Friedensgruppen veranstalten Aktionstag zum Weltfriedenstag am Freitag auf dem Halleschen Markt

Am 1. September findet jährlich der Weltfriedenstag statt. Anlass ist der Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff Deutschlands auf die Republik Polen.

Am Weltfriedenstag wird an dieses Menschheitsverbrechen erinnert. Der Tag gibt die Möglichkeit, auf aktuelle Kriege hinzuweisen und friedliche Konfliktlösungen einzufordern und gleichzeitig auf die Bedrohungen durch Faschismus und Rechtsextremismus hinzuweisen. Der Weltfriedenstag weist darauf hin, dass Kriege Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind.

Gemäß den Studien der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) gab es im Jahr 2022 weltweit 28 Kriege und bewaffnete Konflikte. Sie erstreckten sich über alle Kontinente. Mindestens 238.000 Tote sind zu beklagen. Viele der Kriege und bewaffnete Konflikte sind hierzulande unbekannt und tauchen in den täglichen Nachrichten nicht auf. Unbekannt ist auch das Schicksal derjenigen, die sich dem Töten verweigern – das Schicksal der Deserteure.

Die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK, Gruppe Sachsen-Anhalt) lädt gemeinsam mit dem Friedenskreis Halle, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA), der Gruppe „Omas gegen Rechts“, der Partei Die Linke und dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) zu einer Veranstaltung auf dem Marktplatz ein. Informationsstände, Ansprachen und Aktionen gibt es am 1. September ab 16 Uhr.

Alle Interessierten sind eingeladen, den Beiträgen zuzuhören, Informationsmaterialien mitzunehmen und mit uns zu diskutieren und für eine friedlichere Welt zu werben. Wir fordern ein Ende aller Kriege, die Fokussierung auf zivile Konfliktlösung und Solidarität mit allen von Kriegen Betroffenen.

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24 Antworten

  1. Pfui sagt:

    Der Gipfel wäre ja wenn sogar die Grünen daran teilnehmen würden

    • Friedhofsfrieden sagt:

      Die Grünen arbeiten an der aktiven Abrüstung der russischen Aggressoren.

      Kann es sein, dass deine Vorstellung von „Frieden“ komplett im Eimer ist und Du Frieden mit der unbeschränkte Gewaltherrschaft des Stärkeren verwechselst (die im Übrigen ein enormes Wettrüsten aller Nachbarn großer Länder zur Folge hätte)?

  2. Historiker sagt:

    Der 2.Weltkrieg hat 1937 in Asien begonnen und endete ebenfalls in Asien im September 1945.

  3. gegen Kriegsverlängerung durch Waffenlieferungen sagt:

    Was haben „Omas gegen Rechts“ und „Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA)“ damit zu tun?

  4. Bürger sagt:

    Also Frieden kann Rot-Grün gerade überhaupt nicht gebrauchen.

  5. Steff sagt:

    „Der Tag gibt die Möglichkeit, auf aktuelle Kriege hinzuweisen und friedliche Konfliktlösungen einzufordern und gleichzeitig auf die Bedrohungen durch Faschismus und Rechtsextremismus hinzuweisen.“

    Ja, aber die bösen Rechten fordern doch Frieden und keine Waffenlieferungen!!!
    Und die Grünen das Gegenteil.

    Es ist so lustig.

  6. Robert sagt:

    Die Friedenstruppen hätten ihre Demo vor dem Verteidigungsministerium, Finanzministerium abhalten sollen. Denn die unterstützen Kriege.

    • Umgeschaut sagt:

      Und ich dachte immer, sowas sitzt im Kreml oder im Weißen Haus…

    • geppert sagt:

      Fadamo hat noch nie selbst für Frieden demonstriert, möchte aber anderen vorschreiben, was sie zu machen haben. Warum.

    • Friedhofsfrieden sagt:

      Putin ist erst jahrzehntelang von uns mit Geld vollgepumpt worden und wurde erst dadurch in die Lage versetzt, wild irgendwelche Nachbarländer anzugreifen.

      Diesen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands haben wir Europäer ganz wesentlich mitfinanziert (Öl, Kohle, Erdgas und Uranbrennstäbe aus Russland). Und die Kriegsverbrechen müssen schnellstmöglich gestoppt werden.

      Natürlich schafft die Ukraine die aktive Abrüstung des Aggressors nicht allein, sondern braucht dazu Hilfe. Ein Sieg Russlands wäre kein Frieden, sondern einfach das Opfern von über 40 Mio Ukrainerinnen und Ukrainern.

      Dass Putin dann mit den Geldern aus seinem Öl und dem Ukrainischen Weizen einfach mit anderen Nachbarländern weitermachen würde, ist klar.

      • Brigitte sagt:

        Die einen sagen so, die anderen so. Früher hieß es, die Toten mahnen. Jetzt heißt es, im Namen der Toten weiterkämpfen. Früher waren menschen, die Frieden und Abrüstung forderten, in großer Zahl vorhanden. Heute werden sie alles mögliche genannt. Sie haben vergessen zu erwähnen, dass die Ukraine von Anfang an finanziert wurde, auch durch uns. Und nun konnte ich heute im MOMA Tagesschau hören, dass die Ukraine zum weltweit größten Waffenproduzenten und -exporteur werden will. Wenn das kein hehres Ziel ist. Die Welt steht Kopf, sage ich Ihnen. Ich werde jedenfalls für Frieden weltweit auf dem Markt sein, wie hoffentlich viele.