Das Wirken der DDR-Geheimpolizei vor Ort: Archivführung am Dienstag durch das Stasi-Unterlagen-Archiv in Halle durch 7 Aktenkilometer
Mehr als sieben Aktenkilometer, darunter 2,6 Millionen Karteikarten sowie zahlreiche Fotos und umfangreiches audiovisuelles Material, gehören zum Bestand des Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archivs in Halle. Dieses Archivgut dokumentiert das Wirken und die Arbeitsweise der Staatssicherheit, zeugt aber auch von der Zivilcourage mutiger DDR-Bürgerinnen und DDR-Bürger.
Einmal im Monat öffnet das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Halle am Gimritzer Damm seine Türen. Im Rahmen der Archivführung am Dienstag, 13. Januar 2026, besteht die Möglichkeit, sich einen Eindruck von den Überlieferungen der Stasi im ehemaligen Bezirk Halle zu verschaffen und sich über die geheimpolizeiliche Arbeit in der Region zu informieren.
Die Dauerausstellung „Entschlüsselte Macht“ informiert mit zahlreichen Exponaten und Tafeln über die Überwachungs-, Manipulations- und Verfolgungsmethoden in der SED-Diktatur. Ergänzend hierzu können derzeit die Ausstellungen „Leseland DDR“ und „Frauen im geteilten Deutschland“ (beide herausgegeben von der Bundesstiftung Aufarbeitung) besichtigt werden.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Hierfür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.
Die Teilnehmerzahl der Führung ist begrenzt. Es wird um telefonische Anmeldung unter 030 18665-2711 oder per Email über halle.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de gebeten.








Guten Morgen,
ich denke es wird Zeit genau diese Akten zu vernichten. Die Arbeitsweise der Stasi wurde in Büchern und Studien aufgearbeitet. Die persönlichen Unterlagen über Personen , sollten auch dem Datenschutz unterliegen und endlich bei denen über die Datensammlungen angelegt wurden, vernichtet werden.
Vielleicht solltest Du mal an dieser Führung teilnehmen?! Dann wirst Du nämlich erfahren, dass eben noch nicht alle Akten aufgearbeitet und ausgewertet wurden!
Jeder hat das Recht und sollte die Möglichkeit haben, zu erfahren, wer ihn/ sie bespitzelt hat und dadurch unter Umständen ins Gefängnis gebracht hat, nur weil sie z.B. eine Meinung hatten, die dem DDR-System nicht gefallen hat.
Wenn man natürlich selbst solch ein Anscheißer war, möchte man davon heute natürlich nichts mehr davon wissen!
Er hat aber nicht komplett unrecht. Je mehr Zeit vergeht, inzwischen dreieinhalb Dekaden, desto stärker wiegt auch wieder der Persönlichkeitsschutz der Mitläufer des damaligen Systems. Es bleibt nun mal eine Abwägung zwischen verschiedenen Interessen. Oder haben die Systemmitläufer automisch alle „lebenslang“?
Nun haben wir Pressefreiheit in jeder erdenklichen Form. Überall wird berichtet. Es ist nur zu viel und oft viel zu einseitig. Der Beruf des Journalisten sollte rechtlich geschützt werden.
Ist doch ein alter Hut.
Auf jeden Fall hat die HVA effektiver gearbeitet.
Gut beobachtet!
Danke!