Freie Wähler in Halle stellen Direktkandidaten für die Landtagswahl im September auf und wollen die nächste Landesregierung in Sachsen-Anhalt stellen

Am Freitag haben die FREIEN WÄHLER in Halle die Direktkandidaten für die Landtagswahl 2026 aufgestellt. Als Direktkandidaten gewählt wurden Maximilian Kullack (Wahlkreis 35), Elisabeth Menke (WK 36), Stadträtin Yvonne Krause (WK 37) und Falko Kadzimirsz (WK 38). 

Falko Kadzimirsz, Chef der FREIEN WÄHLER in Halle und stellvertretender Landesvorsitzender in Sachsen-Anhalt, betonte bei seiner Begrüßungsrede, dass die Chance in den Landtag einzuziehen gegenüber 2021 deutlich gestiegen ist und die FREIEN WÄHLER sogar eine Chance hätten, Mitglied der nächsten Landesregierung zu werden: „Wenn es uns gelingt, 5, 6 oder sogar 7 Prozent zu erreichen, dann können diese Prozente entscheidend bei der Regierungsbildung sein. Ich hoffe, dass unsere in den letzten Jahren gestiegene kommunale Basis in Sachsen-Anhalt ausreicht, die Wählerinnen und Wähler zu überzeugen.“ 

Falko Kadzimirsz, der innerhalb der FREIEN WÄHLER vor allem Themen rund um Wirtschaft und Energie vertritt, wiederholte seine Forderung, große Gewerbeareale für die Rüstungsindustrie in Sachsen-Anhalt bereitzustellen und gleichzeitig Bundeswehrstandorte zu schaffen bzw. zu ertüchtigen. 

Stadträtin Yvonne Krause stellte bei ihrer Vorstellungsrede klar, wo ihre Schwerpunkte in der Landespolitik liegen: „Als Unternehmerin im Bereich der frühkindlichen Bildung mit kommunaler Verantwortung stehe ich für Bildungspolitik, die Kitas und Schulen stärkt. Ich stehe für Lösungen, die machbar sind, für Entscheidungen, die finanzierbar sind und für Politik, die Menschen ernst nimmt.“ 

Maximilian Kullack, der als Kommunalbeamter tiefen Einblick in die finanzielle Situation der Kommunen hat, möchte genau dort seinen Schwerpunkt setzen: „Das Land muss bezüglich der finanziellen Ausstattung unserer Kommunen stark umdenken, um das finanzielle Ausbluten von Kommunen und Kreisen zu vermeiden. Ich möchte mich für die konsequente Umsetzung des Konnexitätsprinzips, also „Wer bestellt, bezahlt“, einsetzen. Wenn der Bund oder das Land eine Aufgabe beschließt, dann sollen auch diese Ebenen die Kosten dafür tragen und nicht die ohnehin schon klammen Kommunen.“ 

Die Studentin der Zahnmedizin Elisabeth Menke kandiert mit dem Ziel, den medizinischen Forschungsstandort Sachsen-Anhalt deutlich zu stärken und die bestehenden medizinischen Versorgungsprobleme im ländlichen Raum zu reduzieren: „Wir brauchen deutlich mehr Studienplätze für Mediziner in Sachsen-Anhalt, wenn es uns gelingen soll, die entstandenen Lücken in der medizinischen Versorgung auf dem Land zu schließen. Es müssen Anreize geschaffen werden, dass die Absolventen in Sachsen-Anhalt Medizin bleiben. Gesteuerte Praxisnachfolge, Landarztprogramme und gezielte Förderungen für Investitionen in Medizin-Produkte sind nur ein paar von vielen Themen, die angegangen werden müssen.“ 

Der Programmparteitag, zur Verabschiedung des Parteiprogrammes durch die Mitglieder, findet am 25.4.2026 in Magdeburg statt. 

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2 Kommentare

  1. Uts sagt:

    Was wollen die? Ich glaube, mich juckts

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