Dauerfrost, Schneefall und warme Herzen – Ein Container für Obdachlose in den kalten Nächten vom Bus Vierjahreszeiten

Am Wochendende war das Team vom Bus Vierjahreszeiten e.V. mit 13 „Kleeblättern“ wie sie genannt werden, mit ihrem Kältebus „HOPE“ durchweg im Dauereinsatz. Warmer Kaffee, Tee, heisse Suppe, trockene winterfeste Kleidung und immer ein offenes Ohr spendeten den Menschen auf der Straße etwas Wärme.

Für die extremen Temperaturen wurde nachts ein beheizter mobiler Raumcontainer aufgestellt der zumindest einigen Menschen einen warmen Schlafplatz bot und sie damit vor dem sicheren Kältetod bewahrte. Realisiert wurde dies durch ein engagiertes Netzwerk rund um den Verein, von in Halle ansässigen Unternehmen und allen weiteren Unterstützern.

„Schön ist, dass die Menschen in unserer Stadt nicht wegschauen, Hilfe anbieten und selbst aktiv helfen. Das unterscheidet uns von vielen anderen Städten“, so David Strübing vom Verein.

Wenn auch ihr euch ehrenamtlich in der „Kleeblattfamilie“ engagieren möchtet meldet euch gern beim https://derbusvierjahreszeiten.de/.

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10 Antworten

  1. Detlef sagt:

    Schöne Aktion.
    Traurig und wütend macht allein der Gedanke, dass es in einem so reichen Land wie Deutschland es Obdachlose gibt. Statt in den Bau für Wohnungen zu investieren, werden lieber Milliarden Euro ins Ausland überwiesen.
    Wo sind denn die von Scholz versprochenen 400.000 Wohnungen pro Jahr? Nur leere Versprechen und Merz macht weiter.

  2. Katrin Hammer sagt:

    Stark.
    Der Container ist Gold wert.
    Vielen Dank für euer Engagement.
    Viele Grüße aus der Wärmestube in Halle

  3. Winter sagt:

    Ganz große Klasse! Danke für eure Menschlichkeit und euer Engagement für diejenigen die es brauchen! Ein Vorbild!

  4. Hut ab sagt:

    Wie schnell rutscht man ab, gerade wenn man Steuern o.Ä. nicht bezahlen kann. Es ist ein tolles, menschliches Angebot? Dass zeigt, dass wir nicht völlig verrohen. Ab jetzt ist der Shitstorm freigeschaltet. Ich bekomme zig Nachrichten wie dumm ich bin, irgend jemand bringt irgendwie die AfD noch ins Spiel. Ich verfolge die Chats oft. Aber Ausser Beleidigungen, ist dann doch nicht viel. Ich werde mich erkundigen, wo der Bus das nächste mal ist und einen großen Topf Suppe kochen. Das geht nämlich auch in günstig

  5. Darfdochwohlnichtwahrsein sagt:

    Wo sind denn eigentlich die Stadtratsfraktionen, die gerne „solidarisch auftreten“ und bei sonstigen unnützen Dingen vorne dabei sind? Wahrscheinlich ist es denen zu kalt oder aber man hat eben dort kein Klientel, dass zu bedienen ist. Anstatt Geld für Firlefanz auszugeben, wäre es doch mal angebracht, dass man bei den Obdachlosen was zu investieren und nicht nur in linksgrüne Projekte oder Regenbogenaktionen. Und die „Omas gegen rechts“, könnten doch Schals, Mützen und Handschuhe stricken….

    • Die Realität sagt:

      Ich will dich jetzt nicht schockieren, aber nicht unerhebliche Teile der halleschen Bevölkerung diverser egozentrischer Wohlfühlblasen halten so ein Projekt für „linksgrünen Firlefanz“.

  6. Emmi sagt:

    Ich nenne das Engagement auch Nächstenliebe. Bin zwar nicht kirchlich, aber gerade die Mensch in unmittelbarer Nähe werden gerne vergessen. Vielen Dank für diese herzliche ehrenamtliche Arbeit.

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