FDP fordert Kulanz bei Knöllchen für Pflegedienste

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10 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Ich glaube, es hackt?? Die sollen mal schön mit dem Fahrrad fahren, gern auch mit Elektromotor, damit sie nicht ganz so schwer strampeln müssen! Ich wette, dass ein Großteil der Wege durchaus mit einem Fahrrad zurückgelegt werden können. Und da, wo man unbedingt ein Auto braucht, um hinzukommen, ist meistens auch genug Platz dafür. Wenn ich mir manche Pflegekräfte so angucke, dann könnten die ein bisschen mehr körperliche Betätigung selbst ganz gut gebrauchen.

  2. Jo sagt:

    Das geht einem Handwerksbetrieb genau so!!! Es sind schwere Werkzeugkoffer und Materialien zu tragen… Das ist nicht lustig, auch zu normalen Zeiten nicht.

  3. TexxLox sagt:

    Gerade die Pflegedienste scheren sich oft schon in Nichtkrisenzeiten nicht um die StVO (und werden anscheinend kaum dafür belangt). Gefahren und geparkt wird, als würde man im Einsatzwagen im Notfall sitzen. Regelmäßig werden wir von den „Pflege-Rennfahrern“ im Straßenverkehr gefährdet.
    Und nun sollen sie noch einen Freibrief bekommen? Nein, ganz sicher nicht!
    Dann finde ich auch ein Argument, warum für mich eine Ausnahme geschaffen werden muss.

    Gegen einen übermäßig straffen Zeitplan hilft nur eine ausreichende Personaldecke. Aber da Personalkosten ja auch in so wichtigen Bereichen wie der Pflegebranche eingespart werden müssen, stehen die Leute da unter enormen Druck. Das Problem ist systematisch. Eine „Kulanzregelung“ fördert eine weitere Verschärfung da nur noch.

    Wenn wir mit solchen Ausnahmen anfangen, kann die StVO gleich ganz abgeschafft werden und jeder macht was er will. (An manchen Tagen kommt es mir ja so vor, als wäre das schon passiert.)

    • Sandor sagt:

      Die Tage, an denen es dir wie Anarchie vorkommt, scheinst du ganz gut zu überstehen. Aber vielleicht liegt es daran, dass du ab und zu ein wenig in der Darstellung übertreibst? Nur eine Theorie meinerseits.

      Ich interessiere mich sehr für das Argument, warum für dich allein eine Ausnahme geschaffen werden muss, wenn es für hunderte Pflegedienstmitarbeiter eine geben sollte und für die Logik dahinter. Könntest du das bitte etwas näher beleuchten?

      • TexxLox sagt:

        Wenn ich es nicht überstehen würde, könnte ich hier nicht schreiben. Insofern ist es eine überspitzte Darstellung – richtig erkannt.
        Zähle ich aber auf einem beliebigen Weg von A nach B die beobachteten (bewussten) Verstöße insbesondere Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer zusammen, frage ich mich schon verdammt oft, welche Lotterie die Fahrerlaubnis ausgegeben hat bzw. von welcher Resterampe das eingesetzte „Hirn“ stammt. Die Angst fährt bzw. läuft immer häufiger mit. Und ja, ich hab schon schmerzhafte Erfahrungen mit solchen Verkehrsteilnehmern und deren Aggression machen müssen.

        Du hast eventuell den Sarkasmus hinter meiner Aussage nicht erkannt. Natürlich steht mir keine Ausnahme zu. Ebensowenig wie den Pflegediensten.
        Mit der Argumentation könnte jeder eine Ausnahme für sich fordern, der dringende Termine und keine Zeit zur Parkplatzsuche hat (oder nur zu faul ist ein paar Meter zu laufen). Dann muss es auch eine Ausnahme für den Klempner geben, der zum Notfall gerufen wird, weil Corona-bedingt dank Küchenpapier irgendwo ein Klo überläuft.
        Was ich meinte: viele könnten sich dann eine Argumentation zusammenstricken, warum es gerade für sie eine Ausnahme geben sollte.

        Die chronische Zeitknappheit der Pflegedienste ist selbstverschuldet (damit meine ich aber nicht die angestellte Pflegekraft, die verhält sich letztendlich nur entsprechend) und rechtfertigt keine Hobbyrennfahrer und Parkanarchisten.

        • Sandro sagt:

          Da! Schon wieder! Argumentation – diesmal nicht mehr nur für dich, sondern gleich für alle sollen Ausnahmen möglich sein, weil es für Pflegekräfte möglich sein soll. Du sagst, es gibt Argumente, aber du nennst sie nicht. Ich meine diese Stelle:

          „Mit der Argumentation könnte jeder…“

          Mit welcher Argumentation? Sarkasmus ist kein Argument.

    • xxx sagt:

      „Gegen einen übermäßig straffen Zeitplan hilft nur eine ausreichende Personaldecke.“

      Eine ausreichende Personaldecke würde doch die Chefs solcher Firmen nur unnötig Geld kosten. Da reicht es nicht mehr für Hauskredit abzahlen und mehrmalig Urlaub im Jahr – das kann doch nun wirklich niemand wollen, dann lieber zugeparkte Radwege und überlastete Pflegekräfte! *hust*

  4. TexxLox sagt:

    Du verstehst es einfach nicht!
    Wenn ich wollte, würde ich mir irgendwelche Argumente an den Haaren herbeiziehen, warum es auch für mich eine Ausnahme geben müsste. Und natürlich würde ich das auch irgendwie begründen können (auch wenn es ja nur konstruiert wäre).
    Ich will aber gar keine Ausnahme für mich haben und werde daher auch keine vollständige Argumentationskette liefern.

    So könnte sich eben jeder, der für sich bzw. seine Branche eine Ausnahme erwirken will eine entsprechende Argumentation konstruieren. Der Klempner (oder wer auch immer) hat dann sicher eine etwas andere als der Pflegedienst.

    Nochmal ganz klar, falls das bisher nicht verständlich genug war: Ich plädiere eben gerade gegen irgendwelche Ausnahmen. Die Ausnahmen, die es gibt, sind bereits klar in der StVO geregelt.

    DIE Argumentation bezog sich auf die Aussage von Yana Mark im Artikel:
    „Dadurch sind Parkplätze in Wohngebieten stärker genutzt als sonst. Auf die aktuelle Verkehrssituation sind Parkplatzkapazitäten nicht ausgelegt. Wir haben mir vielen Pflegediensten gesprochen und gerade die Mitarbeiter ambulanter Einrichtungen sind von dieser Situation stark betroffen. Die Zeit für die Parkplatzsuche ist im ohnehin straffen Zeitplan oft nicht da und kann besser für die Pflege der Hilfsbedürftigen eingesetzt werden“

    Von der Verkehrssituation sind alle gleichermaßen betroffen. Auch andere Branchen haben straffe Zeitpläne und Dringlichkeiten. Auch andere Branchen sind wichtig und kümmern sich um Hilfsbedürftige.
    Wo würdest du die Grenze ziehen? Für wen sind die Ausnahmen dann gerechtfertigt?

    • Sandro sagt:

      „Wenn ich wollte, würde ich mir irgendwelche Argumente an den Haaren herbeiziehen, warum es auch für mich eine Ausnahme geben müsste.“

      Genau das bezweifle ich. Dabei wäre es ja dann noch fraglich, ob sie auch sinnvoll und überzeugend sind. Aber da gar nichts kommt, nehme ich an, das war nur Gewäsch? Sarkasmus?

      Vielleicht brauchst du nur eine Hilfestellung.

      Für ambulante Pflegekräfte soll es eine Ausnahme geben, weil sie mit der derzeit stärkeren Nutzung der Parkmöglichkeiten zu kämpfen haben. Für dich soll es deswegen auch eine Ausnahme geben, weil: . . . . .

      • TexxLox sagt:

        Es ist hoffnungslos. Du verstehst es einfach nicht.
        Vielleicht solltest du meine Kommentare einmal richtig lesen und drüber nachdenken bevor du schreibst.
        Wenn du nicht weißt, was Sarkasmus ist, dann belies dich.

        Vielleicht brauchst du noch eine letzte Hilfestellung:
        „Für XYZ soll es eine Ausnahme geben, weil sie mit der derzeit stärkeren Nutzung der Parkmöglichkeiten zu kämpfen haben…“
        Was du alles für XYZ einsetzt, darfst du dir aussuchen.

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