Bahn stellt 5.500 Auszubildende und Dual-Studierende in diesem Jahr – auch in Halle (Saale) gibt es noch freie Lehrstellen

Die Sommerferien stehen vor der Tür und für viele Jugendliche beginnt damit bald ein neuer Lebensabschnitt: Der Start ins Berufsleben. Die Deutsche Bahn als einer der größten Ausbilder im Land stellt in diesem Jahr erneut auf Rekordniveau Nachwuchskräfte ein – 5.500!  Für Kurzentschlossene gibt es noch einzelne Ausbildungsplätze für den Azubi- und Studienstart im Herbst. Auch für 2024 sind schon Stellen ausgeschrieben. Die Auswahl ist groß: Die DB bietet 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge an – vom Lokführer und Gleisbauer bis hin zum Koch, Industriemechaniker und Bauingenieur. Nach einem erfolgreichen Abschluss gibt es eine unbefristete Übernahme.

Bewerbungen sind online und nun auch per Chatbot möglich – unkompliziert, ohne Registrierung und von unterwegs vom Handy oder Tablet zu erledigen. Der Chatbot dient dabei als persönlicher Bewerbungsassistent.

Nachfolgend eine Auswahl freier Plätze für den Herbst 2023. Alle Stellenausschreibungen und Bewerbungstipps sind unter db.jobs zu finden.

Sachsen

Aue: Elektroniker:in für Betriebstechnik
Bautzen: Zugverkehrssteuerer (w/m/d)
Chemnitz: Gleisbauer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d)
Dresden: Gleisbauer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d), Duales Studium Bahningenieurswesen, Duales Studium Elektrotechnik
Leipzig: Zugverkehrssteuerer (w/m/d), Duales Studium Geomatik, Duales Studium Telekommunikationsinformatik
Zwickau: Gleisbauer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d), Duales Studium Elektrotechnik

Sachsen-Anhalt

Bitterfeld-Wolfen: Gleisbauer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d)
Großkorbetha: Elektroniker:in für Betriebstechnik, Lokrangierführer:in
Halberstadt: Gleisbauer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d)
Halle: Baugeräteführer:in, Elektroniker:in für Betriebstechnik, Lokrangierführer:in, Duales Studium Bauingenieurwesen
Königsborn: Industriemechaniker:in
Magdeburg: Elektroniker:in für Betriebstechnik, Gleisbauer:in, Industriemechaniker:in, Lokrangierführer:in; Duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen
Naumburg/Saale und Sangerhausen: Elektroniker:in für Betriebstechnik, Gleisbauer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d)

Thüringen

Erfurt: Fachlagerist:in, Duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen
Gera: Zugverkehrssteuerer (w/m/d)
Nordhausen: Gleisbauer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d)
Neudietendorf: Gleisbauer:in
Saalfeld: Lokrangierführer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d)

Chance plus-Klassen im November

Für alle, die noch berufliche Orientierung und Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder einen Jobeinstieg brauchen, setzt die Deutsche Bahn auch in diesem Jahr ihr Programm „Chance plus“ fort. Der Schwerpunkt liegt dabei auf kaufmännischen und serviceorientierten Berufen oder auf gewerblich und technisch orientierten Berufen. Am 1. November gehen Klassen an folgenden Standorten an den Start: Hamburg, Bremen, Berlin, Erfurt, Frankfurt, Stuttgart, München, Dortmund und Köln.
Mehr Informationen unter: https://db.jobs/de-de/dein-einstieg/chance-plus

Schulkooperationen werden ausgebaut

Die DB geht verstärkt in die Klassenzimmer, um potenziellen Nachwuchs für den Konzern zu interessieren. Die Zahl der Schulkooperationen ist weiter deutlich gestiegen und liegt nun bei mehr als 400. Ziel ist es, bis Ende des Jahres mit gut 500 Schulen einen engen Austausch zu pflegen, Praxistage und Praktika anzubieten. In Berlin hat DB-Vorstand Martin Seiler beispielsweise im Februar zwei Neuntklässler begrüßt, die sich nach einem Schülerpraktikum bereits für eine Ausbildung bei der DB entschieden haben.

Um die Zahl der Schulkooperationen und Kontakte zu Interessenten weiter zu steigern, werden auch in der Fläche und der Nähe zu DB-Standorten Kontakte zu Schulen und Eltern sowie Vereinen geknüpft.

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Keine Antworten

  1. Hemmschuh(Bremsvorleger) sagt:

    Da sind so viele Berufe dabei, bei denen man körperlich aktiv werden muss. Das möchte man doch nicht. Hat die Bahn nicht Grafikdesign im Angebot?

  2. Detlef sagt:

    „…Auszubildende und Dual-Studierende“…
    also alles männlich.

    • Deutsch ist nicht Deine Kernkompetenz, richtig? sagt:

      Die Auszubildende.
      Die Studierende.
      Äußerst männlich, Dette.

  3. Licht aus sagt:

    Freie Lehrstellen gibt’s fast in allen Bereichen. Aber wenn die Jugend null Bock, kein Interesse auf diese Berufe hat und lieber Youtuber oder Influenzer werden will dann geht nix vorwärts in / mit unserer Jugend

  4. Bin doch lieb sagt:

    Da ich unseren neu eingewanderten Schützlingen den Ausbildungsplatz und die Chance auf einen Beruf im bunten Deutschland nicht wegnehmen möchte stell ich mich bei Arbeitssuchenden immer hinten an aber ganz hinten. Ist doch nett von mir.

    • Beförderungsfall sagt:

      Aber wenn es ums Essen geht, dann bist Du dicke da…

    • Sag ich doch sagt:

      So lieben wir dich 😄👍🏼

    • Faktencheck sagt:

      Ich übersetze kurz: „bin doch lieb“ ist mit sich selbst unzufrieden, hat vermutlich einen Job mit Mindestlohn, schaut aber den ganzen Tag auf Social Media und sieht, dass alle mehr haben als er. Jetzt sieht er, dass die DB Ausbildungen mit einer Perspektive anbietet und merkt, dass er sein halbes Leben bereits vermurkst hat. Da er nicht sonderlich intelligent ist, wählt sein Hirn den einfachsten Weg: gegen Ausländer hetzen. So entstand dieser Kommentar.

      • Fangfrage sagt:

        Gibt es Ausländer, die mit sich selbst unzufrieden sind, vermutlich einen Job mit Mindestlohn haben, aber den ganzen Tag auf Social Media schauen und sehen, dass alle mehr haben als sie? Sind sie dann selbst schuld?

      • Detlef sagt:

        Nee Arno Dübel ist sein Vorbild.
        Soll jeder so leben wie er möchte