Lebensdank: Ex-Mitarbeiter hatten keinen Anspruch auf Nachtschichtzuschlag

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20 Antworten

  1. Fadamo sagt:

    Die ehemaligen Mitarbeiter hätten Gestern auf dem Marktplatz sehr laut ihre Forderungen stellen können. Jeden Montag ist dort Demo!

    • recherchierer sagt:

      Vielleicht haben die Mitarbeiter ja noch ihre Selbstachtung behalten und deswegen die von dir skizzierte „Chance“ bewusst ausgelassen.

  2. Insider sagt:

    Wo ist denn die Stellungnahme des Unternehmens? Hat der Redakteur dort nachgefragt? Oder würde hier wieder nur eine PM abgedruckt?

    • Auspeitscher sagt:

      Die Stellungnahme des Unternehmes würde mutmaßlich lauten: „Wir haben nach Recht und Gesetz gehandelt.“

      Darauf kann man getrost sch….

  3. Tassimo sagt:

    Ich finde solche ganz konkreten Aktionen genauso wichtig, wie Demos auf dem Markt. Wenn ehemalige Mitarbeitende (scheinbar keine Einzelfälle) auf die Straße gehen und für ihre Rechte demonstrieren, dann müssen in der Firma Lebensdank katastrophale Zustände herrschen. Scheinbar hat es die Firma Lebensdank nicht begriffen, dass in der Pflege ihr wichtigstes Kapital die Mitarbeiter sind und nicht das Werbeplakat in der Eissporthalle. „Lebensdank“ als Wort soll meineserachtens für Pflegebedürftige und Mitarbeitende gleichermaßen gelten.

  4. G.Abram sagt:

    An alle Mitarbeiter der Firma Lebensdank ich biete neue Arbeitsplätze in Landsberg bei Halle Saale. Wir sind ein ambulanter Pflegedienst, ohne Nachtschichten. Pflege Team Nord Bewerbung per Mail kurz und knapp. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

  5. Wilfried sagt:

    Von einer kündigungsschutzklage mit Hilfe einer großen gewerkschaft hält mal wohl nix. Und beim Arbeitsgericht sollte man da mal richtig aufwarten, allerdings sind dann auch hieb- und stichfeste Stunden- und Schichtpläne nötig. So allgemein, wie hier beschrieben, reicht es wohl nicht.
    (Sagt ein ähnlich mal Betroffener, der sein Recht bekommen hat)

  6. Front sagt:

    #Insider
    Sie suggerieren dem Leser, dass hier die nötige Sorgfaltsplicht durch Presse/ Redaktion nicht eingehalten wurde. Aber darum geht es hier nicht. Hier gehen ehemalige Mitarbeiter auf die Straße, die ein Recht öffentlich einfordern. In der Branche wird nicht so gut bezahlt, dass man sich egal was es kostet einen Anwalt leisten kann. Hier wird Individualrecht gemeinschaftlich eingefordert und vor allem Kundgetan. Früher schickte man den Schwarzen Mann – für alle Sichtbar, der wartet auf einen Schuldner. Die Presse hat angemerkt, das die Firma Lebensdank gegenüber der Gewerkschaft nicht zu einem Gespräch bereit war. Sie hat nur berichtet, wie die Situation war. #Insider – das riecht ganz gewaltig nach Geschäftsleitung, Mimmimimi – getroffene Hunde bellen und wollen die Wahrheit nicht ins Auge schauen.

    • g sagt:

      vor dem Arbeitsgericht braucht man keinen Anwalt … und für rechtliche Beratung bekommt man einen Gutschein ..
      evtl. sollte man sich mal die sog. Gewerkschaft näher ansehen? die FAU zeichnet sich ja doch ab und an durch merkwürdige Aktionen der Selbstdarstellung aus.

  7. Pflegeguru sagt:

    Da macht sich wohl die Geschäftsführerin die Taschen voll. Die Landtagsabgeordnete Zähle von der SPD hat doch erst kürzlich den Pflegedienst Lebensdank gehuldigt! Und das als Arbeitnehmernahe Partei.

  8. I.K. sagt:

    Hallo Herr Seppelt,

    wenn man Artikel schreibt, sollte man vorher die betroffene Person/Firma befragen, ehe man ungefragt losschießt und der Propaganda einer FAU Gewerkschaft ungefragt folgt.
    Der Artikel suggeriert dem Leser, dass im Unternehmen Lebensdank kein Angestellter Nachtschichtzuschläge erhält. Dies ist schlicht weg falsch. Vielleicht hätten Sie sich mal mit den Ablehnungsgründe beschäftigen und auch Lebensdank zu Wort kommen lassen sollen,bevor sie wieder mal eine Sau durch Dorf treiben
    .
    Vielleicht hätte Sie ordentliche Recherchearbeit leisten sollen.

    Schöne Grüße vom Rechtsbeistand

    • Seb Gorka sagt:

      Vielleicht sollte der „Rechtsbeistand“ mal in der „Presseabteilung“ Beschied geben, dass eine Pressemitteilung an die Presse auch in der Presse veröffentlicht wird. Wenn man keine verfasst, dann wiederum nicht. Notfalls mal mit dem „Logikdepartement“ kurzschließen, Ingo!

  9. Freitagspfleger sagt:

    Als ob eine Demo irgendwas. in der Sache ändern würde. Das Arbeitsgericht wird nächste Woche darüber befinden, wer welche Ansprüche hat. Das die Zustände in der Pflege generell problematisch sind, wissen alle Beteiligten und auch diejenigen, die daran was ändern könnten, wissen das. Vor deren Partei Büro sollte demonstriert werden und zwar einmal wöchentlich.

  10. Kostensatz sagt:

    Aha. Zeigt ja das tolle Selbstverständnis der Bude. Studenten sind also nix wert und haben nix zusätzlich verdient, wenn sie nachts arbeiten. Na Hauptsache das Geld der Krankenkasse fließt ins Häuschen in Heide-Süd

  11. Tassimo sagt:

    Vorhaltungen und gegenseitige Vorwürfe bringen keinen in der Sache weiter. Anscheinend schreibt die Inhaberin der Firma Lebensdank (oder lässt schreiben) kräftig mit.
    Fakt ist, dass ehemalige Mitarbeitende (und ich bleibe dabei), um ihr Recht kämpfen. Das letzte was sie brauchen ist Prügel von Außen. Offensichtlich betrifft es nicht nur eine/n! Es gehört viel Mut dazu, sein Anliegen so zu äußern. Respekt. Und egal welche Gewerkschaft sich der Sache annimmt. Die Ehemaligen können anscheinend jede Hilfe gebrauchen. Diffamieren bringt nichts. An die Firma Lebensdank: ihre Ehemaligen haben für sie ihre Arbeitskraft eingesetzt und zu ungünstigen Zeiten gearbeitet. Bitte zeigen sie den nötigen Respekt und schieben sie nicht die Presse vor. Man braucht nicht eingestehen etwas falsch gemacht zu haben. Man kann aber sehr wohl Fairness garantieren und nach Entscheidung durch das Arbeitsgericht für eine schnelle Abwicklung des Vorgangs einstehen. Das hätte mehr Schaden von ihrer Firma abgehalten. Ich kritisiere also ihr Krisenmanagement, bzw. ihr fehlendes Krisenmanagement.

  12. Lebensundank sagt:

    Ich rege eine wöchentliche Großdemonstration in der Nähe vom Landesmuseum an. Undankbare Arbeitgeber haben keine Ruhe verdient.

  13. Arschdank sagt:

    Jetzt wissen alle, wo man besser nicht arbeiten sollte…

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