Bislang 70.000 ausgestellte Briefwahlunterlagen in Halle – Bürgermeister bittet um rechtzeitige Rücksendung

Bürgermeister Egbert Geier ruft in seiner Funktion als Wahlleiter für die Europa- und Kommunalwahl am kommenden Sonntag, 9. Juni, zur zeitnahen Rücksendung der Briefwahlunterlagen auf: „Ich bitte alle Wählerinnen und Wähler, die die Briefwahlunterlagen erhalten haben und nicht in einem Urnenwahllokal wählen wollen, ihre Stimme zeitnah abzugeben, damit die Wahlbriefe rechtzeitig in der Briefwahlstelle vorliegen.“

Die Wahlbriefe müssen bis zum Wahltag am kommenden Sonntag im Wahlamt vorliegen, um über die Stimmzettelauszählung in die Ergebnisermittlung einzufließen. Von den bislang etwa 70.000 ausgestellten Briefwahlunterlagen sind aktuell erst rund 50 Prozent wieder im Wahlamt eingegangen. Wählerinnen und Wähler haben die Möglichkeit, die Umschläge kostenfrei mit der Deutschen Post einzusenden oder sie direkt in die Briefkästen der Stadt Halle (z.B. Ratshof, Marktplatz 1) oder der Briefwahlstelle in der Wolfgang-Borchert-Straße 77 einzuwerfen.

Wichtig: Sowohl die blauen Wahlbriefe für die Kommunalwahl als auch die roten Wahlbriefe für die Europawahl müssen jeweils den verschlossenen Umschlag mit dem Stimmzettel und den persönlich unterschriebenen Wahlschein beinhalten.

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25 Antworten

  1. Ah sagt:

    Der Herr bittet, soll mal lieber sicher stellen, dass nicht geschummelt wird.

  2. Einwohner sagt:

    70.000 Wahlbriefunterlagen angefordert, das wäre ja die Hälfte aller Stimmberechtigten nehme ich mal an. Da kann man nur hoffen, dass diese Briefwahlunterlagen auch rechtzeitig ankommen und bei der Auszählung auch alles korrekt ausgezählt wird.

  3. Tobias sagt:

    Bis heute noch keine Wahlunterlagen erhalten

  4. Kandidat sagt:

    Bei der immer größer werdenden Auswahl und der mehr oder weniger spontanen Suche und Entscheidung in der Wahlkabine kann ich nachvollziehen, dass immer mehr lieber entspannt auf dem Sofa Ihr Kreuz machen wollen.

  5. Kein fauler Briefwähler sagt:

    70000 nicht zu fassen. Das gehört abgeschafft. Früher waren es nur die Kranken und zwingend Abwesenden die zur Briefwahl zugelassen waren. Jetzt noch die Faulen dazu. Briefwahl entscheidet heisst es ja. Jeder Brief der rein kommt kann ja gegen einen anderen der GUTEN getauscht werden.

    • Kann man so... sagt:

      …sehen, wenn man keine Ahnung hat. Der Wahllokalwähler: Geht am Wahltag in das Wahllokal, erhält 2 Stimmzettel, wählt, Wahlurne. Der Briefwähler: Beantragt 2 x die Wahlunterlagen an unterschiedlichen Tagen, da die Wahlkarten nicht zeitgleich zugestellt werden, geht somit 2 x damit zum Briefkasten, erhält, natürlich wieder an unterschiedlichen Tagen seine Wahlunterlagen, füllt diese aus/stimmt ab und muss dann wider 2 x zum Briefkasten. Also ich weiß, wer somit der Fleißigere ist. Außerdem tun Briefwahlen offenbar der Wahlbeteiligung richtig gut. Ich kann mir sogar vorstellen das Briefwahlen in Summe auch kostengünstiger sind. „Ich“ benötige, im Vergleich zur jetzigen Ausführung, nur eine deutlich geringere Anzahl Personal zur Auszählung, keine Wahlvorstände, deutlich weniger Räumlichkeiten und auch dadurch weniger Personalkosten, wenn Hausmeister in KiTa oder Schule am Wahltag keinen Dienst leisten müssen. Ich sehe in der Briefwahl eher die Zukunft des Wählens.

      • Alex sagt:

        Da man die Unterlagen online einfach anfordern kann und man auch noch einmal extra gefragt wird, ob man nur für eine der Wahlen oder für beide die Unterlagen möchte, ließe sich so ein Problem schon umgehen, aber das hängt natürlich davon ab, ob man die digitale Option zum beantragen nutzt

        • Ja kann man so... sagt:

          … machen, wenn man genug Glaube in die „Sicherheit“ des „heiligen“ Internets hat. An dem Glauben mangelt es mir jedoch ganz gewaltig.

    • Wahlbeobachter sagt:

      Während Oma Erna und Opa Wilhelm in der Wahlkabine erst einmal die gesamte Tapete mit über 70 Kandidaten studieren müssen, um zu wissen, wo sie ihre drei Kreuze machen wollen, stehen sich die anderen Wähler in der Schlange die Beine in den Bauch.

      Dafür ist mir die Zeit zu schade.

    • Ein bisschen Verschwörung ist immer. sagt:

      Und jeder BÖSE Wahlzettel aus der Urne fällt versehentlich runter.

      Wer bereitet eigentlich die GUTEN Briefe für den Austausch vor?

      • Entschwörung und so weiter sagt:

        Deine Frage „Wer bereitet eigentlich die GUTEN Briefe für den Austausch vor?“ ist ziemlich naiv! Die Antwort ist einfach: Die, die ein Interesse daran haben, die Wahl zu fälschen! Wer sonst?!
        Die Frage des Cleveren lautet: Wie organisiert man das praktisch, ohne das es auffällt? Denk mal drüber nach.

  6. Schwachsinn... sagt:

    … man kann sich ganz einfach in einen Wahlvorstand berufen lassen, damit die Stimmauszählung selber aktiv begleiten oder als offenbar „Besorgter Bürger“ der Stimmauszählung aus Beobachterposition selber beiwohnen.

  7. Halbhorst sagt:

    Die Auszählungen der Briefwahlen werden schon korrekt verlaufen. Die Manipulationen geschehen vorher …