgerissen werden – dann allerdings komplett ohne Fördergelder und allein aus der eigenen Stadtkasse bezahlt.

Stimmt der Stadtrat jedoch zu, ist das Projekt eine riesige wirtschaftliche Chance für die Region. Der Bund steckt stolze 277 Millionen Euro in das Zukunftszentrum und schafft damit mindestens 180 bis 200 feste, dauerhafte Arbeitsplätze. Zudem erwartet die Stadt durch steigende Touristenzahlen und Kongresse deutlich mehr Kundschaft und Einnahmen für Hotels, die Gastronomie und den örtlichen Einzelhandel.

Der straffe Zeitplan bis zum Jahr 2029

Um das gigantische Vorhaben im engen Zeitrahmen zu bewältigen, setzt die Stadt auf eine sogenannte Totalunternehmer-Vergabe. Das bedeutet, dass ein einziges großes Bauunternehmen sowohl die finale Planung als auch die gesamte Bauausführung aus einer Hand übernimmt.

Der Zeitplan bis zur Übergabe ist extrem straff organisiert. Verläuft im Stadtrat alles nach Plan, ist der Baubeginn für den September 2026 angesetzt. Bis zum 31. Dezember 2028 muss das Baufeld komplett frei und bereit für den Bund sein. Alle restlichen, begleitenden Arbeiten an den umliegenden Straßen und Gehwegen sollen dann bis Ende 2029 vollständig abgeschlossen werden. Dass es während der insgesamt sechs Bauphasen zu Einschränkungen, Staus und Umleitungen im Berufsverkehr kommen wird, lässt sich nicht vermeiden. Die Stadt betont jedoch, dass größere Sperrungen so weit wie möglich in die Schulferien gelegt werden sollen, um das Chaos zu minimieren.

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135 Kommentare

  1. Finde den Fehler. sagt:

    Der Bund geht zunehmend pleite, die Länder auch und die Kommunen sind es fast. Es fehlen allein 2 Billionen Euro Rückstellungen für Beamtenpensionen. Man ist voll auf Kollisionskurs, aber man feiert weiter an Deck, bis er so richtig kracht. Wer was dagegen sagt, ist ein Schlechtredner. Wer dafür ist, ein Mensch mit Hoffnung auf Marsmännchen, die die Erde retten werden.

    • Kopiepastor sagt:

      zunehmend pleite – ist wie „ein bisschen schwanger“

      Rückstellungen ist ein Begriff aus der Buchhaltung. Das hat mit der Finanzierung von Pensionen nur wenig zu tun. Dass das Geld fehlt, ist weder mit noch ohne Rückstellungen gesagt.

      Welche Sprache ist deine Muttersprache? Deutsch sicher nicht.

      Vielleicht nicht nur nachplappern, sondern die Vokabeln lernen und deren Bedeutung erfassen. Nur so als Tipp für eine erfolgreiche Integration.

      • Finde den Fehler. sagt:

        Beeindruckend. Aus einem Hinweis auf wachsende Haushaltsprobleme machst du erst eine Debatte über Schwangerschaften und anschließend einen Deutschtest. Dass „Rückstellungen“ ein Buchhaltungsbegriff sind, dürfte niemanden überraschen. Genau dafür wurde der Begriff erfunden. Die spannende Frage wäre gewesen, ob die zugrunde liegenden Pensionsverpflichtungen existieren und wie sie finanziert werden sollen. Dazu erfährt man bei dir leider nichts. Stattdessen lernen wir: „zunehmend pleite“ ist sprachlich verboten, Buchhaltungsbegriffe stammen aus der Buchhaltung, und wer anderer Meinung ist, hat Integrationsdefizite. Das ist natürlich auch eine Art, sich mit Staatsfinanzen auseinanderzusetzen. Allerdings eher die Kabarett-Version. Wie hoch sind denn deiner Meinung nach die künftigen Pensionsverpflichtungen und wie sind sie gedeckt?

        • Danne sagt:

          @finde den Fehler

          Danke

        • micha sagt:

          Ach, und das Weglassen dieses Bauvorhabens finanziert die Beamtenpensionen?
          Das Eine hat mit dem Anderen so gut wie nichts zu tun.

        • 🤔 sagt:

          „Debatte über Schwangerschaften“

        • Fehler gefunden! sagt:

          „Hinweis auf wachsende Haushaltsprobleme“
          vs.
          haltlose Behauptung (und schlechtes Deutsch): „immer mehr pleite“

          Ob Rückstellungen gebildet werden oder nicht, bestimmt nicht die zur Verfügung stehenden Finanzen. Du meinst vielleicht Rücklagen. Es wird jedenfalls kritisiert, dass es weniger Rücklagen („Sparguthaben“) gibt, als – nach heutigem Stand – nötig wäre um ALLE nach heutigem Stand zukünftig eventuell irgendwann mal anfallenden Pensionen zahlen zu können. Das sind rein rechnerisch(!) etwas über 2 Billionen. Das bedeutet aber nicht, dass das Geld fehlt. Da hast du schon was nicht verstanden. Deshalb hast du auch falsche Schlüsse gezogen und verleirst jegliche Debatte zu diesem Thema.

          Wenn du den Artikel, aus dem du dein „Wissen“ hast, nochmal genauer liest, wenn du nicht sogar nur die Überschrift irgendwo aufgeschnappt hast, wird dir das vielleicht klarer.

          Nun müsstest du nur noch die Größe beweisen, deinen Fehler auch einzusehen.

          Oder du pöbelst weiter rum und stehst wie immer bedröppelt da. Das geht natürlich auch.

          • Hnas Huckebein sagt:

            @ Fehler gefunden! Nee hast Du nicht! Im Gegenteil, jemand der vorgibt, klüger zu sein, als die Anderen, sollte wissen, das man Du in der Anrede groß schreibst, es sei denn man ist so ignorant,dass einem das egal ist, Such dir was aus

          • Finde den Fehler. sagt:

            Ach schön, jetzt sind wir also vom Thema Staatsfinanzen bei einer Einführungsvorlesung in Buchhaltung angekommen. Natürlich hast du recht: Eine Pensionsverpflichtung verschwindet sofort, sobald man das Wort „Rückstellung“ durch „Rücklage“ ersetzt. Die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen schauen dann in den Duden, stellen fest, dass ein Begriff falsch verwendet wurde, und lösen sich in Luft auf. Ebenso hilfreich ist dein Hinweis, dass die 2 Billionen Euro „rein rechnerisch“ seien. Als ob künftige Renten-, Pensions- oder Zinszahlungen jemals etwas anderes als rechnerische Verpflichtungen wären. Genau deshalb rechnet man sie ja aus. Interessant ist auch die Logik: Wenn für absehbare Verpflichtungen keine ausreichenden Vermögenswerte vorhanden sind, dann „fehlt“ das Geld nicht, weil die Rechnung erst später fällig wird. Nach derselben Methode wäre auch ein Hauskredit vollständig finanziert, solange die Bank nicht morgen früh klingelt.

            Aber vielleicht kannst du die Debatte tatsächlich auf die Sachebene zurückholen: Wie hoch sind die künftigen Pensionsverpflichtungen deiner Meinung nach, welche Vermögenswerte stehen ihnen gegenüber und weshalb ist die Finanzierung langfristig unproblematisch? Bisher besteht dein Gegenargument hauptsächlich daraus, dass dir die Wortwahl nicht gefällt.

          • (noch mehr) Fehler gefunden! sagt:

            Nein, die Verpflichtung verschwindet nicht. Aber eine Rücklage ist etwas fundamental anderes als eine Rückstellung. Die Folge der Berechnung des Wirtschaftsinstituts (dem du hoffentlich mehr Ahnung zuschreibst als mir) isat lediglich eine rechnerische Diskrepanz zwischen derzeit gemacht Rücklagen für zukünftige(!) Zahlungsverpflichtungen. Nicht morgen, nächste Woche, nächstes Jahr, teils erst in 40 Jahren. Ob die tatsächlich anfallen, ist nicht sicher vorherzusehen. Nicht von mir, nicht von dir und nicht vom IW.

            Es fehlen also nicht 2 Billionen Euro. Das ist schon deine erste große Hürde. Das hast du schon nicht verstanden. Das müsstest du erstmal akzeptieren. Sonst wirst du die Sachebene nie erreichen.

          • Finde den Fehler. sagt:

            Die Tatsache, dass Pensionen erst über Jahrzehnte ausgezahlt werden, ändert nichts daran, dass die zugrunde liegenden Verpflichtungen bereits heute bestehen und deshalb bei der langfristigen Beurteilung der Staatsfinanzen berücksichtigt werden müssen. Was ist daran schwer zu verstehen?

          • ICH sagt:

            Na so ganz richtig ist das aber nicht, was du schreibst. Wie immer argumentierst du so ein paar Zentimeter neben der Spur. Zum einen besteht zwischen Rückstellungsbildung und Finanzierung der Pensionen selbstverständlich ein Zusammenhang, bilanziert wird nämlich, vereinacht ausgedrückt, nur die NETTO-Pensionsverpflichtung, dh die Finanzierungslücke zwischen den bestehenden BRUTTO-Altersversorgungsverpflichtungen und dem zur Bezahlung dieser Verpflichtungen jetzt schon ausgelagerten Vermögenswerten (§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB bzw IAS 19). Das bedeutet letztlich tatsächlich nicht, dass im Zeitpunkt der späteren Pensionszahlungen zwingend das Geld fehlen wird, insofern hast du recht, allerdings geht’s darum überhaupt nicht. Denn schon jetzt definiert die bestehende Unterfinanzierung, dass Gelder aus künftigen Staatshaushalten für die Pensionszahlungen genutzt werden müssen und nicht mehr anderweitig zur Verfügung stehen. Im Extremfall, und diese Szenarien werden ja bereits schon für das Jahr 2030 seriös diskutiert, bestehen in einem so hohen Maße zu bedienende Verpflichtungen (zB auch durch die Zinslast der Staatsverschuldung), dass der frei zur Verfügung stehende Haushalt (zB für Investitionen) nur noch ein paar wenige Prozent des Gesamthaushalts ausmachen wird. Mit seinem „Kollisionskurs“ hat der Kollege über dir also völlig recht, insofern solltest du dein überhebliches „Da hast du schon was nicht verstanden. Deshalb hast du auch falsche Schlüsse gezogen und verleirst jegliche Debatte zu diesem Thema.“ eher auf dich beziehen. Aber das Problem der ständigen Selbstüberschätzung ist ja nichts Neues für dich.

          • so viele Fehler... sagt:

            Nein, zukünfitg nur eventuell bestehende Zahlungsverpflichtungen bestehen heute noch nicht. Wer erst in 30 oder 40 Jahren Pension bekommen soll, bekommt sie heute noch nicht, schon gar nicht ausgezahlt. Das ist eigentlich nicht schwer zu verstehen.

          • ICH sagt:

            @so viele Fehler: „Nein, zukünfitg nur eventuell bestehende Zahlungsverpflichtungen bestehen heute noch nicht.“ – Du hast einfach null Ahnung von Buchführung und machst dich mit jedem Kommentar lächerlicher. Verpflichtungen und Ansprüche bestehen nicht erst im Zeitpunkt ihrer Zahlung, das ist ja gerade der entschiedende Unterschied zwischen einer PERIODENGERECHTEN Bilanzierung und einer Zahlungsstromrechnung. Pensionsverpflichtungen sind als sog. Anwartschaften bereits ab dem Zeitpunkt zu bilanzieren, in welchem sie vertraglich erdient sind, nach IAS 19 ist das nach Ablauf der sog. Vesting Period, nach HGB der sog. Unverfallbarkeitszeitpunkt. Ab dann erhöht sich in jeder Periode die zu bilanzierende Verpflichtung, weil zum einen mit jedem weiteren Arbeitsjahr die erdiente Anwartschaft steigt (und dies wird genau wie der normale Lohn bereits im AKTUELLEN Jahr als Personalaufwand bilanziert, da die spätere Pension ja ihren wirtschaftlichen Grund auch in eben jener im aktuellen Jahr geleisteten Arbeit hat), zum anderen als Zinsaufwand, weil mit jedem Jahr, welches man der Rentenauszahlung näherrückt, die Abzinsung der Verpflichtung geringer wird. Auch für Staatsbeamte ist die Unverfallbarkeit logischerweise haarklein festgelegt, nämlich das sog. Alimentationsprinzip bei einer Mindestdienstzeit von 5 Jahren. Die tatsächliche Höhe der bilanzierten Verpflichtung ergibt sich nach versicherungsmathematischen Maßstäben und ist natürlich auch Änderungen in den Annahmen (zB Lebenserwartung, Gehalts-/Besoldungsentwicklung, etc) unterworfen. Du bist und bleibst einfach ein peinlicher Schaumschläger und wir alle wissen doch, wie es jetzt in der Diskussion hier weitergeht: Du ignorierst einfach jede Erwiderung, die deine Falschbehauptungen widerlegt, hangelst dich stattdessen an immer neuen Behauptungen entlang, während deine Antworten immer kürzer, unkonkreter und nebulöser werden. Es ist einfach jedes einzelne Mal so. 😂

          • 🤣 sagt:

            Nun kommt noch der König der Ahnungslosen dazu.

          • ICH sagt:

            q.e.d. – Exakt wie eben vorhergesagt: Auf die inhaltlichen Widerlegungen der ganzen unsinnigen Behauptungen wird gar nicht mehr eingegangen, stattdessen nur noch dümmliche Einzeiler. Immer derselbe Modus operandi, ein Vollidiot eben.

          • 🤣 sagt:

            Steiger dich richtig rein!

          • ICH sagt:

            Reingesteigert dürftest nur du dich haben, in deinen Wahn. Der Rest hier hat dich allenfalls ausgelacht. 😘

          • 🤣 sagt:

            Komm schon! Da geht noch viel mehr!

      • Tut weh wa... sagt:

        @Kopiepastor, wirst du dafür bezahlt, Dich schützend vor dieses „Schildbürgerbauwerk“ zu stellen ? „finde den Fehler“ hat hier voll ins schwarze getroffen. Mit bisschen mehr Willen würdest Du das vielleicht sogar verstehen!

    • Bürger sagt:

      Auch die DDR hat sich kurz vor dem Untergang noch einen Palast gebaut.

      • J sagt:

        Welcher soll das denn gewesen sein?

      • klaus klaus sagt:

        weil…wir…jetzt ebenfalls….warte..“kurz vor dem Untergang“ stehen? richtig? richtig? und welche endzeitsekte verspricht rettung? na? na?

      • Saaleteufel sagt:

        @Bürger, Der Palast der Republik wurde bereits 1976 eröffnet.
        Kurz vor dem Untergang ist also Unsinn.

      • micha sagt:

        Der Palast der Republik wurde 15 Jahre vor dem „Untergang“ der DDR fertig. Also kurz vorher, schon klar.

      • Daniel M. sagt:

        Weder geht hier jemand unter, noch hat die ddr einen Palast gebaut. Danke sehr für deinen Beitrag.

    • JoKo sagt:

      Muss schwer sein wenn man im Leben immer nur Probleme sieht.

      • Finde den Unterschied. sagt:

        Es muss schwer sein, wenn man im Leben auf den Haushalt eines Landes scheißt.

  2. Friedrich sagt:

    Hurra das Chaos wird kommen!!!

    • 10010110 sagt:

      So wie jeden Tag der Weltuntergang. 🙄

    • es lebe das Bürgergeld sagt:

      Allen Berufspendlern einen schönen Altsommer ( heißen Herbst) . Die Klugen leben von den Dummen u. die Dummen von der Arbeit .

  3. Entchen sagt:

    „320 Millionen“… Unfassbar!

  4. Nicole sagt:

    Eins nach dem anderen bitte liebe Stadt-Väter… Versucht man heute von Westen nach Osten oder umgekehrt zu fahren erlebt man eine Baustelle auf der es gefühlt nicht wirklich voran geht… Baut man zur gleichen Zeit nun noch von Nord nach Süden oder umgekehrt ist Halle mit Ansage lahm gelegt.
    Die „armen“ Bewohner der Stadt die zu Fuß und Rad unterwegs sind oder gar im Staugebiet wohnen ersticken an den Abgasen des Dauerstaus.

  5. Madame Esmeraldas Zauberstübchen sagt:

    „…setzt die Stadt auf eine sogenannte Totalunternehmer-Vergabe.“

    Ein Blick in meine Glaskugel offenbart eine Totalunternehmer mit anfänglich P …. und enden tut der Name mit apenburg.

  6. Wennemann sagt:

    Der sargdeckelartige Bau sollte als Wiedergeburt der gleichnamigen Kultkneipe genutzt werden. Zum Gedenken an Rolli und Bringfriede Valerius. Dann würde der überflüssige Bau noch einen Sinn haben. Das Zukunftszentrum braucht niemand, außer den überflüssigen Geschwaetzwissenschaftlern, die es bewohnen werden.

  7. Ironie sagt:

    Einspurig am Bahnhof vorbei von und zur Delitzscher Straße. Nur gut dass es sich jetzt noch nicht in der Delitzscher Straße staut. Da läuft’s dann bestimmt richtig flüssig…

  8. Auftrag erteilt sagt:

    Da wird sich der Günter P. aber so richtig freuen.

  9. Exlihallenser sagt:

    Nichts gegen das Zukunftszentrum , ob es denn jemals funktioniert oder Die Touristenattraktion in Halle wird , mag dahin gestellt sein . Die andere Sache ist : wir haben in Halle derzeit schon eine Riesenbaustelle ( Hochstrassenbrücken ) wo ein Ende nicht abzusehen ist , da fängt die Stadt ein neues Riesenprojekt an ohne ein Konzept für den Strassenverkehr an diesen Stellen zu haben ( siehe den Megastau morgens und Abends auf der Hochstrasse ), das gleiche droht nun am Riebeckplatz : Halle wird zur Staufalle ,der Verkehr auf diesen Achsen/Platz kann nicht mehr abfliesen .Das grenzt schon an Idioti was die Stadt derzeit seinen Einwohnern und Gästen zumutet .

    • klaus klaus sagt:

      timing ist doch großartig: es kleckert noch eine ganze weile über die saale. das hält das verkehrsaufkommen im rest der stadt niedrig, wenn da alle schön im stau stehen.

  10. Steuerzahler sagt:

    War nicht einmal die Rede von 200 Millionen Euro Kosten? Jetzt sind es schon 320 Millionen Euro…! Aus dem Fertigstellungsjahr 2030 wird dann bestimmt 2040….

  11. hoppladi sagt:

    denn sie wissen nicht was sie tun

  12. Alt-Hallenser sagt:

    Die Carolabrücke 🤣 Hoffe, der Stadtrat stimmt mal im Namen der meisten Bürger gegen das sinnlose Projekt !

    • J sagt:

      Der Stadtrat stimmt im Namen der meisten Bürger. Denn diese haben ihn ja auch gewählt. Und offensichtlich wollen die meisten Bürger das Zukunftszentrum. Demokratie ist schon ganz schön ärgerlich, wenn sie nicht die eigene Meinung unterstützt.

      • @J sagt:

        Blödsinn, mehr fällt mir dazu nicht ein.

        • Frage sagt:

          @@J: Mehr fällt Ihnen dazu nicht ein? Wirklich nicht? Hat man das mit der Demokratie nicht in der Schule?

        • J sagt:

          Na das ist doch mal eine fundierte, faktenbasierte Wortmeldung. Klar nachvollziehbar und überzeugend.

          Dass dir nicht mehr einfällt, spricht nicht gerade für dich 😉

    • 10010110 sagt:

      Und du meinst, wenn du das so richtig manifestierst, dann wird die Lüge endlich wahr?

  13. Peter sagt:

    „Der Bund steckt stolze 277 Millionen Euro in das Zukunftszentrum und schafft damit mindestens 180 bis 200 feste, dauerhafte Arbeitsplätze.“

    Nur 1,5Mio pro Arbeitsplatz.

    • 10010110 sagt:

      Was sollte Intel gleich nochmal kosten?

    • klaus klaus sagt:

      Peterle, unser Matheass.

    • Familie sagt:

      Na hoffentlich haben die dann mehr als Mindestlohn 😉

    • Steuerzahler sagt:

      Diese Arbeitsplätze werden sicherlich nicht durch Hallenser belegt. Da wird „Hinz und Kunz“ mit Dr. – Titel und was weiß was noch nach Halle kommen und sich hier wichtig machen. Da wird diese „think“-Tank-Blase noch größer, nur produziert wird eben nichts. Genauso gut kann man diesen Abklatsch einer Müllverbrennungsanlage auch leer stehen lassen oder als Lagerraum vermieten.

    • Rumbalotte sagt:

      Was sind das dann für Arbeitsplätze und wie werden sie bezahlt? Mit Steuergeldern? Wirklich toll.

      • micha sagt:

        Tja, auch Arbeitsplätze die durch Bürgergeld (oder wie das jetzt grad heißt) aufgestockt werden, werden durch Steuergeld bezahlt.

        Übrigens die gut bezahlten Jobs dort generieren Einkommenssteuern.

  14. Ach verpipsch sagt:

    Die A143 nicht fertig, die Magistrale dicht und jetzt dieser verf….. Umbau.
    Alle Planer und Befürworter mehrmals täglich übern Riebeckplatz nach Neustadt und zurück jochen. Bis ihnen das Krumme aus den Ohren kommt.

    • TD sagt:

      Schon mal was von Fahrrad gehört?

      • Ach verpipsch sagt:

        So ne Rummelrotze. Handwerker, Pflegedienste, Feuerwehr, Lieferanten …..mit dem Fahhrad.
        Du demonstriert gerade deinen Horizont.
        Dann fahre bitte von Könnern ,MSH oder Wallendorf mit den Fahrrad. Und mit den Öffis brauchst du auch nicht kommen.
        Weiter geht’s mit dem Durchgangsverkehr die von Autobahn zu Autobahn müssen.
        Träume weiter von deinem Wunderpferdchen Fahrrad.

      • Daniel M. sagt:

        Für Pendler eher ungeignet.

      • na Du bist ja ein ganz Schlauer sagt:

        @ TD schon mal mit dem Fahrrad über den Riebeckplatz gefahren ?

  15. Familie sagt:

    Könnten wir die 320 Millionen Euro nicht in unsere Schulen, KiTa’s, Betreuungsschlüssel, bezahlbaren Wohnraum, Krankenhäuser, Straßen, Parks, etc. stecken? …

    • Heiner sagt:

      Das wäre sinnvoll, daher wird es nicht gemacht.

    • Obstkorb sagt:

      Wieviel Wertschöpfung kommt durch diese Investitionen? Äpfel und Birnen vergleichen war schon immer Müll

      • Familie sagt:

        Stimmt, was nützen uns Kinder im demografischen Wandel, gut ausgebildete junge Menschen, entlastete Eltern und überhaupt Menschen, die sich die Mieten in dieser Stadt leisten können.

        Hauptsache wir bekommen ein hallisches Stuttgart 21 !?

  16. Panik-Poetin sagt:

    Schlag auf Schlag, Stein auf Stein reißt es auf. Na dann: Glück auf für die Zukunft.

  17. Dino sagt:

    Es lebe das Chaos…wer kann sollte Halle den Rücken kehren…oder am besten Deutschland gleich verlassen. In Magdeburg ist genauso ein Verkehrschaos. Ich weiß nicht wofür die schlauen Leute in den Planungsbüros sitzen. Man sollte sich auch vor ein Bild vom Geschehen machen.

    • micha sagt:

      Die Brücken müssen eh weg weil gefährliche Altlasten! In Dresden war es nur pures Glück das niemandem was passiert ist.
      Man stelle sich den Aufschrei vor…

      Wird nicht investiert, ist es doof, wird investiert auch.

    • Zahlemann und Söhne sagt:

      Magdeburg war nicht vorbereitet, dass alle Brücken kaputt sind, Halle baut jetzt schon einmal vor und bekommt dafür Fördermittel, bevor die Brücken hinüber sind und dann zu 100% aus dem städtischen Haushalt refinanziert werden müssen…

      Und die Planungen sind schon seit einigen Jahren öffentlich und plausibel, es gab entsprechende Veranstaltungen zum Brückentag 2024, in der Ulrichskirche und im Kaufhof.

  18. Freakyfreak sagt:

    Das Gebäude sieht aus, wie aus so einem Science-Fiction Film von vor 40 Jahren.
    Hat auch etwas von Pink Floyds The Wall. Die Menschen müssen auf der einen Seite hinein….auf der anderen Seite brav wieder raus.
    Ein absolut hässlicher Kasten. Passt zum urbanen Lebensraum nicht so richtig.

  19. Holly sagt:

    Ach verpipsch, Du hast es richtig formuliert. Die Stadt kommt zum Stillstand. Es droht der Verkehrsinfarkt. Die Reue für diese Sinnlosigkeit kommt dann zu spät.

    • Ach verpipsch sagt:

      Supi,du verstehst mich.

      • Wahnfried sagt:

        Und ihr liegt beide falsch. Aber ihr wünscht euch sicher auch die Zeit zurück, in der der Stau bis zur MZ reichte. Stimmts? Nach eurer Logik waren nämlich alle Bauvorhaben an den Strecken sinnlos.
        Leute wie ihr seid das Problem dieser Zeit, nicht die Umstände!

  20. Kuchen statt Brot sagt:

    Ist doch okay. Dafür gehen Rentner eben Flaschen sammeln und ihr verkauft bald euer Häuser, um die Pflege der Angehörigen zu bezahlen.

  21. dummkopf sagt:

    eine große Schweinerei, was den Bewohnern in Halle angetan wird. Ohne Planung und Verstand wird Halle eine Chaos-Stadt,
    Das ist ein gewolltes Chaos der verfechter der Hochstraßen und lieblings-Radfahrer des Stadtrates
    Baut das ZZ dort, wo kein Schaden angerichtet werden kann

  22. A.W. sagt:

    Hässlich, teuer und völlig überflüssig.

  23. Vera sagt:

    Da merkt man wirklich wie dumm unsere Leute in den Ämtern sind und wie egal die Belange der Menschen sind.
    Man kann doch damit erst anfangen wenn andere Großbaustellen abgeschlossen sind, ansonsten ist doch der Verkehrschaos vorprogrammiert.
    Mein lieber Schwan was sitzen denn da nur für Lars Typische Leute?

    • micha sagt:

      Da die Brücken über den Riebeckplatz vom gleichen „Typ“ sind wie die Carolabrücke in Dresden und weg muss, macht es doch Sinn früher anzufangen.

      Wie groß wäre die Aufregung wenn man erst die Brücken saniert um sie dann abzureißen weil das Zukunftszentrum dort gebaut werden soll?

      So viel zum Thema „Lars Typische Leute“.

      • Steffen sagt:

        Da braucht man wirklich kein Abitur um dieses Problem anders zu lösen.
        Micha, du als Fahrradfahrer freust dich natürlich. Für mehr reicht es dann eben nicht!

        • micha sagt:

          Ja, ich bin so schlau und fahre mit dem Fahrrad, dafür braucht man wahrlich kein Abitur. Warum soll ich mich auch für die paar Kilometer zu den anderen in den Stau stellen? Das würde ja von wenig Intellekt zeugen.
          Aber klär mich mal auf, wie kann man das Problem denn anders lösen?

        • Radlertrinker sagt:

          Wenn Du das besser weißt und kannst, wieso hast Du Dich nicht als Verkehrsplaner bei der Stadtverwaltung beworben?
          Oder kannst Du nur mit Kippe, Korn Bier und Harz4-TV auf dem Sofa hocken und rummotzen?

          • Träum weiter! sagt:

            Glaubst Du ernsthaft, jemand der besser ist als der aktuelle Amtsinhaber hat eine Chance? Der Bürokratenfilz hält zusammen. Was würde geschehen, wenn jemand eine Stelle bekäme, der besser wär? Es werden nur die eingestellt, die dem Amtsinhaber nicht gefährlich werden können. Schließlich geht es um das Gehalt, das man am Monatsende bekommt (aber nicht verdient).

          • Radlertrinker sagt:

            @Wahnfried
            Die Stadt Halle hat zahlreiche Stellen im Planungsamt (u.a. auch Verkehrsplaner) ausgeschrieben, da hätte sich ja der fachkundige Steffen bewerben können.
            Der Dezernent kann kaum auf die Planungen Einfluss nehmen, da es viel zu viele Themen gibt, die da abzuwägen sind.

  24. armin mützenbecher sagt:

    Die Stadt ist nicht einmal in der Lage die Schlaglöcher zu stopfen und dann wollen die so ein Projekt starten. Wo wir sind ist das Chaos, doch überall können wir nicht sein, nur in Halle. Das Fazit wird sein, von den 37000 Arbeitskräften, die jeden Tag noch Halle kommen, werden wohl viele vom Stau so begeistert sein, dass Sie Woanders arbeiten werden. Ganze Firmen werden Halle verlassen.

    • micha sagt:

      Der Bund startet das Projekt, nicht die Stadt Halle.

      Aber ich weiß, ist doch eh alles das Selbe.

  25. Kurt Jonas sagt:

    Es wird also nicht der Baubeginn mit Pauken und Trompeten angekündigt, sondern der Abriss.

  26. Robert sagt:

    Die Baukosten werden steigen und steigen und steigen und ….
    Die 60ziger Generation wird das Zukunftszentrum nicht mehr bestaunen können .

    • ach Fadamo sagt:

      Du gehörst zur 70(zig)er Generation und staunst jeden Tag.

    • armin mützenbecher sagt:

      Eine gewisse Partei hat da mal nachgerechnet, im Bundestag eine kleine Nachfrage gemacht und kam zu dem Schluss, es wird wohl eine Milliarde verschlingen. Was keiner publiziert sind die Betriebskosten und Personalkosten.

      • Arthur sagt:

        Wenn du dein ausgedachtes Märchen verlinken kannst, bist du ein Zauberer.

      • Dukannstnichtviel sagt:

        Betriebskosten und Personalkosten gehören ja auch nicht zu den Baukosten.

        Was auch immer sie da noch „ausgerechnet“ hat, die kleine Anfrage der „gewissen Partei“ bezog sich nicht auf die Baukosten.

        Hingegen wurde explizit nach den Betriebskosten und Personalkosten gefragt. Diese Fragen wurden auch beantwortet – und publiziert.

        Du hast einen so kurzen Kommentar verfasst und darin ist fast alles falsch. Alle Achtung!

      • micha sagt:

        Welche Partei hat nachgerechnet und warum traust du dich nicht deine Informationen vollständig mit uns zu teilen?

  27. Emmi sagt:

    „die Brücken irgendwann wie die Carolabrücke in Dresden wegen eines kritischen Bauzustandes plötzlich komplett gesperrt werden müssen, zieht die Stadt jetzt vorausschauend den Schlussstrich. “
    Vorausschauend Brücken abreißen. Was ist das für eine Begründung, ich fasse es nicht. Instandhaltung, das Wort ist wohl unbekannt. Wäre Herr Geier dich nie nach Halle gelobt worden. Das Projekt hat er als eigenes Denkmal forciert und wird sein Sargdeckel. In Deutschland wütet die Wirtschaftskrise, da kommen auch nicht die Besucher…..nur in seinen Träumen.

    • micha sagt:

      „In Deutschland wütet die Wirtschaftskrise“. Die Emmi hat noch nie eine echte Wirtschaftskriese erlebt.
      Was in diesem Land alles herbeigeredet wird lässt einen nur noch mit dem Kopf schütteln.

    • Radlertrinker sagt:

      Fährst Du noch einen Golf 3 oder Opel Kadett E? Hast Du Instandhaltung sparen wollen?

      Irgendwann sind zentrale Teile derart verschlissen, dass man nur noch neu bauen kann. Außerdem wäre die Carolabrücke auch nach einer lehrbuchhaften Instandhaltung eingestürzt.
      Und ein Neubau der Brücken über den Riebeckplatz kostet bedeutend mehr als die instandhaltungsaufwändige Infrastruktur durch vergleichbare einfachere Infrastruktur mit vergleichbarer Leistungsfähigkeit.

  28. Andreas sagt:

    „Da auf dem Riebeckplatz jeden Tag bis zu 80.000 Fahrzeuge unterwegs sind“

    Rechnet man den Besetztgrad noch mit ein, sollten das ca. 100.000 Menschen sein. In der Mansfelder Straße spricht die Havag von 50.000 täglichen Fahrgästen (also wohl noch ohne Fuß- und Radverkehr).
    https://dubisthalle.de/investitionen-von-40-millionen-euro-elisabeth-bruecke-und-mansfelder-strasse-wieder-fuer-den-verkehr-freigegeben/

    Vielleicht liegt es einfach nur am ineffizientesten Verkehrsmittel, dass am Riebeckplatz so eine gigantische Platzverschwendung nötig ist und gewisse Leute die Situation trotzdem am Rande des Chaos sehen.

  29. NT sagt:

    Es ist eh zu spät, jede Wette das dies mal ein Fall für das Schwarzbuch des Steuerzahler.
    Wir haben jetzt 260tsd. Besucher im Jahr und vom Bund werden 1 Mio nur für das Zukunftszentrum erwartet. Noch unrealistischer geht es gar nicht.
    Was mich auch maximal stört, dies bleibt selbst in der Prosa der Verwaltung eines der Verkehrsreichsten des Landes und spricht dann von Aufenthaltsqualität. Welche Menschen halten sich denn freiwillig an der meist befahrenen Straße der Stadt auf? Daran ändern 20 Bäume genau gar nichts.

  30. Katrin sagt:

    Das ist ein Schrecken ohne Ende. Die Stadt sollte es ablehnen. Die Rückzahlung wird günstiger als der nicht geplante zusätzliche Aufwand. Ausgerechnet Halle, andere Städte sind froh diese Ding nicht an der Bäcker zu haben.

  31. M. D. sagt:

    Schade das der Stadtrat vergessen hat, dass eine seiner wichtigsten Aufgabe darin besteht, die Interessen der Bürger, die in dieser Stadt leben, zu vertreten.
    Nach meiner Wahrnehmung werden der Bau des Zukunftszentrums die dafür geplanten Umbaumaßnahmen von vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht gewünscht beziehungsweise kritisch gesehen.Viele Einwohner haben den Eindruck, dass die Entscheidung für das Zukunftszentrum ohne ausreichende Zustimmung der Bevölkerung getroffen wurde. Gerade bei einem Projekt mit weitreichenden Auswirkungen wäre eine Bürgerbefragung oder sogar ein Bürgerentscheid ein wichtiges Zeichen demokratischer Mitbestimmung gewesen.
    Die Stadt Halle steht vor zahlreichen Herausforderungen. Viele Bürger sehen dringenden Handlungsbedarf bei Schulen, Straßen, öffentlicher Sicherheit, Sauberkeit und anderen kommunalen Aufgaben. Daher stellt sich die berechtigte Frage, ob die mit dem Zukunftszentrum verbundenen Investitionen tatsächlich den Prioritäten der Bevölkerung entsprechen.
    Bei einem Vorhaben dieser Größenordnung und Bedeutung für unsere Stadt wäre es aus meiner Sicht angemessen gewesen, die Bevölkerung frühzeitig und umfassend einzubeziehen. Eine Bürgerbefragung oder ein Bürgerentscheid hätte die Möglichkeit geboten, die tatsächliche Meinung der Einwohnerinnen und Einwohner zu ermitteln und die demokratische Legitimation der Entscheidung zu stärken.
    Viele Bürger haben den Eindruck, dass über ihre Köpfe hinweg entschieden wurde. Gerade bei Projekten mit erheblichen finanziellen und städtebaulichen Auswirkungen sollte die Meinung der Bevölkerung ein wichtiger Bestandteil des Entscheidungsprozesses sein.

    Die Verantwortlichen der Kommunalpolitik sollten sich schnellstens auf Ihre Aufgaben besinnen und die Bedenken der Bürger ernst nehmen und eine direkte Beteiligung der Einwohner durch Umfragen oder andere geeignete Beteiligungsformate ermöglichen. Hier ist massiv der Eindruck entstanden, dass sich einige wenige unbedingt selbst verwirklichen wollen.

    • micha sagt:

      Also bei dem Bürgerentscheid gehe ich mit.
      Aber wenn das Ding nicht hier gebaut wird, würde dafür hier nicht in schulen oder so investiert weil das Geld dafür vom Bund kommt.

    • Beobachter sagt:

      Bürger, die sich positiv oder negativ einbringen wollen, stehen viele Möglichkeiten offen:
      Jede Beschlussvorlage wird im Stadtrat und davor in mindestens einem Ausschuss beraten. Hier besteht jederzeit die Möglichkeit einer Wortmeldung im Rahmen der Einwohnerfragestunde.
      Weiterhin berichtet dubisthalle im Vorfeld sehr umfangreich, dass man sich eine Meinung im Vorfeld bilden kann.
      Darüber hinaus kann man die Stadträte und deren Fraktionen ansprechen, um seine Gedanken dazu kundzutun.

      Für das Zukunftszentrum gab es neben mehreren Vorlagen im Stadtrat auch mehrere öffentliche Veranstaltungen der Verwaltung, ich erinnere an den Brückentag 2024 sowie Veranstaltungen in der Ulrichkirche und im Kaufhof.

      Natürlich muss man dafür von Sofa aufstehen und Kippen, Bier und Hartz4-TV verlassen.

    • 10010110 sagt:

      Der Großteil des Geldes kommt vom Bund, nicht von der Stadt Halle, und ist speziell für dieses Projekt ausgewiesen. Das wäre also sowieso nie in örtliche Schulen, öffentliche Sicherheit und Sauberkeit geflossen. Und wenn es nicht hier fürs Zukunftszentrum ausgegeben würde, würde das Zentrum halt in einer anderen Stadt gebaut. In keinem Fall hätte die Stadt Halle mehr davon, wenn das Zukunftszentrum nicht gebaut würde.

  32. Daniel M. sagt:

    Gut, dass es dort zügig vorangeht. Für Halle ist das ein absoluter Gewinn. Allerdings kotze ich jetzt schon im Strahl, wenn ich an die zusätzlichen Verkehrsbehinderungen denke. Aber das lässt sich nun leider nicht ändern und alle müssen da durch. Statt nur ständig zu meckern, sollten sich einige Zeitgenossen lieber freuen, dass Halle gerade an dieser Stelle viel schöner wird.
    Die Investitionen sind absolut sinnvoll.

  33. Henk sagt:

    Was ein Unfug und häßlich obendrein. Was soll das?

  34. 10010110 sagt:

    OK, mich würde mal interessieren wie viele tatsächliche einzelne Personen hier Kommentare schreiben. Vielleicht bin ich ja voreingenommen, aber mich beschleicht das Gefühl, dass hier einige wenige unter verschiedenen Namen immer ähnliche Kritik äußern, um es wie eine große Anzahl an Leuten aussehen zu lassen.

    Enrico, kannst du das einschätzen?

    • dbaumann sagt:

      Nur ganz grob natürlich, da jeder mit auch nur ein wenig Einsatz den wichtigsten Anhaltspunkt, seine IP-Adresse, verschleiern kann. Wäre die Frage nach dem Verhältnis von Aufwand und Nutzen.

      Ich kann daher nur soviel dazu sagen, dass die ablehnenden Kommentare nicht alle von der gleichen IP-Adresse oder aus dem gleichen IP-Bereich kommen.

  35. Glaskugel sagt:

    Heute melden die Nachrichten aus Stuttgart 21 wird nun Stuttgart 31. Das könnte hier auch passieren. Aus Zukunftszentrum 29 wird 39. OMG

  36. siehste sagt:

    320 Millionen!!!!

    Ziemlich wenig für ein Zukunftszentrum. Findet ihr nicht?
    Eine Milliarde sollte doch drin sein.

    Seis drum.
    Das Zukunftszentrum entsteht in einer Stadt mit Zukunft, in der sich die Leute wohl fühlen und glücklich sind -> sh. Zufriedenheitsstatistik weiter oben!

    Ein solches Projekt ruft natürlich auch vieler Neider auf den Plan, die dies hier dokumentieren und mehrheitlich nicht aus Halle sind.

  37. micha sagt:

    Da stellen sich mir zwei Fragen: 1. Warum sollte man Geld in den Sand setzen wollen?
    2. Ist das eine Drohung?

  38. micha sagt:

    Noch eine Drohung? Und dann in einem ganz schlechten Denglish.

  39. dummkopf sagt:

    ich hoffe, dass noch ein gerichtlicher Baustopp kommt, um das Chaos abzuwenden, die Leute, die für das ZZ sind tuen mir im Kopf weg solch Entscheidungen gegen der Mehrheit der Menschen von Halle

    • mehrheitlich Kopf weg sagt:

      Wirst du mehr tun, als anonyme Kommentare und … hoffen??

    • Beobachter sagt:

      Du machst Deinem Namen alle Ehre…
      Nicht nur inhaltlich, auch in der „Grammatikalik“

      Wer soll vor welchem Gericht einen Antrag auf einen Baustopp einreichen?
      Und die Mehrheit steht dem Zukunftszentrum wohlgesonnen gegenüber, es lockt mehr Touristen nach Halle.

  40. Panikmache sagt:

    Es wird kein Verkehrschaos geben… Und wenn doch, dann freue ich mich sehr darüber. Jede zweite Autofahrt entsteht eh mir aus Faulheit. Ihr habt es dann einfach verdient <3

  41. Halu sagt:

    Jetzt kommt wieder die Keule der Erpressung.
    Für dieses Scheißding, was keiner will, müssen die Bürger und Vereine verzichten. Die Stadt ist pleite.
    Wann kommt dieser Selbstbefriedingsladen endlich zu Verstand.

    • Bauernfänger sagt:

      Man sieht wieder hervorragend wie wenig Ahnung der Durchschnittliche Bürger hat. Es ist ein Projekt des BUNDES. Die Stadt zahlt hier keinen Cent.

      Un nur weil du es nicht willst, heißt das nicht, dass andere es nicht wollen. Dein Horizont reicht einfach nicht für solche Einrichtungen. Dafür kann niemand was.

    • Fussgänger sagt:

      @Halu,
      Aber wenn Dein Amazonpaket einen Tag zu spät kommt, heulst Du doch am lautesten