Abitur 2022: Landesdurchschnitt erneut verbessert auf 2,23

Trotz großer Herausforderungen, wie die Corona-Pandemie, haben Sachsen-Anhalts Abiturientinnen und Abiturienten im Schuljahr 2021/2022 mit einem Notendurchschnitt von 2,22 an den allgemeinbildenden Schulen noch einmal ein leicht verbessertes Ergebnis vorgelegt als im vergangenen Schuljahr (2,23).

Insgesamt waren 5.257 Schülerinnen und Schüler zur schriftlichen Prüfung an allgemeinbildenden Schulen zugelassen, 4.868 legten dort das Abitur erfolgreich ab, für 268 Schülerinnen und Schüler verliefen die Abiturprüfungen nicht erfolgreich. Das entspricht einer Quote von 5,1 % der zugelassenen Prüflinge.

Die Zahl der Abiturientinnen und Abiturienten mit dem Bestergebnis von 1,0 liegt bei 176. Zudem erreichten 1750 Schülerinnen und Schüler ein Abiturergebnis mit einer 1 vor dem Komma, davon 714 mit einem Durchschnitt bis 1,4.

Bildungsministerin Eva Feußner: „Ich freue mich sehr, dass auch dieser Jahrgang trotz Corona-Belastungen ein erneut stabil gutes Ergebnis erzielt hat. Darauf können die Abiturientinnen und Abiturienten, aber auch die Lehrkräfte sehr stolz sein. Zudem ist es der Beleg dafür, dass auch in diesem Schuljahr engagiert dafür gesorgt wurde, dass alle Schülerinnen und Schüler der Abschlussjahrgänge trotz aller Umstände gut vorbereitet ihre Prüfungen absolvieren konnten.“

Trotz des Pandemiegeschehens ist der Abiturprüfungsjahrgang 2022 im laufenden Schuljahr weitgehend in Präsenz unterrichtet worden. Zur Unterstützung einer konzentrierten und fokussierten Abiturvorbereitung erfolgten bereits im vergangenen Jahr Schwerpunktsetzungen und Hinweise zur Struktur der schriftlichen Prüfungsaufgaben. Darüber hinaus gab es wie im Vorjahr eine Zugabe zur Bearbeitungszeit von 30 Minuten für jedes schriftliche Abiturfach.

Der besondere Dank von Bildungsministerin Eva Feußner gebührt allen Lehrkräften, die jeden Tag mit großem Engagement dafür gesorgt haben, den positiven Gesamtergebnistrend der vergangenen Jahre fortzusetzen.

„Mein Glückwunsch gilt allen Absolventinnen und Absolventen, die sich auch in diesem, teils turbulenten Schuljahr erfolgreich allen Herausforderungen gestellt haben. Ich gratuliere aufs Herzlichste und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg beim Start ins Studium oder in die Berufsausbildung“, so Feußner weiter.

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18 Antworten

  1. fthread sagt:

    Diese dumen GAMMEL Schüler mussen eine 5 oder 6 krigen ! 👎

    • micha sagt:

      Für den Satz solltest du nachträglich eine sechs bekommen!

    • Ex-Schüler sagt:

      Hast Du an der Hauptschule ein paar Ehrenrunden gedreht und dann gleich die Karriere als Transferleistungsempfänger nach SGB II gemacht?

      Es gibt auch Schüler, deren Fleiß von Erfolg gekrönt wurde

    • Leser sagt:

      Bei Dir hat’s offenbar für keinen Schulabschluss gereicht!

  2. Generation Schneeflöckchen sagt:

    Wenn man die Standards ins Bodenlose verringert, muss ja irgendwann auch mal der Durschnitt steigen.

    • Ex-Schüler sagt:

      Komisch, dass trotzdem nicht alle diese angeblich niedrigen Standards erreicht haben.

      • ABC sagt:

        Totalversager gibt es immer. Das macht aber nichts, damit kann man in diesem Land sogar Politiker werden.

    • Schneesturm sagt:

      Weil du glaubst, dass zu deiner Zeit Abitur schwieriger war? …das machst du woran fest, an minimalen Durchschnittsanstiegen? Machst du jährlich aus Spaß die Abiprüfungen aller Bundesländer um dies genau einschätzen zu können?

      Bei deinem „Namen“ würde ich mal ins Blaue tippen und vermuten, dass du mit dem Narrativ, dass es ja „damals“ schwerer war deine eigene Unzulänglichkeit für gute Noten schönreden willst.

  3. Steff sagt:

    Ein Pfeiler des Grauens in Deutschland.
    Das Bildungssystem!!!!

    Das stete sich selbst in die Tasche lügen, wird sich rächen.
    Nach der Wende muß auch dort kräftig aufgeräumt werden.
    LOL

    • ABC sagt:

      Hast du eigentlich einen Schulabschluss?

    • Leser sagt:

      Welche Wende? Und was verstehst Du unter aufräumen? Nee, lass es lieber mit antworten. Was Du und Deine „Montagsspaziergänger“ unter aufräumen versteht, ist unlängst bekannt! Standgericht, Volksgerichtshof oder wie auch immer ihr das bezeichnet.

  4. Jim Knopf sagt:

    Die müssen erst noch Handwerker werden oder ein Studium abbrechen .

  5. Momentmal sagt:

    Entweder lernen die Schüler*innen ohne Lehrer*innen besser oder das Niveau sinkt weiter ab….

    • Nimmdirzeit sagt:

      Es gibt noch andere Erklärungen. So können schlechte Schüler das letzte Schuljahr wiederholt haben und somit nicht zum Abi angetreten sein – oder gar abgebrochen haben. Dadurch verbesserte sich der Schnitt der Abiturienten.

  6. Vwe sagt:

    Das reicht völlig im in die Politik zu gehen