Flughafen Leipzig-Halle will Frachtflughafen in China aufbauen


Der Flughafen Leipzig-Halle will sein Geschäft mit China ausbauen und dort beim Aufbau eines Frachtflughafens helfen. Das ist das Ergebnis einer zehntägigen Delegationsreise des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsens, Stanislaw Tillich, nach China. Dabei wurde am Freitag zwischen dem Flughafen Leipzig/Halle, der Hubei Provincial Communications Investment Group, größtes staatliches Unternehmen der Provinz Hubei, und SF Express, ein führender privater Expresslogistiker in China, ein Memorandum of Understanding zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet.

Die geplante Zusammenarbeit umfasst nach Flughafen-Angaben den intensiven Erfahrungsaustausch bei Planung, Bau und Betrieb eines Frachtflughafens, außerdem eine strategische Partnerschaft auf den Gebieten internationale Luftfahrt- und Logistikdienstleistungen sowie den Personalaustausch. Dabei soll der Leipzig/Halle Airport bei künftigen Frachtströmen aus der Provinz Hubei eine herausragende Rolle spielen.

„Die Unterzeichnung des Memorandum of Understanding mit der Hubei Provincial Communications Investment Group und SF Express ist ein bedeutender Schritt, um den Weg für eine langfristig konstruktive Zusammenarbeit zu ebnen. Sehr gern unterstützen wir die Planer, Erbauer und Betreiber des geplanten neuen Frachtflughafens sowie den späteren Nutzer SF Express mit unserem umfassenden Know-how, von dessen zukünftigem Betrieb der Flughafen Leipzig/Halle als Logistikdrehkreuz für Verkehre von China nach Europa nachhaltig profitieren kann“, erklärt Johannes Jähn, Sprecher des Vorstands der Mitteldeutschen Flughafen AG und Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH.

Mit 25 wöchentlichen Flügen nach China, davon 19 nach Hongkong und 6 nach Schanghai, ist der Leipzig/Halle Airport bereits heute einer der wichtigsten Logistikstandorte für den Warenaustausch zwischen China und Europa.

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