Für 2.500 Euro: Stadtrat in Halle bekommt digitale Abstimmungsmöglichkeit

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29 Antworten

  1. Frau Menkershausen sagt:

    Gibt es dann für diverse Stadträte eine Sonderschulung zwecks Bedienung?

    • Schwacher Rat sagt:

      Ach, die Entscheidungen dieses Stadtrates werden dadurch auch nicht besser. Da hilft nur KI. Welcher arbeitende Mensch hat auch schon Zeit für so ein Amt, das ist das Dilemma, deswegen sind da so viele schwache Existenzen.

      • kulturelle Bereicherung sagt:

        Der ist wie ein kleines Wandlitz – 90 % leben in einer Art Parallelwelt die weiß wo die Kuh das Euter
        hat :Partei,Parteistiftung,Fraktion,geförderter Verein u. haben mit der Lebenswirklichkeit kaum noch was am Hut.Man bleibt auch gern unter sich.
        Aber die Parallelwelt ist eine Schöpfung des Bürgers , dem offfenbar daran gelegen ist , Traumtänzer u. Schaumschläger die sich gegenseitig die Taschen vollhauen , weil die sich im 1. Arbeitsmarkt nicht nähren können oder wollen , mit Dauermandat auszustatten.

  2. Dich sagt:

    Nehmt doch einfach das System von der Duma in Moskau, das funktioniert schon jahrzehntelang zuverlässig

  3. So sagt:

    Wer billig kauft kauft doppelt merkt euch das

  4. Mobil sagt:

    Gut so, so gibt es wenn es um das Auszählen geht keine nachträglichen Änderungen in der Abstimmung. Häufig wurde beim Auszählen schnell nochmal das Abstimmungsverhalten geändert.
    Vor allen bei den Kollegen, welche sich bei schwierigen Beschlussformulierungen nicht klar waren, wie sie das Kärtchen heben müssen.

  5. n8shade sagt:

    2500€ für das gesamte System? Soll ich mich kaputt lachen? So viel kosten 2 aktuelle TV-Geräte. Entweder das System ist Schrott oder die Info falsch.

    • 07 sagt:

      „So ein System konnte bereits in der Kreisverwaltung des Saalekreises in der praktischen Anwendung getestet werden“

      Du hast ja Ahnung. 🙄

  6. Hallenser sagt:

    Das Kärtchen mit der Hand hochzuhalten, ist das schon für die Kommunalpolitiker Schwerstarbeit ? Dann gönne ich den Damen und Herren aus der Politik die Digitalisierung.

  7. Totobald sagt:

    Das System besteht aus trichterföermigen Holztullen von Giesskannen, wie ich gehört habe,

  8. Jo sagt:

    Rohrpost geht auch… 🙈
    Aber ja, diese Art der Abstimmung macht schon Sinn.

  9. Reg sagt:

    Bekommen die ihre Arme nicht mehr hoch? Oder haben sie das zählen verlernt? Irgendeinen Grund muss es doch geben, dass sie jetzt teure Knöpfe anschaffen müssen.

    • Eigentor sagt:

      Da die linke SR Vors. Frau Müller wiederholt eingeräumt hat einen Knick in der Pupille zu haben , möglicherweise parteilich bedingt , ist so eine digitale Abstimmungsmöglichkeit dringend erforderlich.

  10. Heidi sagt:

    ein elektronisches Zählsystem macht durchaus Sinn, um effektiv und transparent nachvollziebar abstimmen zu lassen.
    Es ändert aber tatsächlich nichts an der Qualität der Debatten und Abstimmverhalten, wie einige Kommentatoren*innen konstatieren. Das hat schlichtweg etwas mit den handelnden Parteien zu tun, denen es einfach nicht mehr gelingt, ehrbare Bürger*innen mit ordentlicher Berufserfahrung für die kommunale Politik zu gewinnen. Zum Beleg reicht ein einfacher Blick in die Ratsmitglieder*innen Übersicht und deren Berufe. Wenn wir die Parlamente geschlechtlich paritätisch besetzen wollen, sollte das auch für die berufliche Erfahrung gelten.

    • Politbarometer sagt:

      Das System ist so angelegt , dass durch kurzfristige Terminierungen , zeitliche Lage der Sitzungen u. Veranstaltungen sowie geschäftmäßige Aufblähung der Themen mit bis zu 90% Unfug Bürger mit echter Erwerbstätigkeit sich eigentlich nicht voll einbringem können u. somit diskriminiert werden , während Parteisoldaten , die vom Politzirkus genährt werden , das Geschehen nahezu vollständig dominieren können.

      • eseppelt sagt:

        „zeitliche Lage der Sitzungen“

        Für die Teilnahme ist man freizustellen, ist keine Begründung

        • Politbarometer sagt:

          Kennen Sie Arbeitgeber aus der Produktion oder Pflege die ständig u. lange freistellen können oder wollen , Herr Seppelt ? Die meisten pfeifen Personalmäßig schon fast auf dem letzten Loch- ein Arzt ohne Krankenschwester , ein Bäckermeister ohne Verkäuferin , ein Dachdeckerbetrieb ohne Dechdecker -wie soll das funktonieren ? Die leben nicht vom Phrasendreschen , sondern vom Werk. Phrasendrescher u.
          Lehrerinnen freistellen-kein Problem – das sind aber die ohne Praxisbezug , die deshalb alles besser wissen , davon mangelt es nicht im Rat.
          Die freiwillige Feuerwehr hat zunehmend ähnliche Probleme mit Personal -wegen der erforderlichen Freistellung .Phrasendrescher u. Lehrerinnen fallen da prinzipiell als Mitglieder auch noch aus.

          • eseppelt sagt:

            Als was würdest Du dich dann als Fraktionsmitarbeiter beschreiben? Du bist also auch ein unproduktiver Phrasendrescher? Warum arbeitest Du dann nicht als Bäcker oder Dachdecker?

          • tja sagt:

            Dazu bräuchte man eine Ausbildung und natürlich auch wenigstens etwas handwerkliches Geschick.

            Als „Barometer“ hängt man einfach nur an der Wand und bewegt sich minimal…

          • Politbarometer sagt:

            weiter zu eseppelt:
            Und wer als Selbständiger soll für 13.00 Euro /Stunde Verdienstausfall als Arzt oder Anwalt o.ä. die freiberufliche Arbeit ruhen lassen , dafür kriegen sie nicht mal mehr eine schlechte Putzfrau von einer Firma u. der Freiberufler soll dann davon noch sein Personal mit bezahlen- da muß man schon ein großer Idealist sein , um so ein Mandat zu übernehmen.

          • eseppelt sagt:

            Arzt: Dr. Wend
            Rechtsanwalt: Menke

          • gibts ja nicht sagt:

            René Schnabel: selbstständig
            Andreas Heinrich: Arzt
            Martin Sehrndt: selbstständig

            Yana Mark: Rechtsanwältin
            Olaf Schöder: selbstständig

            Tom Wolter: selbstständig
            Yvonne Winkler. Rechtsanwältin

  11. Leser sagt:

    und: Meerheim, Lange, Müller?? Auffällig, dass insbesondere linke Politiker*innen tendenziell eher keine Berufserfahrung mit Leistungsnachweis haben…

    • Holger Schlussfolger sagt:

      Weshalb sie nach einer gewissen Barometer-„Logik“ bessere Politik machen.

      • Wähler sagt:

        da haben Sie völlig recht, Holger. Deren Beiträge und Reden sind von so wenig Substanz und Relevanz, dass man nur verwundert sein kann, dass sie regelmäßig so viele Stimmen bekommen. Aber die Wahlbevölkerung ist ein seltsam Volk. Ich habe auch schon mal gewählt, um die etablierten zu bestrafen.

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