Fahrer eines Kleintransporter liefert sich nächtliche Verfolgungsjagd mit der Polizei durch Halle

Gegen 1.30 Uhr war Polizisten in der Delitzscher Straße ein Kleintransporter aufgefallen. Doch statt für eine Kontrolle anzuhalten, gab der Fahrer Gas und flüchtete in Richtung Halle-Neustadt. Im Bereich Passendorfer Straße in Nietleben konnte er schließlich gestoppt werden.

Wie sich herausstellte, war der Wagen nicht zugelassen. Die bulgarischen Kennzeichen gehörten zu einem anderen Fahrzeug. Zudem verlief ein Drogenschnelltest positiv, so dass bei dem 32 Jahre alten Fahrer noch eine Blutprobe entnommen wurde.

Gegen den Mann wird jetzt wegen Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahren unter Betäubungsmitteln und verbotenen Kraftfahrzeugrennen ermittelt – letzteres ist die kilometerlange Flucht vor der Polizei.

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34 Antworten

  1. Hans-Karl sagt:

    Und was treibt er mit einem solchen Auto nachts 1:30 Uhr in der Stadt? Bestimmt nicht nur die Stille und die freien Straßen genießen.

  2. Gaga-Pozilei sagt:

    War sicherlich noch in der Nacht wieder auf freiem Fuß.

  3. 10010110 sagt:

    Ich nehme in letzter Zeit generell eine Häufung von Fahrzeugen mit bulgarischen und polnischen Kennzeichen im Stadtgebiet wahr. Ist das nur meine Einbildung oder ist das tatsächlich so?

  4. Zappelphillip sagt:

    „verbotenen Kraftfahrzeugrennen“ ist da aber der falsche Straftatbestand … richtig wäre es mit Verkehrsgefährdung zu kommen. Dieser Straftatbestand schein vollständig erfüllt zu sein .

  5. Uwe sagt:

    Dieses Jahr gibt es übrigens Wahlen in Sachsen-Anhalt. Danach wird um dieses Land ein Zaun gezogen und nachts zugeschlossen …

    • Rentner sagt:

      In der EU herrscht Niederlassungsfreiheit.
      Du kannst zB nach Bulgarien gehen. Da dort jetzt auch der Euro gilt, brauchste nicht mehr alles umrechnen.

  6. Steuerzahler sagt:

    Fahrzeuge müssen nach einem bestimmten Zeitraum auf deutsches Kennzeichen umgemeldet werden, ansonsten ist das Steuerhinterziehung! Leider ist die Polizei nicht unbedingt mit Kontrollen „hinterher“, sondern müssen irgendwelche Demos oder andere bunte Versammlungen begleiten – ansonsten würde mancher Transporter hier nicht mehr herum fahren.

    • Mehrwertsteuerzahler sagt:

      Bist also für eine Abschaffung der Demos? Auch eure „dumm gelaufen“ montags? Was sind denn „bunte Versammlungen“? Ich erinnere gern an den Brüllzwerg auf dem Markt. Der war nur braun, nicht bunt. Es ist schon sehr naiv zu glauben, dass Demos verantwortlich sind für die Arbeitsauslastung der Polizei. Oder eben dumme Hetze.

    • Die Ölv 11 sagt:

      Ich finde, daß unsere Hallesche Polizei ziemlich gute Arbeit leistet um besoffene, zugekiffte oder einfach kriminelle Autofahrer aus dem Verkehr zu ziehen.
      Was zugenommen hat, sind Poser. Ist zumindest mein Eindruck.
      Egal. Frühere oder später bekommt man die auch.

  7. Statistik sagt:

    Hotspots für Überstunden:
    Bundespolizei: Besonders an Flughäfen (Frankfurt, München) und Grenzen durch verstärkte Kontrollen.
    Landespolizei Bayern: Hohe Belastung durch Fußballspiele und allgemeine Einsätze, mit Millionen Überstunden insgesamt.
    Landespolizei Schleswig-Holstein: Hohe Belastung durch Fußballspiele (Holstein Kiel, VfB Lübeck), was zu Tausenden Überstunden führte.
    Mecklenburg-Vorpommern: Auch hier sind viele Beamte mit über 40 Überstunden belastet.
    Hauptgründe für hohe Überstunden:
    Großveranstaltungen: Fußballspiele verursachen massive Mehrarbeit.
    Grenzsicherung: Kontrollen an den Grenzen zu Nachbarländern.

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