Ausbau für 625 Millionen Euro: Einschränkungen auf der Bahnstrecke Halle-Kassel – Sperrung bei Sangerhausen ab 16. Januar und ab Ende Juli ab Halle
Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert die stark befahrene Eisenbahnstrecke Halle (Saale) – Kassel zwischen Halle (Sachsen-Anhalt), Nordhausen (Thüringen) und Eichenberg (Hessen). Rund 625 Millionen Euro fließen nach Unternehmensangaben in die Modernisierung der Gleisanlagen, in neue elektronische Stellwerke und in den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Lutherstadt Eisleben.
Die Modernisierungsarbeiten, die 2028 abgeschlossen sein sollen, bringen jedoch auch Einschränkungen für die Reisenden mit sich. So wird der Abschnitt zwischen Sangerhausen und Leinefelde vom 16. Januar bis zum 12. März gesperrt. Ab Ende Juli wird die Strecke ab Halle (Saale) in mehreren Bauabschnitten gesperrt: erst bis Berga-Kelbra, ab Ende August bis Nordhausen und ab Anfang Oktober bis Leinefelde.
Deutsche Bahn und Abellio wollen in der kommenden Woche ausführlicher informieren.








Gleich kommt wieder ein Depp mit „Gibts billiger bei Amazon.“
Eine unendliche Geschichte. Diese Strecke wird bereits seit Jahren saniert. Immer wieder gibt es monatelange Sperrungen, die letzte von August bis November 2025. Und wenn die jetzt geplante Sanierung fertig ist, entdecken die Planer einen 100 Jahre alten Tunnel bei Blankenheim … Und keine kritische Nachfragen von Journalisten …
Bist du ein … Tunnelleugner?
So stark befahren kann die Strecke ja in letzter Zeit nicht gewesen sein.
Und wenn jetzt noch jemand die Gelegenheit nutzen würde, um den Bahnhof Eichenberg ebenfalls komplett zu sanieren… Ach nein, da muss erst der Tunnel einstürzen, bis was passiert.
Schon wieder! So langsam wird es suspekt, weil die Strecke jedes Jahr mehrmals saniert wird. Eigenartig!
„die stark befahrene Eisenbahnstrecke“
Wenn du da in letzter Zeit mal langgefahren bist, wird dir vielleicht aufgefallen sein, dass da bereits sehr viel gebaut wurde. Aber man arbeitet halt abschnittsweise und muss den laufenden Betrieb ab und zu mal unterbrechen. Genau das passiert hier (wieder).
Ich fahre (oder versuche es) jeden Tag Halle-Nordhausen. Hier wird seit Jahren (!!!) monatelang gesperrt, was zu einer Erhöhung der Fahrzeit durch Ersatzverkehr auf fast das doppelte führt ….und…., die Baufortschritte sind sehr überschaubar (so wie auf vielen Baustellen heutzutage).
Seit nunmehr 10 Jahren (meine persönliche Erfahrungszeit) ist es in der Mitte von Deutschland keine Selbstverständlichkeit die Entfernung von 90 km zwischen zwei Großstädten mit dem öffentlichen Nahverkehr zurückzulegen.
Nordhausen ist keine Großstadt. Aber das nur am Rande.
Du legst die Entfernung offenbar seit 10 Jahren trotz „monatelanger Sperrungen“ ohne größere Probleme zurück. Dabei bleibt sogar unberücksichtigt, dass das gar kein Nahverkehr ist.
Nach 10 Jahren kann man sich aber auch die Frage stellen, warum man täglich 180km fährt, wenn das doch so mühsam ist. Eine mögliche Antwort: es ist gar nicht so mühsam.
Nein. Ich habe ein Auto – damit ist es nicht mühsam, nebenbei wird meine berufliche Tätigkeit fürstlich entlohnt (deshalb seit 10 Jahren)
Richtig, Nordhausen ist nur eine Kreis- und Hochschulstadt.
An Ihrem Kommentar als „Erfahrungsperson“ erkennt man leider, dass Erfahrungen im Regionalverkehr offensichtlich nur spärlich vorhanden sind.
Es gibt Kreis- und Hochschulstädte, die Großstädte sind.
Aber wieder ein Klassiker. Ganz schlimm mit den Streckensperrungen – fährt aber sowieso mit dem Auto. Und natürlich quasi Millionär dabei. Da muss man nicht umziehen. So schlimm ist das Ganze. Herrlich. 😂