Defekter Zug an der Berliner Brücke liegengeblieben: Feuerwehr befreit dutzende Reisende nach 4 Stunden

Am Mittwochnachmittag kurz vor 14 Uhr ist ein Regionalexpress mit einem Defekt liegengeblieben. Der Zug der DB-Tochter Start war auf dem Weg von Halle (Saale) nach Goslar.

Nach etwa zwei Minuten Fahrt blieb der Zug unweit der Berliner Brücke stehen. Erst gegen 18 Uhr begann durch die Feuerwehr die Evakuierung. Die Reisenden wurden mit Leitern aus dem einen Waggon in den anderen gebracht. Dieser fuhr dann zurück zum Bahnsteig.

Zwischendurch sei mitgeteilt worden, dass man auf die Feuerwehr warte, so ein Reisender. Einmal hieß es auch, dass ein Ersatzzug neben dem Zug hält. Es sei aber nichts diesbezüglich passiert, so der Reisende gegenüber dubisthalle.de.

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31 Antworten

  1. Sarah sagt:

    Armutszeugnis in jeder Hinsicht.
    Dieser Beitrag ist einfach nur eine Schande.

  2. Rette sich wer kann sagt:

    Nach 4 Stunden schon!? Wow! Deutschland 2026. Es geht aufwärts.

    • Luft nach oben sagt:

      Da hätte man absichern und alle gehen lassen können, dass die Bahn das in 30 min nicht hinkriegt – armes Deutschland. oder mit Diesellok zurück in den Bahnhof …. traurig.

      • Beförderungsfall sagt:

        Du kennst Dich bestimmt gut aus und wüsstest, wie man gefahrlos den Höhenunterschied von 1m meistert und dann den Weg über Schienen, Schwellen und Schotter, dazu alles mit Gepäck, Kinderwagen, Rollstuhl und Rollator.

        • Browgas sagt:

          Sowas wie Trittleitern scheinen noch nicht erfunden worden sein. Hab meinen Großvater auch schon 2 Etagen im Rollstuhl hoch getragen mit Papa, weil kein Fahrstuhl, wenn man will geht vieles, man darf aus Sorge alt nicht gar nicht erst anfangen sondern machen

  3. Emmi sagt:

    Das liegt aber an der DB. Gibt’s da nicht ein Notfallplan? Oder wurde versucht den Fehler zu beheben?

    • Halle-Leser sagt:

      Wie kommst Du darauf, dass es an der DB liegt?

    • Hans-Karl sagt:

      Wie stellst du dir einen solchen Notfallplan vor? Sowas kann man sicherlich grundsätzlich grob festlegen, aber schon wenn der Zug 500 m weiter stehen bleibt können die Umstände völlig anders aussehen. Den grundsätzlichen Notfallplan wird es wohl geben, aber bei jedem Punkt werden sicherlich die äußeren Umstände genau geprüft werden müssen. Du kannst ja nicht die Feuerwehrmänner oder die Passagiere über die befahrenen Gleise laufen lassen.

  4. horst sagt:

    San mir froh das der Zug nicht am Semmering verreckt ist.

    Wird Zeit das dieses Unternehmen (start) zur echten DB Regio kommt.

    • BinoT sagt:

      was soll das bringen? Grund für viele Zugausfälle sind die Fahrzeuge von Stadler, die durch die Aufagbenträger gekauft wurden. Ob er fährt ist egal, Hauptsache USB Anschlüsse und große Scheiben… Und um die kommt auch die Bahn nicht drumrum, da sie eh keine Fahrzeuge übrig hat – siehe S11 nach Querfurt

      • Beförderungsfall sagt:

        Da sind aber mehrere Fehler:
        1. Der Hersteller dieser Dieselfahrzeuge ist Alstom aus Salzgitter.
        2. Die Fahrzeuge wurden durch Abellio beschafft und wurden im Zuge des Betreiberübergangs an DB STOP mitgegeben. An eine vergleichbare schlechte Verfügbarkeit von Fahrzeuge und Fahrpersonal kann ich mich sowohl bei Abellio als auch beim Vorgänger HEX (Veolia) nicht erinnern.

  5. Steka sagt:

    Oh sind wir weit gekommen mit der Bahnreform. Ließesich ganz eifach lösen, Lok davor und zurückziehen in den Bahnhof. Ist aber bei dem Bahnanbieterwirrwarr nicht mehr so einfach.
    Mich wundert wozu man dazu die feuerwehr braucht, das ist doch ei bahninternes Problem, was die Bahn lösen sollte. Warum dauerte das denn 4h , arbeiten bei der Deutschen Bahn nur noch Dilletanten

    • Markus sagt:

      So direkt geht es nicht, weil die Lock eine Hakenkupplung aber der Reisezug eine Scharfenbergkupplung hat.

      • Beförderungsfall sagt:

        Wenn Fahrzeuge keine Hakenkupplung haben, ist in angemessener Zeit ein passender Adapter zur Hakenkupplung incl. Luftschläuchen beizubringen. Entweder jedes Fahrzeug hat einen an Bord oder das Bahnunternehmen hat ihn auf dem Fahrzeug der jeweiligen Notfallmanager.
        An der Kupplung kann es also nicht liegen.

    • Halle-Leser sagt:

      Danke, dass Du bewiesen hast von Notfallplänen -1 Ahnung zu haben.
      Du hast soviel Schaum vor dem Mund, dass Du nicht mal mehr siehst wie Du schreibst. (Über das was lacht dich eh jeder aus)

    • pseudonüm sagt:

      Das ist ja START Mitteldeutschland und nicht die DB. Wer weiß, ob das vielleicht eine Rolle spielt. START Mitteldeutschland war letztes Jahr auf der Strecke schon eine absolute Vollkatastrophe.

    • Hans-Karl sagt:

      Wenn der Zug erstmal aus dem Bahnhof raus ist, ist das Gleis sicherlich für den nachfolgenden Zug freigegeben. Dann wirds schwer mit zurück. Dass es natürlich 4 Stunden gedauert hat, ist nicht zu akzeptieren.

    • Lucas sagt:

      Nur kurz zur Information – denkst du wirklich, dass es nicht versucht wurde da einen 3. Triebwagen anzuhängen um dann den Havaristen abzuschleppen? Es wurde versucht und es war technisch nicht möglich den Havaristen zu bewegen, da eine Antriebsstörung vorlag. Aber natürlich hat man als Außenstehende Person immer die besten Vorschläge ohne den Hintergrund zu kennen. 🙂

      • Hintergrund sagt:

        eigentlich müsste der Artikel unter Polizeimeldungen / Erpressung stehen :
        denn der vom Autor befragte Reisende wollte nur nicht zugeben, dass er ein Schwarzfahrer war und die von dir in Schutz genommenen Bahnmitarbeiter ihn so lange im Zug sitzen lassen wollten, bis er die Fahrt bezahlt, nun konnte der natürlich nicht wegen der zu erwartenden Strafe die Polizei rufen und holte stattdessen die Feuerwehr …
        kann Spuren von Sarkasmus enthalten

  6. Aussteiger sagt:

    hier im Land kann man nicht mal mehr jemand mal eben aus dem Zug aussteigen lassen, zwei Minuten vom Hauptbahnhof entfernt – und dann muss „befreit“ werden, von der Feuerwehr, statt vom Bahnpersonal, wissen die jetzt nicht mehr, wie eine Zugtür aufgeht oder was – es ist nur noch traurig, was für ein Versagen auf der ganzen Linie

    • Beförderungsfall sagt:

      Zeige mir bitte, wie Normalbürger gefahrlos etwa 1m in die Tiefe aussteigen können und dann zwischen den Gleisen mit Schwellen und Schottersteinen gefahrlos laufen können.
      Nicht zu vergessen die Personen mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Fahrrad.

      • Aussteiger sagt:

        Was macht die Feuerwehr anders, als es geschultes, entsprechend vorbereitetes Bahnpersonal nicht auch könnte? Die wird ja nicht ihre Drehleiter an die Zugtüren angelegt haben, um den Ausstieg in die Tiefe zu ermöglichen. Und für das gefahrlose betreten der Bahngkeise, also was die Absicherung betrifft, müssen auch Bahnmitarbeiter sorgen und sicherstellen. Kinderwagen und Rollator zu bewegen sind normal auch kein Fall für die Feuerwehr, auch das sollte jeder andere Helfende ermöglichen können, dazu betroffenen Menschen zu unterstützen.
        Aber das eigentliche Versagen ist, dass es satte vier Stunden brauchte, bis entsprechende Hilfe, von wem auch immer, geleistet werden konnte.

  7. Herr Lällebäbbel sagt:

    In Halle gab es einen Coradia LINT,
    der wollte nach Goslar im Sprint.
    Bei der Berliner Brück‘ auf der Trasse,
    hat ihn die Betriebsbereitschaft dann verlasse.

    Und da verzichtete er weise
    Dann auf den letzten Teil der Reise.

    **********
    Vielleicht findet noch jemand heraus, warum es 4 Stunden gebraucht hat, in der ja auch das Gleis blockiert war und warum der Zug ausgefallen ist. 4 Stunden festzusitzen, das sind so die Storys, die viele vom Eisebahnfahre abhalte.

  8. armin mützenbecher sagt:

    Wer sich auf die Bahn verlässt, ist verlassen.

  9. Ludmilla sagt:

    Also alles in allem lustige Kommentare hier 😃

    1. Wenn der Zug dort stand wie es auf dem Bild zu sehen ist, war er noch im Bahnhof ( ausfahrsignal sollte erst kurz nach der Berliner Brücke sein ) .

    2. Warum hat es 4 Stunden gedauert, ganz einfach weil Wettbewerb auf den Schienen gewollt ist und Monopol der Bahn zerschlagen werden soll ( gewünscht von der Politik also bekommt der Bürger das so ) ein Privatanbieter bleibt liegen dann muss erstmal die Kostenfrage geklärt werden wenn die Bahn Einschreiten sollte und bis das geklärt ist passiert nix . Erst dann wird das Personal losgeschickt und die Technik aufgerüstet und somit vergeht viel Zeit.

    3. Ich Stelle mit die Frage warum die DB infraGo nicht auf Knotenbahnhöfen für solche Fälle Lok+ Bereitschaft sitzen hat um eben bei Schnee eine Schneefräse zu bedienen oder eben in diesem Fall eine schlepplok. Das muss dann vom entsprechenden Unternehmen bezahlt werden ohne wenn und aber ( sollte in den AGBs stehen, kann man aus der Trassengebühr bezahlen ).

    Zur S11 nach Querfurt neue Aufkleber auf alten Fahrzeugen machen aus nem Holzroller kein E- Scooter aber wird halt so verkauft.

    Kommt aber von Land bzw NASA, die wollen sparen und kein Geld ausgeben. Das haben die noch nie begriffen und werden diese sesselfurzer auch nie. Bester Beweis neue Fahrzeuge ab Ende 2026. Fahrgastzahlen Steigen, das wissen die, Bahnsteiglänge mit 150meter sind begrenzt und was macht man wenn man nicht in die Länge kann? Eigentlich Höhe, Stichwort Doppelstock, da gibt’s auch energiesparende Triebwagen aber wie gesagt sesselfurzer. Wenn sich dann die Fahrgäste wieder beschweren heißt es wieder man kann nicht mehr nachbestellen oder man wusste von Nichts.

    Da bleibe ich lieber beim Auto eben genau wegen so einem Dreck!

    • Verkehrsminister mit der Bahn reisen lassen? sagt:

      Danke. Ist doch schade, dass nur so wenige Politiker regelmäßig Bahnfahren. Jürgen Trittin habe ich mal wartend in Hannover gesehen und Karl Lauterbach mehrfach über Medien. Aber ob die Verkehrsminister selbst Bahnfahren ist leider völlig unklar. Müsste eigentlich bei jeder PK gefragt werden, wenn noch keine Antwort vorliegt.

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