Friedensbotschaft an der Marktkirche in Halle (Saale)

In den frühen Morgenstunden wurde aus aktuellem Anlass das 25 qm große Banner an der Marktkirche getauscht. „Selig sind, die Frieden stiften.“, diese biblischen Worte aus der Bergpredigt sind seit heute an dem Gotteshaus zu lesen.

„Parallel zu unseren täglichen Friedensgebeten setzen wir hiermit ein weithin sichtbares Zeichen für den Frieden. Der Krieg und das Töten in der Ukraine muss sofort beendet werden.“ sagt Superintendent Hans-Jürgen Kant zu der heutigen Aktion. „Die biblische Botschaft erinnert uns daran, dass im Einsatz für Frieden und Mitmenschlichkeit kein Beitrag zu gering ist und es kein zu spät gibt“, ergänzt der geistliche Leiter des Evangelischen Kirchenkreises Halle-Saalkreis. 

Hintergrund

Seit mittlerweile 30 Jahren gibt es montags ein Friedensgebet in der halleschen Marktkirche „Unser lieben Frauen“. Mit dem Beginn der kriegerischen Handlungen in der Ukraine wurde es auf ein tägliches Format mit Beginn um 18 Uhr erweitert. Verantwortet wird dieses tägliche Gebet vom Friedensgebetskreis sowie vom Projekt „Citykirche Halle“ mit Pfarrerin Ulrike Scheller. 

Das auf dem Banner abgedruckte Bibelwort ist im Neuen Testament niedergeschrieben und findet sich im Evangelium des Matthäus in Kapitel 5 Vers 9. Die benannte Seligpreisung lautet in Gänze: „Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“

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16 Antworten

  1. 10010110 sagt:

    Seit mittlerweile 30 Jahren gibt es montags ein Friedensgebet in der halleschen Marktkirche […]

    Scheint ja urst erfolgreich zu sein, für Frieden zu beten – seit 30 Jahren. 🙄

  2. ... sagt:

    Das zwei Menschen durch die Ehe Tag für Tag zusammenleben, ist ein Wunder, das der Vatikan übersehen hat.

    • icke sagt:

      Die Marktkirche ist evangelisch – hat also mit dem Vatikan und dessen Sichtweisen nichts zu tun. In der evangelischen Kirche dürfen auch Pfarrer und Pfarrerinnen Tag für Tag in einer Ehe (oder auch außerehelich) zusammenleben.

  3. Sohnderwälder sagt:

    Schade, dass Putin das Banner nicht sehen kann, es würde ihn bestimmt beeindrucken.

  4. Jim Knopf sagt:

    Hängt nur an der an der Marktkirche ein Plakat ?

  5. Frage sagt:

    Hat man dafür wenigstens das unselige Impfplakat abgenommen?

  6. BR sagt:

    @Frage

    👍👍👍

  7. Schlotte sagt:

    Ukraine-Ticket: “Dunkel-Ukrainer” versuchen Krieg für EU-Asyl auszunützen

    Jetzt versuchen Afrikaner den Ukraine-Krieg für sich zu nützen. Auf Twitter klagt “Damilare” darüber, dass Afrikaner aufgrund ihrer Hautfarbe an der Weiterreise nach Polen gehindert wurden. Sie behaupten, zuvor in der Ukraine gelebt zu haben und nun vor dem Krieg flüchten zu wollen. Doch viele glauben das nicht. Denn bisher war nichts von den Afrikanern in der Ukraine bekannt, sie galt den Zuwanderern und Flüchtlingen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage nie als attraktives Einwanderungsland.

  8. Hansi sagt:

    Das Plakat hätten sie natürlich schon 2014 zu Beginn des Ukrainekrieges aufhängen können. Aber der Ukrainekrieg ist erst seit 2022 wieder in den NATO-Medien.