Den Platz an der Wunschschule nicht erhalten? Stadtelternrat lädt betroffene Eltern am Montag zu einer Info-Veranstaltung ein

582 Kinder haben sich für die neuen 5. Klassen um einen Platz an einer der drei Integrierten Gesamtschulen (IGS) in Halle (Saale) beworben. Rund 200 Schüler sind beim Losverfahren unterlegen. Der StadtElternRat lädt deshalb am Montag, dem 15.04.2024 um 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die IGS.Halle Am Steintor (Aula) Adam-Kuckhoff-Straße 37 ein.
Der StadtElternRat der Stadt Halle (Saale) setzt sich in dieser Sache für die verfassungsmäßigen Rechte der Eltern und ihrer Kinder ein. Denn es besteht laut Schulgesetz ein Anrecht auf die gewünschte Schulform. Es wird allen betroffenen Eltern eine Beratung angeboten, die in dem am 18.03.2024 durchgeführten Losverfahren keinen Platz an der von ihnen gewünschten Schule erhalten haben. Die Frist für die Rückmeldung über die Annahme der angebotenen alternativen Schulplätze an die Stadt endet am Mittwoch, 17.04.2024 und kann auch per E-Mail am selben Tag erfolgen.
Aufgrund der hohen Anmeldezahl und der begrenzten räumlichen Kapazität, bittet der Stadtelternrat darum, nur als Einzelperson an der Veranstaltung teilzunehmen.
Hinweis: Diese Veranstaltung stellt keine Rechtsberatung im Sinn des Rechtsberatungsgesetz (RBerG) dar. Ebenso können aus wettbewerbsrechtlichen Gründen keine Anwälte benannt werden.
„Der StadtElternRat der Stadt Halle (Saale) setzt sich in dieser Sache für die verfassungsmäßigen Rechte der Eltern und ihrer Kinder ein.“
Mit anderen Worten: Die im Losverfahren unterlegen Eltern und Kinder sollen zu einer Klagewelle animiert werden, die möglichst langwierig und teuer sein soll.
Statt immer nur jammern, zu schimpfen, zu klagen und Forderungen an das Land Sachsen-Anhalt zu stellen, sollte sich der StadtElternRat mal aufraffen und selbst eine IGS in freier Trägerschaft gründen. Das ist nämlich problemlos möglich und die finanziellen Zuweisungen pro Schüler durch das Land Sachsen-Anhalt sind inzwischen so hoch wie an öffentlichen Schulen.
Der StadtElternRat ist aber nicht dafür zuständig, Schulen zu gründen, sondern dem Land auf die Finger zu (sc)hauen. Sonst bist du doch auch so dafür, dass der Staat kosten sparen soll, wo es nur geht. Hier schmeißt der Staat sinnlose Millionen für falsche Schulen raus und du kritisierst lieber die, die das kritisieren.
Merkst du eigentlich noch was?
… ist der Kardinalfehler an sich. „Kümmere dich und bezahle selbst“, neoliberaler Kapitalismus-Müll vom Feinsten. 3 Schulformen a la DDR (POS, EOS, Sonderschule) reicht aus und funktioniert. Und das Recht auf Klage ist doch wohl eine Grundfeste unseres Staatswesens.
Das wäre ja mit Arbeit verbunden. Das geht nun wirklich nicht. Fördern ist einfacher als etwas zu machen.
Fordern, natürlich
Für Schulplätze sind nicht die Elterm verantwortlich, sondern einzig und allein Land und Kommune!
Du bist wirklich grenzwertig schwachsinnig!
…, an der „Losbude“. Die Einen gewinnen, die Anderen nicht. Eventuell sollte man das chaotische Schulsystem dieses Landes doch mal ernsthaft überdenken, so als Einstieg.
Die DDR hatte das beste Schulsystem , vom Staatsbürger-Fach mal abgesehen
Und was will der StadtElternRat nun machen? Eine IGS aus dem Ärmel zaubern? Was nützt eine Klagewelle? Wenn kein Platz da ist, ist keiner da.
»Wenn kein Platz da ist, ist keiner da.«
Falsch, wie sind wohl die beiden IGS’en Friedländer und Planetarium entstanden?
»Mit anderen Worten: Die im Losverfahren unterlegen Eltern und Kinder sollen zu einer Klagewelle animiert werden, die möglichst langwierig und teuer sein soll.«
Wieso lang und teuer? Warum animieren? Rechte und Möglichkeiten aufzeigen, Hintergründe erklären, was hat dieses mit Animieren zu tun? Abgesehen davon, sollen die Eltern auf ihre verfassungsmäßigen Rechte verzichten? Auf welche Rechte würden Sie verzichten?
Übrigens ist in diesem Fall eine schnelle Rechtsprechung nötig, weshalb es hier immer auf einen einstweiligen Rechtsschutz hinaus läuft.
Zu Ihren letzten Absatz, zwischenzeitlich wird es langweilig, wenn Sie ständig jemanden Auffordern eine IGS zu gründen. Zumal das Land, ob kommunale oder Ersatzschule, im überwiegenden Umfang die Kosten trägt. Wie Sie selbst festgestellt haben, auch wenn Ihre Zahlen falsch sind.
Was Sie offensichtlich weiterhin nicht verstanden haben, ist welche Rolle und Aufgaben der StER hat. Dass der StER wie alle anderen Elternvertretungen im Land keine juristische Person ist, er somit auch keine Rechtsgeschäfte tätigen kann, ist Ihnen ebenso wenig geläufig. Wie es unwahr ist, wenn Sie die Behauptung aufstellen, eine Schule zu gründen wäre problemlos möglich.
Zum Hintergrund: Der Paulus ist ein FDP-Typ.
„Was Sie offensichtlich weiterhin nicht verstanden haben, ist welche Rolle und Aufgaben der StER hat.“
StER Halle,
mir sind die die Aufgaben des Stadtelternrates sehr wohl bewusst, jedoch verkommt diese Organisation zunehmend zu einer Bühne für Bürokraten, Rechthaber und Selbstdarsteller, die das Arbeiten in der Privatwirtschaft nicht kennen. Von daher auch meine gerechtfertigte Kritik.
„Dass der StER wie alle anderen Elternvertretungen im Land keine juristische Person ist, er somit auch keine Rechtsgeschäfte tätigen kann, ist Ihnen ebenso wenig geläufig.“
Das habe ich auch nie behauptet, Sie erliegen offenbar Ihrer falschen Eigeninterpretation. Meine Aussage zielte auf die Mitglieder des Stadtelternrates ab, die als natürliche Personen sehr wohl Rechtsgeschäfte tätigen können.
„Wie es unwahr ist, wenn Sie die Behauptung aufstellen, eine Schule zu gründen wäre problemlos möglich.“
Die zahlreichen Schulen in freier Trägerschaft, die es in Halle und Sachsen-Anhalt gibt, zeigen sehr deutlich, dass eine Gründung absolut problemlos möglich ist, wenn sich eine Gruppe engagierter und couragierter Bürger dafür entsprechend organisiert. Rechthaber, Klagehanseln und Bürokraten, wie es sie teilweise im Stadtelternrat gibt, werden das allerdings wohl nie wirklich verstehen.
Welche die freie Schulen gründen, haben immer ein Konzept in der Tasche. Dieses hat nicht die Überschrift „Gründung wegen Platzmangel“!
»Das habe ich auch nie behauptet, Sie erliegen offenbar Ihrer falschen Eigeninterpretation. Meine Aussage zielte auf die Mitglieder des Stadtelternrates ab,…«
Ach nee, geschrieben haben Sie aber:
»…sollte sich der StadtElternRat mal aufraffen und selbst eine IGS…«
Da steht nichts von Mitgliedern.
Dafür schaffen Sie es spielend eine Gruppe von ehrenamtlich Tätigen zu beleidigen, zu diffamieren usw., mit anderen Worten einen Kübel Müll über diese auszuschütten. Jedoch kennen Sie diese Menschen nicht, wissen nicht, welcher beruflichen Tätigkeit sie nachgehen und sind auch sonst nicht im Bilde darüber, was der StER mit seiner Arbeit leistet. So geht Kritik nicht.
Haben Sie sich schon jemals mit Menschen unterhalten, die eine private Schulgründung bewältigt haben? Wir haben diesen Leuten schon in der Gründungsphase geholfen und standen ihnen bei. Die Mitglieder des StER organisieren jedes Jahr in Eigenregie die Schulmesse und sind auf vielfältige andere Art tätig.
Alles dafür, dass Menschen wie Sie in einfältiger und bösartiger Weise über diese Personen schreiben und herfallen.
Es sagt niemand, dass alles schlecht ist am StER, die Schulmesse ist tatsächlich positiv. Das Problem ist aber, das der StER keine konstruktive Lösungen sucht, sondern nur ständig darauf drängt die Stadt Halle zu verklagen, die aber für die Miesere nichts kann, wenn das Land Sachsen-Anhalt keiner neuen Gründung einer IGS zustimmt.
Hier sind konstruktivere Lösungen gefragt. Wieso kann eine neu Sekundarschule nicht mit einer IGS zusammenarbeiten und nach der 10. Klasse ihre begabten Schüler an eine IGS vermitteln?
Die 11.-13. Klassen an den bestehenden IGSen sind nicht voll, so dass auch die Schüler der KGSen ihr Abitur an der IGS abgelegen.
Warum also Lehrer in kleinen Klassen binden, anstatt die Schüler sinnvoll ab der 11. Klasse zusammenzulegen.
Aber denken ist nicht dein Anspruch.
Falsch, wo an welcher Stelle drängt der StER die Stadt zu verklagen? Machen wir nicht, wir erfüllen nur unsere gesetzliche Aufgabe der Information. Es spielt aber leider keine Geige, ob die Stadt, was dafür kann oder nicht, der Rechtsanspruch der Eltern kann sich nur gegen die Stadt richten.
»Die 11.-13. Klassen an den bestehenden IGSen sind nicht voll,«
Woher haben Sie diese Info? Klassenteiler ist immer noch 28. Kooperationen bei den Gesamtschulen sind rechtlich verankert und dienen dazu, die Mindestgröße von 75 SuS in dem Oberstufenjahrgang laut SEPl-VO zu erreichen (früher mal 50 SuS). Wieso müssen kreative Lösungen von den Betroffenen gesucht werden, wenn die Rechtslage eindeutig ist? Sonst schreien doch hier auch jede Menge herum, wenn Grundrechte angeblich eingeschränkt werden? Was soll dieser Käse also? Im Übrigen, schon mal den gymnasial und sekundar Lehrplan miteinander verglichen? Dann wüssten Sie, warum Ihr Vorschlag so nicht funktioniert und in den seltensten Fällen SuS den Sprung von der Sekundarschule aufs Gymnasium schaffen.
Natürlich wiegelst du die Eltern auf die Stadt zu verklagen, obwohl die Stadt alles dafür tut die Ansprüche zu erfüllen. Lüg dir nur selbst weiter in die Tasche!
//EDIT: Den Rest kannst Du gerne mit Belegen für Deine Behauptungen und ohne Gossensprache, Unterstellungen und Beleidigungen nachreichen. //db
Mies sind DEINE Deutsch-Kenntnisse!
PaulusHallenser, es gibt in Deutschland eine Schulpflicht. Sie ist in den Landesverfassungen geregelt. Und wer die Zeche bestellt, der bezahlt sie auch. Man muss schon in der FDP sein, um bei fehlenden Schulplätzen als erstes daran zu denken, dass man das gefälligst privatwirtschaftlich zu lösen hätte.
Die Kinder vom StadtElternRat durchlaufen genau wie alle anderen das Losverfahren. Hier wird und kann niemand bevorzugt werden!
Die Kinder vom Stadtelternrat werden exakt so behandelt wie alle anderen! Oder denken Sie, da sitzt jetzt jemand und filtert alle Namen heraus, welche irgendeinen „prominenten“ Namen haben und schieben diesen in der Warteliste heimlich nach vorne?
Was glauben Sie, wie schnell so etwas in die Öffentlichkeit gelangt und sich die „prominenten“ Eltern bedanken würden, dann in der Öffentllichkeit am Pranger zu stehen.
Wie soll es an die Öffentlichkeit kommen?
Das Kind wird nichts sagen, da es ihm oder ihr egal ist und die Eltern werden schön schweigen. Vitamin B ist immer noch und überall wichtig.
Warum sollte eine Sachbearbeiterin der Stadt ihren Posten für vollkommen wildfremde Menschen riskieren? Zumal bei den Auslosungen, die durch eine Software durchgeführt wird, eine größere Gruppe unterschiedlicher Beteiligter anwesend ist, somit solche Vorgehensweisen nicht möglich sind. Dabei in einem erheblichen Umfang Personen zum Mitwisser würden und Protokolle gefälscht und die Software manipuliert werden müssten. Echt jetzt?
Ganz abgesehen davon, Eltern erst in den StER kommen können, wenn Ihre Kinder bereits an der Schule sind, dann aber auch noch von der Elternschaft gewählt werden müssen.
Manchen Leuten ist echt nicht zu helfen.