Frachtaufkommen am Flughafen Leipzig-Halle steigt weiter

Das könnte dich auch interessieren …

13 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Und auch für das ganze bisherige Jahr sieht es gut aus.

    […] der positiven Entwicklung des Aufkommens anderer Luftfracht- und Logistikunternehmen

    Vielleich sollten wir uns langsam mal abgewöhnen, immer weiteres Wachstum von (Flug-)Verkehr als „positiv“ darzustellen. Abgesehen davon, dass es fragwürdig ist, ob wir überhaupt immer mehr Expressgüter brauchen, um bequem leben zu können, ist die Art des Transports nicht positives (genauso wie das Bruttoinlandsprodukt kein angemessener Indikator für Wohlstand ist). Da sollte man sich mal über alternative Maßstäbe Gedanken machen.

    • sprachliche Grundlagen! sagt:

      Positive Entwicklung: wird mehr, nimmt zu, (+)
      Negative Entwicklung: wird weniger, nimmt ab, (-)

      „[Das] Wachstum [wird] durch […] die positive Entwicklung (lies: Zunahme, Steigerung) des [Frachtaufkommens] [getragen].“

      • 10010110 sagt:

        Du solltest dich mal zum Begriff „Homonym“ belesen. „Positiv“ und „negativ“ haben nicht nur eine rein quantitative Bedeutung. Und selbst wenn es im hiesigen Kontext nur um Quanität ginge, so lösen bestimmte Begriffe immer auch bestimmte Assoziationen aus. Deswegen werden auch Euphemismen wie „Gewinnwarnung“ statt „Verlustwarnung“ oder „Nullwachstum“ statt „Stagnation“ verwendet, weil da immernoch positiv(!) besetzte Begriffe wie „Gewinn“ und „Wachstum“ drin vorkommen.

        Mit der hier im Artikel verwendeten Wortwahl wird unterschwellig suggeriert, dass mehr Frachtaufkommen und „die meisten Starts und Landungen in ganz Europa“ etwas erstrebenswertes ist, als ginge es nur um die Steigerung um ihrer selbst willen.

    • Alt-Hallenser sagt:

      Man sollte ja erst in der Wirtschaft anfangen, daß man nicht mehr so auf den Ex- Import setzt. Dann werden sich auch die Transportaufgaben per Flugzeug verringern. Abschaffen wird man ihn wohl nicht können. Eine bessere globale Weltwirtschaft wäre strebenswert, wo man die Güter gleich vor Ort produziert, wo sie gebraucht werden. Und dann nur solche Güter, die eine längere Lebens- und Nutzungszeit haben.

  2. Ute Bachmann sagt:

    Die positive Entwicklung des Frachtaufkommens sehen die vom Fluglärm betroffenen Menschen garantiert anders. Bei den meisten Flughäfen bestehen Nachtflugverbot, aber in der dicht besiedelten Region um Halle und Leipzig spielt das keine Rolle – warum wohl?

  3. Daniel M. sagt:

    Toll. Immer mehr riesige Flugzeuge die Halle und den Saalekreis im Tiefflug überqueren.
    Die Jüngste Geschichte dieses Flughafen ist kein Erfolg. Sie ist eine Farce. Vom angeblichen Passagierflughafen zum Militär- und Frachtflughafen.
    Wahrscheinlich die Kröte, die alle schlucken müssen, um Mitteldeutschland zum Wirtschaftsstandort zu machen.

    • Alt-Hallenser sagt:

      Wirtschaft ist nun mal der Motor um eine Region interessant/ attraktiv für viele Menschen zu machen. Man kann ja den Flug-/ Luftverkehr ja anders gestalten. Schau doch mal in den von mir hier verlinkten Beitrag dort meine Kommentare an.

  4. sonne sagt:

    Wer die Flugzeuge in der nacht nicht hören muss , kann gar nicht mitreden. dann ganz ausgeschlafen auf Arbeit. eine wirkliche Farce!!!!

  5. Tipp sagt:

    Ich würde mich riesig freuen, würden sie ihre Steigerung nicht auf Kosten unserer Gesundheit vollbringen. Fliegt doch verdammt noch mal am Tag!

  6. Trixi sagt:

    Absolute Zustimmung zu den letzten beiden Kommentaren! In den letzten zehn (!) Jahren war der Fluglärm nachts nicht so abartig wie in diesem Jahr. So eine „Erfolgsmeldung“ ist eine echte Ohrfeige ins Gesicht derjenigen, die am nächsten Tag ihre Arbeit leisten sollen/wollen, und in der Nacht nicht mehr schlafen können. Ich hoffe, die Verantwortlichen am Flughafen wachen auch endlich auf – es ging auch bisher anders, man muss nur wollen. Neue Flugzeuge, andere Routen, vor allem die Kernnacht dafür freihalten, wofür sie gedacht ist – zum Schlafen! Wir sind hier nicht weniger wert als die Anwohner der Flughäfen, an denen es (wieder) ein Nachtflugverbot gibt. Ich wette, die Verantwortlichen leben nicht dort, wo die Flugrouten langgehen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.