Aktuelle Corona-Lage in Halle (Saale): 143 Neuinfektionen, 45 (+4) Patienten auf der ITS, Inzidenz sinkt auf 586,09, drei Todesfälle, 3071 Impfungen

Neuinfektionen 7-Tage-InzidenzPatienten im KrankenhausIntensiv-
Behandlungen
Todesfälle
143 (-160 *)

* im Vergleich
zur Vorwoche
586,09 (-67,03 **)

** im Vergleich
zum Vortag
145 (-2)45 (+4)3 Fälle
an Corona
 

Die Ampel, die die Situation in den Krankenhäusern beschreibt, steht auf gelb. Durch die fünf Klinken ist für die Ampel-Farbe gelb folgende Definition festgelegt: „Die Krankenhäuser sind aufgrund von Covid-19-Behandlungen und bedingt durch pandemiebedingte Personalausfälle gezwungen, auch dringliche Behandlungen von Nicht-Covid-19-Patienten erheblich einzuschränken.“

 
Alterszuordnung der heutigen Neuinfektionen (67 weiblich, 76 männlich): 

Unter 18 Jahre27
19 – 29 Jahre18
30 – 49 Jahre56
50 – 69 Jahre34
Über 70 Jahre8

Der Fachbereich Gesundheit konzentriert sich wegen der hohen Zahl an Neuinfektionen bei den Recherchen auf vulnerable Gruppen (Senioreneinrichtungen, Krankenhäuser, Behinderteneinrichtungen, Kitas). 
 


Gesamt Infektions- und Krankheitsgeschehen:

Infizierte gesamtGenesene gesamtTodesfälle gesamt Todesfall-QuoteAktuell Infizierte
22.457 (+143) 18.675 (+202)419 (+3)
mit Corona: 240 (+/-0)
an Corona: 179 (+3)
1,9 %3.363 (-62)

  
Sicherheit und Ordnung:

61 Kontrollen insgesamt;
im Einzelnen: 12 Geschäfte, 3 Veranstaltungen, 13 Parkanlagen und Freizeiteinrichtungen, 2 Gaststätte, 15 Quarantäne-Kontrollen, 16 bekannte Personen-Treffpunkte.

Es wurden keine Verstöße gegen die Corona-Auflagen festgestellt.


Zur neuen Landesverordnung:

Nach der Feststellung der epidemischen Lage durch den Landtag werden in Sachsen-Anhalt weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie umgesetzt. Wichtigste Änderung ist die Schließung von Clubs und Diskotheken. Zudem wird es in Bereichen, in denen im Rahmen der 2-G-Plus-Zugangsregelung nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen Testergebnis Zutritt erhalten, vorerst keine Testbefreiung für geboosterte Personen geben.

Hintergrund sind die aktuell sehr hohen Inzidenzen in Sachsen-Anhalt und die neue sich ausbreitende Omikron-Variante.

Impf-Fortschritt:

In der Stadt Halle (Saale) wurden am gestrigen Montag 3.071 Impfungen durchgeführt.

Durchgeführte Impfungen gesamt 433.501 (+3071)
 davon Stadt223.447 (+934)
 Arztpraxen210.054 (+2137)
Erstimpfungen gesamt 178.078 (+222)
 davon Stadt106.379 (+93)
 Arztpraxen71.699 (+129)
Zweitimpfungen gesamt 173.760 (+378)
 davon Stadt94.632 (+136)
 Arztpraxen79.128 (+242)
Drittimpfungen gesamt 81.663 (+2471)
 davon Stadt22.436 (+705)
 Arztpraxen59.227 (+1766)

Der Impfstoff von Johnson & Johnson wird nur einmal verimpft; die Impfungen mit diesem Vakzin werden daher den Zweitimpfungen zugerechnet; die empfohlene Boosterung nach einer Johnson-Johnson-Impfung wird als Drittimpfung gezählt.

Impfquote Erstimpfungen Halle (Stadt und Arztpraxen): 74,6 %
Impfquote Zweitimpfungen Halle (Stadt und Arztpraxen): 72,8 %
Impfquote Drittimpfungen (Booster) (Stadt und Arztpraxen): 34,2 %

Quoten bezogen auf die Gesamtbevölkerung

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7 Kommentare

  1. Heilpraktiker sagt:

    Weihnachten ohne Corona ist wie Ostern ohne Booster.

    • alternative Wissenschaft sagt:

      Was empfiehlst du statt dessen?

      • theduke sagt:

        Das die Politik endlich lernt mit dem Virus zu leben und mehr dafür tut, um die Patienten mit Covid versorgen zu können. Das gelingt nicht von heute auf morgen, da man nicht einfach so Pflegepersonal und Ärzt einstellen kann. Man hatte aber bisher fast zwei Jahre Zeit. Von langfristigen Maßnahmen habe ich bisher noch nichts verlauten hören. Auf den Worst-Case, dass das Virus so mutiert, dass kein Impfstoff mehr wirkt, sind wir nicht vorbereitet. Man wird auch durch noch so viele Impfungen das Virus nicht aufhalten können. Es ist nicht möglich über Jahre sich von einem Lockdown zum nächsten zu hangeln. Mein Vorschlag: Wie bei der Bundeswehr ein Art Reservisten an Ärzten zu schaffen. Es braucht doch keine 6 jähriges Medizinstudium nur um einen Covid-Patienten im KKH oder auf der ITS zu helfen. Man könnte speziell dafür sicher auch Personal in nur 3 Monaten ausbilden und dann ggf. in „Rufbereitschaft“ versetzen.

        • Dummdiedumm sagt:

          Ähhh ja.. warum sollte jemand schon wissen was er da macht….
          Ist allerdings auch eine Art Triage. Die Ungeimpften kriegen dann einen Scharfschützen als Arzt und 3 Panzergrenadiere zum pflegen.

  2. Snoopy sagt:

    Man merkt sofort, dass die Schulen zu sind.

    • theduke sagt:

      Ja, (Unter 18 Jahre 27). Das kann aber auch trügerisch sein. Denn in den Schulen wurde die Fälle gefunden, weil ständig getestet wurde. Entscheiden hier ist aber nicht genau diesen Schüler zu finden, sondern einen Indikator zu haben, was in den Krankenhäusern in Zukunft los sein wird. Denn den Schüler selbst wird i.d.R. keinen Symptome haben, so wie in der Klasse meines Sohnes, wo die Hälfte bereits durch ist mit Corona. Der Schüler überträgt es nur an die Eltern, die dann vielleicht(!) im Krankenhaus landen.

  3. Omi Kron sagt:

    Die Zahlen werden weiter sinken.
    Omi Kron wird von vielen kaum bemerkt, deshalb keine Tests, deshalb sinkende Zahlen.
    Wo sind denn jetzt die Hospitalisierungszahlen?

    Im Frühjahr nochmal impfen gegen diese Variante und fertig.