Genscher-Gymnasium: Bildungsausschuss vertagt Entscheidung

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11 Antworten

  1. E.T. sagt:

    Man schämt sich als Bürger dieser Stadt, was für deplatzierte und unfähige Personen im Stadtrat sitzen. Da schaffen die es nicht, einen öffentliche Straße zu finden, so dass OB und MZ das in die Hand nehmen müssen, und dann kann ein simpler formaler Akt der Umbenennung der Schule nicht erfolgen, weil die Faulheit der „Gewählten“ so groß ist, dass die Mehrheit für eine Dringlichkeitsvorlage nicht erreicht wird. Man schämt sich für diese kommunale Volksvertretung!

    • Ypsipa sagt:

      Na ja, ob nun wirklich „deplaziert“, „unfähig“ und „faul“ die Adjektive sind, die die Agierenden kennzeichnen, sei mal noch dahingestellt, und außerdem ist dieses Problem ja nachrangig enstanden. Wer zum Wiedehopf – oder war’s der Kuckuk? hat eigentlich die Umbennungs- Idee gehabt? Sie /er müsste im großen Almanach der Schule namentlich erwähnt werden, was vermutlich das eigentliche Ziel war. Herder/ Genscher sind ihr/ihm vermutlich beide gleich Wurscht – mir aber nicht. „J.- G.- Herder sehe ich für eine Schule als „Adelstitel“ an, als Anspruch, als Programm! „H.- D.- Genscher“ wäre mir für eine Schule im gleichen Zusammenhang zu wenig. Tut mich foll phett leit, hap filleicht zu jeschwollen jequatscht 😉

      • Ypsipa sagt:

        p.s. Laut „Du bist Halle“ ist die Umbenennung offenbar wohl schon vollzogen? Ooops da hab ich mich ja vollkommen sinnlos aufgeregt. Sollte die Schule, tatsächlich noch den Namen des großen Aufklärers und Literaten von Zeit- und Weltenruhm tragen, bitte ich das umgehend zu berichtigen – verdammich!!!

  2. teu sagt:

    Genscher ist eine Person die zufällig Außenminister war, als sich, nun ja, im Wurmfortsatz einer Landmassse, nennt sich Europa, etwas ein wenig änderte.
    Er hat weder etwas dazu beigetragen, Auffälligkeiten wie in Prag, da ging es um Wirtschaftsflüchtlinge, also Dummschwatz, noch den Pollunder zur Mode erwachsen lassen.
    Apropos Pollunder:
    Man könnte natürlich die Willi-Brandt-Straße, der war nie in Halle, zu Olaf-Schubert-Straße umbenennen, der ist zumindest Sachse und war am 18. August 2016 in Halle.

  3. wolfgang sagt:

    Johann Gottfried von Herder, geadelt 1802,war eine deutscher Dichter, Übersetzer,Theologe sowie Geschichts-und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik. Er war einer der einflussreichsten Schriftsteller und Denker deutscher Sprache im Zeitalter der Aufklärung und zählt mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller zum klassischen Viergestirn von Weimar. Ende des Zitats von Wikipedia
    Ein Gymnasium sollte sich glücklich schätzen Träger eines solchen Namens zu sein und alles daran setzen seine Schülerinnen und Schüler in seine Sinne auszubilden.

  4. wolfgang sagt:

    Es wurde ein „m“ vergessen

  5. Nachtschwärmer Nachtschwärmer sagt:

    Wenn man richtige Künstler, Musiker, gute Wissenschaftler etc. ehrt, kann man das ja noch nachvollziehen. Aber Politiker? Völliger Schwachsinn!
    Bei Hitler wurde alles nach Nazigrößen benannt, bei Honecker nach irgendwelchen Kommunisten und auch nach Ende dieses Systems wird man alles wieder umbenennen…

    Lindenstraße wäre neutral, gibt es inzwischen aber schon woanders. Olaf-Schubert-Straße gefällt mir aber auch gut. 😀

  6. Wilfried sagt:

    „Angesichts seiner außerordentlichen Verdienste…“ Herr OB sind Sie noch bei Trost? Der Mann hat einen kanzler auf dem Gewissen, sowas nannte man früher Königsmörder, und auch seine Rolle beim Jugo-Krieg ist nicht ohne… Und Sie faseln hier was von „außerordentlich“ und „Verdienst“? Verdienst hatte er sicher außerordentlich, und von einem Balkon was an Wirtschftsemigranten rufen, kann auch jeder.
    Mannomann, wo sind wir hier hingekommen, daß man sich jetzt wieder der FDP anbiedern muß…

  7. 10010110 sagt:

    Gescher war – genauso wie Klaus Rauen – einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der richtigen Position, um vemeintlich „großes“ zu leisten, was aber auch von jedem anderen zur gleichen Zeit am gleichen Ort in der gleichen Position hätte geleistet werden können. Was Herder geleistet hat, hätte aber nicht jeder andere leisten können.

    Ich bin auch dafür, Genscher höchstens die Philipp-Müller-/Willy-Brand-Straße zu gewähren. Es wäre auch ein Symbol für die Ersetzbarkeit aller dieser Personen, nach denen die Lindenstraße benannt wurde.

  8. Julius sagt:

    Auch ohne Vorberatung im Bildungsausschuss könnte der Stadtrat der Umbenennung im Dezember zustimmen, wenn eine entsprechende Vorlage auf der Tagesordnung steht.
    Und auch der Vorwurf der Faulheit ist nicht berechtigt, da am Dienstag 3 Ausschüsse gleichzeitig tagten. Für die Aufnahme eines Dringlichkeitsantrages auf die Tagesordnung müssen 8 der 11 Ausschussmitglieder votierten. Einige Stadträte hatten sich auch etwas verspätet, da die Ausschusssitzung in Neustadt stattfand, was durch die Bauarbeiten an der Hochstraße zur Zeit etwas schwieriger zu erreichen ist. Daher waren bei der Abstimmung der Tagesordnung noch nicht die notwendige Anzahl von 2/3 der Ausschussmitglieder da.

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