Bits & Bargeld – Wie bezahlen wir morgen? Podiumsdiskussion am 4. März in Halle

Schon mal etwas vom digitalen Euro gehört? Und wenn ja, was halten Sie davon? Das interessiert die Bundesbank, die zusammen mit der EZB und anderen Zentralbanken im Eurosystem derzeit an einem digitalen Euro als Ergänzung zum Bargeld arbeitet. Denn der Trend ist eindeutig: Digitale Zahlungen nehmen stark zu und die Notenbanken wollen die Bezahl-Welt der Zukunft aktiv mitgestalten.

Mit einer Podiumsdiskussion „Bits und Bargeld – Wie bezahlen wir morgen?“ möchte die Bundesbank dazu mit Bürgern und Unternehmen ins Gespräch kommen. Am 4. März, 18 Uhr, diskutieren in der IHK in der Franckestraße neben Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz auch drei heimische Panelisten: Bernd Schlömer, Staatssekretär im sachsen-anhaltischen Ministerium für Infrastruktur und Digitales. Sascha Gläßer, Präsident der IHK-Halle-Dessau und Dr. Sabine Odparlik, Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung der Stadt Halle. Mit allen kann hinterher debattiert werden. Schließlich betrifft die Frage, wie künftig bezahlt wird, die gesamte Bevölkerung. Die ist herzlich eingeladen.

Anmeldung erforderlich unter: veranstaltungen.hv-bns@bundesbank.de

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16 Antworten

  1. Alfred Tetzlaff sagt:

    Nur Bares ist Wahres. Der Staat will uns nur noch mehr kontrollieren.

  2. 70.jähriger sagt:

    „Bares ist nur Wahres“, die wissen nicht was sie ältere Menschen damit antuen aufgrund der Digitale Zahlungen, mehr Abzocke

  3. Emmi sagt:

    Wenn die Lage weiter so geht, dann ist eher die Frage: kann man überhaupt noch was bezahlen?

  4. Detlef sagt:

    „Nur Wahres hat Bares“.

  5. 10010110 sagt:

    Diese Mär vom Digitalgeld „zusätzlich“ zum Bargeld ist doch nur eine Beruhigungspille für Skeptiker. Solange es keine Annahmepflicht von Bargeld für Händler gibt, wird es letztendlich auf die Abschaffung von Bargeldzahlungen hinauslaufen, sobald eine kritische Masse überschritten ist und die Händler sich damit rausreden können, dass sich die Annahme von Bargeld nicht mehr lohnt, weil der Aufwand im Verhältnis zur Nutzung zu groß ist. Und wir sehen ja an der immer weiteren Verbreitung von SB-Kassen (die mehrheitlich nur noch Kartenzahlung akzeptieren), dass die Menschen geradezu ermuntert werden, nur noch digital zu zahlen (das ist ein perfektes Beispiel für Nudging). Dazu kommt dann noch die soziale Ächtung als Komponente: die Menschen neigen dazu, das zu tun, wovon sie denken, dass die Mehrheit der anderen es auch tut. Wenn man z. B. schief angeguckt wird, wenn man das Portemonnaie öffnet und Bargeld rausholt, dann wird man unterschwellig dazu gedrängt, doch lieber alles digital zu machen, nur um das Gegenüber nicht zu verärgern, bzw. keinen negativen Eindruck zu hinterlassen. Diese Tendenz muss bedacht und frühzeitig unterbunden werden.

  6. joki sagt:

    Keine Bargeldzahlung mehr in Supermärkten, Tankstellen etc.und schon ginge die Zahl der Raubüberfälle zurück.

  7. cyros sagt:

    Wenn die EZB doch nur Kryptowährung als allg. Zahlungsmittel akzeptieren würde und dem Bürger damit die Selbstbestimmung für sein eigenes Geld zurück gibt, ja dann, hätte die EZB und die Banken keine Daseinsberechtigung.

    • Ja, aber nein sagt:

      Hmmm, die Kryptowährung die so stabil ist wie Markus Söders Meinung zu einem frei wählbaren Thema.

      Versteh mich nicht falsch, mit Krypto konnte ich mir eine Abkürzung im Vermögensaufbau gönnen, aber dass das nicht besteuert wird, ist eine Frechheit – 0 Euro Steuer auf solche Gewinne! Absurd!
      Für den kleinen Mann ist es sowieso nichts.

  8. Barzahler - Wenn wir das Bargeld abschaffen brauchen wir Vollgeld sagt:

    Wenn, der Digitale Euro eine Ergänzung, zu den heute fast ausschließlich US-Amerikaischen Zahlungsdienstleistern sein soll und gut gelöst wird, kann das nur positiv sein. Wenn Bargeld aber ohne eine 1:1 Alternative abgeschafft wird, ist das schlecht für alle. Denn die Diskussion um die Abschaffung des Bargeldes ist ja nicht neu, schon 2015 hat Daniel Stelter festgestellt: „[…] In Wirklichkeit geht es darum, die Sparer zugunsten der Schuldner zu enteignen und zum Ausgeben von Geld für mehr oder weniger sinnvolle Dinge zu motivieren, im verzweifelten Versuch, den Schuldenturm der westlichen Welt vor dem Einsturz zu bewahren.[…]“ Quelle:https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/kommentar-stelter-verbietet-den-banken-die-geldschoepfung-a-1034380.html Hier sind mal alle Bezahlmöglichkeiten gegenübergestellt: https://privacy-handbuch.de/handbuch_26.htm (das relativ neue (2024) WERO fehlt noch, aber siehe Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Wero)

  9. Franz2 sagt:

    Man stelle dich vor, die Generation Ü60 bunkert keine fünfstelligen Beträge zu Hause, um es dann bei einem Scam einfach so an der Haustür abzuliefern. Geldautomatensprengung und Banküberfälle gehen zurück, weil man mit weniger Risiko und Aufwand einfach ne Story ausm Paulanergarten erfinden muss, um dann an die Bargelddepots der Leute zu kommen, die 1x im Monat ihre Rente abheben und Alles zu Hause unverzinst liegenlassen. Dazu noch Eldelmetalle und Schmuck. Kann mich jedesmal nur köstlich darüber amüsieren, wenn die Älteren den Banken „nicht trauen“ sich aber von Schauspielern zu Hause übers Ohr hauen lassen und sie organisierte Kriminalität unterstützen.

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