Für die außerschulische Bildung: Campus in Halle-Neustadt soll mit Kohlegeldern errichtet werden – für 28,5 Millionen Euro – Diskussion um GWG-Beteiligung

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25 Antworten

  1. Steph sagt:

    Endstrich? Ist das ein neues Synonym für Endsieg?

  2. Fritz sagt:

    Kohlegelder für Halle? Ja, wer kennt sie nicht die ganzen ehemaligen Kohlekumpels aus Trotha, Ammendorf und Neustadt…

  3. Mulder sagt:

    Wie praktisch die Strukturwandel-Gelder zum Kohleausstieg bekommt dann gleich ein städtisches Unternehmen. Sozusagen Sicherung der eigenen Existenz. Warum macht man denn nicht einen Wettbewerb und der Gewinner bekommt den Zuschlag ?

    • wien 3000 sagt:

      Wenn ein privater Investor tätig wird, will und muss dieser Rendite erzielen. Folglich geht ein Teil der Gelder für den Gewinn des Investors drauf und steht nicht direkt für das Projekt zur Verfügung. Außerdem sind städtische Unternehmen durch das Kommunalrecht in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit eingeschränkt, denn sie dürfen nur im Aufgabenbereich der Stadt tätig werden. Zum Aufgabenbereich der Stadt gehört auch die Durchführung von Maßnahmen der Stadtentwicklung und das darf sie auch durch ein städtisches Unternehmen ausführen lassen. Imübrigen unterliegen Direktvergaben an städtische Unternehmen gewissen Voraussetzungen und sind nicht schrankenlos erlaubt.

      • Malte sagt:

        Nein, das ist nicht zwingend. Wenn er Philantrop sein sollte, das gab es in der Vergangenheit, würde er die Mittel ohne Gewinnerzielungsabsicht freigeben. So tun das beispielsweise Stiftungen.

  4. Tomate sagt:

    Warum muss man hier noch erwähnen, dass die AfD Dödel gegen irgendetwas sind? Hab noch nie gehört, dass die mal einen Vorschlag für irgendetwas gemacht machen.

  5. Dddg sagt:

    Was soll denn der Unfug. Die Stadt selbst scheint überhaupt kein Geld zu haben

  6. Hans sagt:

    Ich finde es in Ordnung, wenn Halle Fördergelder bekommt und sich damit modernisieren kann.
    Schön wäre es, wenn auch noch die Gelder für die Flutschäden fließen würden.
    Geld können wir hier immer gut gebrauchen.

  7. xxx sagt:

    Außerschulische Lernorte? Vielleicht sollte man erst mal Geld in schulische Lernorte investieren, damit die überhaupt wieder besser funktionieren. Kein Geld für Luftreiniger, Lehrer…aber für sowas, was bisher noch niemand vermisst hat.
    Was der AfD-Typ sagt, ist gar nicht so verkehrt „Die Strukturwandel-Gelder seien für Arbeitsplätze vorgesehen, die die Bergarbeiter verlieren, und nicht für “Vergnügungsunterhaltungen”. Durch ein solches Projekt fließen keine Steuern zurück.“
    Die Einzigen, die das ganze Vorhaben brauchen, sind die aufgezählten Institutionen, Vereine und privatwirtschaflichen Firmen, die im Artikel aufgeführt werden.

    • 10010110 sagt:

      Tja, man muss schon ein bisschen um die Ecke denken können, um zu erkennen, dass Bildung keine direkten Steuergelder bringt, aber indirekt und langfristig gesehen zur Steigerung des Wohlstands beiträgt.

      • xxx sagt:

        Wie gesagt, in den Schulen anfangen (da besteht erheblicher Geldbedarf) und nicht wieder neue Möglichkeiten für die üblichen Vereine zum Geldabsaugen schaffen. Was das alles mit „Kohlegeldern“ zu tun hat, bleibt weiterhin erklärungsbedürftig.

    • Kohlegelder sind für die Zukunft und keine Sozialhilfe sagt:

      @xxx. Nein, die Strukturwandelgelder sind eben genau nicht für die Kohlekumpel gedacht. Das wäre die endlose Weitersubvention. Sie sind für den Wandel, also das Neue. Macht Euch mal frei von dem Gedanken, das es irgendetwas mit Kohle zu tun hat!!! Hat es nicht, soll es nicht, ist auch gut so. Es geht allein darum, wie in der Region zukünftig Wertschöpfung für möglichst ein paar Jahrzehnte ( nix währt ewig ) verbessert wird. Es ist die Chance in Bildung, Biotechnologie, Bioökonomie, IT, KI u. Digitalisierung, Materialwissenschaften, etc. zu investieren, Bereiche, die erst Kohle, Transport und Energie ablösen und ändern, und bald auch klassische Chemie und Medizin. Der Wandel kommt, mit oder ohne uns, und sicher ohne uns wenn wir die Chance vertun und mit Kohlegeldern für Sozialpolitik für alte Industrien und deren Mitarbeiter verschwenden. Bildung und Weiterbildung der Erwachsenen aus den alten Bereichen ist zentral. In Neustadt ist da noch viel zu leisten.

      • xxx sagt:

        „Es ist die Chance in Bildung…zu investieren“

        Wozu genau gibt es Schulen, Unis…? Wir brauchen nicht „noch mehr“, sondern „besser“.

        „…IT, KI u. Digitalisierung…“

        Das gehört doch alles zusammen, soll diese Aufzählung eine Vielfalt vortäuschen?

        „wenn wir die Chance vertun und mit Kohlegeldern für Sozialpolitik für alte Industrien und deren Mitarbeiter verschwenden. Bildung und Weiterbildung der Erwachsenen aus den alten Bereichen ist zentral.“

        Wo genau ist jetzt der Widerspruch zwischen den Mitarbeitern der „alten Industrien“ und Bildung/ Weiterbildung der Erwachsenen aus den „alten Bereichen“?
        Entwirre doch erst mal deine Gedankengänge, bevor du dich als großer Aufklärer emporschwingst.

    • Lehrer sagt:

      Mal über die aktuellen Schulsanierungsprojekte in Höhe von über 250 Mio Euro informieren würde schon helfen!
      Luftreiniger sind nun nicht das Allheilmittel für guten Unterricht! Man muss trotzdem Lüften.
      Infrastruktur und saubere, ordentliche Gebäude sind da wohl wichtiger inkl. der IT-Technik.

  8. MS sagt:

    Und wie genau soll sich dieses Zentrum dann auf Dauer finanzieren? Wer wird dort den Hut aufhaben? Die Hälfte der beteiligten für das Projekt sind entweder kommunale oder Landeseinrichtungen, oder sogar schon jetzt selber ectrem defizitär? Und wie kann die Verwaltung einer Gesellschaft, selbst einer eigenen, einfach ein Multimillionen-Euro-Projekt aufs Haupt drücken, ohne dessen entscheidende Gremien überhaupt zu beteiligen??? Von dem Unsinn des Verbratens der Kohleausstiegsgelder mal abgesehen….

  9. rupert sagt:

    Im Grunde müsste das Geld direkt in die Installation von erneuerbarer PV- und Wind-Leistung sowie die benötigte Infrastruktur wie etwa batterieelektrische Pufferspeicher zur Netzsteuerung investiert werden. Gern auch inklusive speziell hierfür(!) umgeschulter Arbeitskräfte.

  10. Bürger sagt:

    „Campus in Halle-Neustadt soll mit Kohlegeldern errichtet werden – für 28,5 Millionen Euro…“ und was hat das mit dem Kohleausstieg zu tun ? Weden da neue Arbeitsplätze für die Kumpels geschaffen, die Umwelt saniert ?
    Hoffentlich muß das Geld dann nicht zurückgezahlt werden wegen Zweckentfremdung.

    • Alt-Dölauer sagt:

      @Bürger S.o. @ Kohlegelder . . Es geht nicht um die Kumpels, es ist kein Sozialprogramm, das wäre alles rückwärtsgewandte Geldverschwendung. Es geht um neue Wertschöpfung,

  11. Jim Knopf sagt:

    Geld stinkt nicht.

  12. JEB sagt:

    Eine weitere zweckentfremdete Verwendung von „Kohlegeldern“. Fördergeldirrsinn!

  13. Daniel M. sagt:

    Campus in Neustadt? Hoffentlich sind die Zugänge alle unterirdisch und personalisiert. Sonst kann der Weg zum Campus schön mal ein Abenteuer werden.

  14. Mensch sagt:

    Bildung in Halle-Neustadt ich lach mich kaputt , obwohl es dringend notwendig ist .

  15. Exilhallenser sagt:

    Irgendwie war mir von Anfang an klar, dass die Kohlegelder für irgendwelchen „Schnulli“ ausgegeben werden, aber nicht als Kompensation für wegfallende Kohlarbeitsplätze. Dass das Geld dann auch noch an die GWG gehen soll, zeigt den begrenzten Horizont vieler Kommunal- und Landespolitiker.

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