CO₂-Emissionen in Sachsen-Anhalt gehen um 7,6% zurück

Die CO₂-Emissionen aus dem Verbrauch von Energie und aus industriellen Produktionsprozessen erreichten 2023 rund 23,5 Mio. t. Der Trend zur Abnahme gegenüber dem Vorjahr setzte sich mit -7,6 % ungebrochen fort.

Der CO₂-Ausstoß des Primärenergieverbrauchs belief sich auf 20,7 Mio. t und der von Industrieprozessen auf 2,8 Mio. t. Der Gesamtrückgang wurde von beiden Bereichen getragen.

Der Primärenergieverbrauch enthält auch Vorgänge rund um den Bezug und den Export von Energie. Die hingegen allein im Bundesland verbrauchte Energie (Endenergieverbrauch) führte zu CO2-Emissionen von 20,4 Mio. t. Der Rückgang fiel mit -11,2 % kräftig aus.

In sektoraler Betrachtung war der Rückgang im Bereich privater Haushalte, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen und sonstige Verbraucher mit -14,6 % besonders hoch. Der Verkehr steuerte hingegen relativ wenig zum Rückgang bei (-4,1 %). Das Verarbeitende Gewerbe lag mit -11,3 % nahezu auf der durchschnittlichen Entwicklung.

Die Anteile an den Emissionen haben sich seit 2010 relativ stabil entwickelt. Der über lange Zeit steigende Anteil des Verarbeitenden Gewerbes ändert sich seither nur wenig. Alle Sektoren tragen langjährig zur Absenkung bei.

Angaben der Energiebilanz liegen erst mit mehrjähriger Verzögerung vor, weil sie eine aufwändige und vollständige Energiegesamtrechnung darstellen. Das Energieaufkommen, die gesamte energetische Umwandlung und der energetische Endverbrauch werden anhand der verfügbaren Datenquellen konsistent zusammengeführt. Aktuellere Schätzungen zu CO₂-Emissionen werden vom Landesamt für Umweltschutz erstellt. Diese haben gegenüber der Energiebilanz immer vorläufigen Charakter.

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7 Antworten

  1. Luft nach oben sagt:

    Na ja, leider eher Rückgang in den wertschöpfenden Bereichen. Wenn der Rückgang durch E-Autos käme oder neue Heizungen, wäre es super, aber bei rückgehender Industrieproduktion ist es eher ein Problem

    • Zappelphillip sagt:

      Der Rückgang der Emissionen im privat Bereich ist auf die mittlerweile exorbitanten Kosten zurückzuführen. Gerade Rentner frieren in Ihren Wohnungen weil sie es sich nicht leisten können die Heizung zu benutzen..

      • Frager sagt:

        Kannst du das auch belegen ? Oder hast das aus dem Telegramm Chat kopiert?
        Niemand friert in seiner Wohnung und niemand muss hungern, weil er sich das nicht leisten kann. Das sind Märchen aus dem tiefsten Osten Kontinentaleuropas. Zumal weder Strom noch Gas teurer sind als vor ein paar Jahren noch. Ich kann auch keine schrumpfende Wertschöpfungskette erkennen. Oder habt ihr Beispiele für sowas ?

    • Leistungsgeselle sagt:

      Du fährst also noch die inzwischen 20? Jahre alte Printe… von Neid allein kommst du aber nie zu was… da musst du schon etwas tun..

  2. Grüner Fanboy sagt:

    Sehr gut. Jedes Gramm weniger tödliches CO2 sichert das Überleben des deutschen Volkes.

  3. Henk sagt:

    So sieht Deindustrialisierung aus.

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