Fabrice Bollon bleibt Generalmusikdirektor und Chefdirigent an den Bühnen Halle

Fabrice Bollon bleibt Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Staatskapelle und Oper Halle. Darüber informiert die Stadtverwaltung. Nachdem der Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (TOOH) einstimmig die Verlängerung des Vertrags beschlossen hatte, haben am Donnerstagabend, 8. Januar 2026, TOOH-Geschäftsführer Klaus Dörr und Fabrice Bollon in Anwesenheit der Beigeordneten für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, den neuen Dienstvertrag unterzeichnet. Er beginnt zur Spielzeit 2027/2028 und gilt bis zum 31. Juli 2032.

Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt: „Ich freue mich sehr, dass wir die Arbeit mit Fabrice Bollon fortsetzen können. Die Vertragsverlängerung unterstreicht das vertrauensvolle Miteinander. Sie ist Beweis für die Qualität und Leistungsfähigkeit unseres Generalmusikdirektors. Als ausgewiesener, international bekannter Künstler, Komponist und Musiker wird Fabrice Bollon an der Spitze unserer Staatskapelle die Reputation der Stadt Halle (Saale) als Musik- und Kulturstadt weit über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus stärken und ihr Ansehen weiter steigern.“

Fabrice Bollon: „Die Arbeit als Chefdirigent und Generalmusikdirektor der Staatskapelle und der Oper Halle ist für mich eine wunderbare Aufgabe. Die künstlerische Leistung, die Motivation und die damit verbundenen Möglichkeiten der 115 Musikerinnen und Musiker sind einmalig. So ist es nicht nur Freude, sondern zugleich auch eine große Ehre, die Verantwortung für diesen Klangkörper übertragen zu bekommen. Gemeinsam werden wir unseren eingeschlagenen Weg weiter gehen und als Orchester der Stadt Halle und des Landes Sachsen-Anhalt vielfältige Konzerte und Projekte auf höchstem Niveau realisieren, sowie unsere Arbeit in der Oper vertiefen. Ich danke dem Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH für das mir entgegengebrachte Vertrauen durch die Verlängerung meines Mandats. Halle ist Kulturhauptstadt Sachsen-Anhalts und die Staatskapelle ihr wichtigster musikalischer Botschafter.“

Fabrice Bollon ist seit der Spielzeit 2022 / 2023 Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Staatskapelle und der Oper Halle. Der 1965 in Paris geborene Dirigent prägt das Profil des Orchesters mit einem Repertoire zwischen sinfonischem Kernbestand, Oper und zeitgenössischen Akzenten. Neben seiner Arbeit am Pult setzt er Impulse für neue Konzertformate und publikumsnahe Zugänge zur klassischen Musik, etwa mit erfolgreichen Lounge- und Salonkonzerten. Auch als Komponist und international gefragter Dirigent ist Bollon regelmäßig präsent.

Foto: Stadt Halle (Saale) / Thomas Ziegler

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29 Antworten

  1. PaulusHallenser sagt:

    „Nachdem der Aufsichtsrat der Theater, Oper und Orchester GmbH Halle (TOOH) einstimmig die Verlängerung des Vertrags beschlossen hatte“

    Damit geht die Subventionierung der TOOH ungeachtet der finanziellen Situation der Stadt Halle weiter. Die TOOH wird mit etwa 45 Millionen Euro pro Jahr subventioniert, während es an wichtiger Stelle in Halle an Geld fehlt.

  2. Steuerzahler sagt:

    Was kostet der Spaß der Einwohnerschaft?

  3. hier könnte Ihre Werbung stehen! sagt:

    Das ist alles kein Problem, wenn die TOOH ab sofort auf alles Subventionen verzichtet und dem Steuerzahler nicht mehr zur Last fällt.

    • Ich sagt:

      Alle statt alles. 😉

      Mit Deiner Argumentation kannst Du auch gleich jede Form der Kinderbetreuung und den ÖPNV abschaffen. Die funktionieren nämlich auch nur steuerfinanziert.

      • PaulusHallenser sagt:

        „Mit Deiner Argumentation kannst Du auch gleich jede Form der Kinderbetreuung und den ÖPNV abschaffen. Die funktionieren nämlich auch nur steuerfinanziert.“

        Ich,

        Ihre Aussage ist leider eine Unwahrheit. So ist in Irland die Kinderbetreuung komplett privat finanziert, staatliche Subventionen gibt es dafür nicht. Der ÖPNV ist zum Beispiel in Zentralafrika bei Busfahrten komplett subventionsfrei. Wenn man einsteigt, zahlt man entweder in bar oder per Smartphone-App.

        Abgesehen von der Polizei lässt sich alles in Deutschland auch privat organisieren und finanzieren, wenn man denn will.

        • 10010110 sagt:

          Auch die Polizei lässt sich privat organisieren, wen man denn will. Und wenn man auf Zustände wie in Südafrika steht – wo übrigens auch Segregation de facto immernoch ganz groß geschrieben wird. Das müsste doch dein persönliches Paradies sein?

        • (Fast) korrekt ist: „So ist in Irland die Kinderbetreuung komplett privat finanziert, staatliche Subventionen gibt es dafür nicht.“

          Außerdem korrekt ist: Die (Klein)-Kinderbetreuung in Irland ist quasi nicht vorhanden und gilt als die mit Abstand schlechteste Europas bzw. die aller Industriestaaten. Na, wenn das Dein Vorbild ist…
          Ach, f.d.p? Na, die ist ja bald quasi auch nicht mehr vorhanden.

        • Das allerdings ist glatt gelogen: „Der ÖPNV ist zum Beispiel in Zentralafrika bei Busfahrten komplett subventionsfrei.“

          Und die Feststellung, dass Du lügst, wirst Du mir (wie immer) auch nicht widerlegen können.
          In welcher zentralafrikanischen Stadt gibt es ein ÖPNV-Busnetz, welches subventionensfrei ist?
          Falls Du informelle Befördungsformen wie Sammeltaxi u.ä. meinst: Nein, das ist kein ÖPNV-Netz. Das funktioniert nur, weil das Gegenüber bei einer eventuellen Verabredung zu einem bestimmten Termin sowieso weiß, dass es sich nur um eine unverbindliche Empfehlung handelt. „Geschäftstermine“ (das Wort kennst Du wahrscheinlich nicht, kannst Du aber googeln) sind damit natürlich nicht zu verabreden.

          Falls Du Fernbusse dort meinst: Die gibt es bspw. auch in den USA (Greyhound) und .de (z.B. Flixbus) schon seit Jahrzehnten ohne direkte Subventionen, Deine, äh, Erkenntnis ist da nicht besonders neu….

          Was hast Du denn eigentlich wirklich „studiert“? Was mit Wirtschaft kann es ja nicht gewesen sein.

    • Frage sagt:

      Dann gäbe es wohl Oper und Theater nicht mehr. Ist das der beabsichtige Effekt?

      • PaulusHallenser sagt:

        Frage,

        Oper und Theater sollte es auch in Zukunft geben, denn die darstellende Kunst hat auch in Halle ihren Platz. Aber: Das Ganze sollte komplett ohne Subventionen ablaufen, denn auch die Kunstliebhaber sollten für ihr Vergnügen entsprechend zahlen.

        • Wie Deine Forderung allerdings funktionieren soll, hast Du noch kein einziges Mal darlegen können. Wird auch dieses Mal nicht kommen.

        • Frage sagt:

          PaulusHallenser,

          Gerne zum wiederholten Mal: gibt es Beispiele für eine komplett subventionsfreie Oper? Ich kenne zumindest kn Europa keins. Sie wissen, dass dann die Eintrittspreise exorbitant wären, und nicht jeder Kunstliebhaber kann dann noch in die Oper. In Halle würde es due Oper und das Theater dann schlicht nicht mehr geben. Deshalb nochmal: gibt es Beispiele, wo Ihr Konzept funktioniert hat? Wenn nicht, scheinen Sie mir faktisch das Ende von Oper und Theater in Halle zu fordern.

          Beste Grüße

  4. Antwort sagt:

    Von PH bestimmt so beabsichtigt. Ich halte jeden in Kultur und Bildung investierten Cent für sinnvoll.

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