GMK-Schalte: Bund und Länder wollen gesundheitliche Versorgung für Geflüchtete aus der Ukraine schnell und unbürokratisch sicherstellen

Die Gesundheitsministerinnen, -minister und -senatorinnen der Länder sowie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach haben sich heute auf einen schnellen und möglichst unbürokratischen Zugang zu medizinischer Versorgung für Geflüchtete aus der Ukraine verständigt. Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) unter dem Vorsitz von Sachsen-Anhalt ist sich mit dem Bund einig, dass ein schneller und niedrigschwelliger Zugang zu medizinischer Versorgung sichergestellt werden muss, durch gemeinsame Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen.

Dabei gilt es, Versorgungsprobleme zu vermeiden und insbesondere notwendige durch die Flucht unterbrochene medizinische und pflegerische Behandlungen schnellstmöglich wiederaufzunehmen, heißt es dem Beschluss. Der bürokratische Aufwand für alle Betroffenen soll möglichst reduziert werden. Bund und Länder werden deshalb Festlegungen zu Behandlungsberechtigung, Finanzierung und Abrechnung treffen.

Der Bund wird gebeten, kurzfristig pragmatische Lösungen zu finden, die es den Ländern ermöglichen, die bereits bestehende staatliche Impfinfrastruktur zu nutzen, um Geflüchteten Impfangebote zu machen, die über die Corona-Schutzimpfungen hinausgehen. Das Bundesgesundheitsministerium soll möglichst bis zum 1. April 2022 Regelungen treffen, damit die Impfzentren, -stellen und -teams den notwendigen Impfstoff insbesondere für die Masernschutzimpfung beziehen können.

Zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung von pflegebedürftigen Geflüchteten wollen die Länder die Bestimmungen des jeweiligen Heimrechts flexibel handhaben. Für Finanzierungsfragen einschließlich der Behandlungs- und Pflegekosten ist bereits eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern eingerichtet worden, die bis zum 7. April 2022 Lösungsvorschläge erarbeiten soll.

Die GMK-Vorsitzende, Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne, bekräftigte: „Bund und Länder werden gemeinsam dafür sorgen, dass die Schutzsuchenden nach ihrer Flucht gut versorgt werden. Geflüchtete aus der Ukraine, die vor Krieg und Zerstörung geflohen sind, benötigen einen schnellen und unkomplizierten Zugang zur medizinischen Versorgung. Wir werden den Weg ebnen, dieser humanitären Aufgabe gerecht zu werden.“

Artikel Teilen:

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …

9 Antworten

  1. Ein besorgter Bürger sagt:

    Tausende neue Privatpatienten, mal sehen welche Leistungen für die Bürger gekürzt oder gestrichen werden.

    • Elch sagt:

      Dass man den Ukrainern, Frauen, Kinder, Alte, aus einem Kriegsland Unterstützung gewährt im Sinne von Unterkunft, Verpflegung und ärztlicher Versorgung ist absolut richtig. 👍

      Warum man aber die jungen Männer, aka Goldstücke, die in den Fußgängerzonen herumlungern, hier duldet, verstehe ich nicht. Das Pack gehört unverzüglich und unbürokratisch rausgeschmissen. 😡

  2. 𝕽𝖊𝖒𝖚𝖘 𝕷𝖚𝖕𝖎𝖓 sagt:

    Bin gespannt wie das in Sachsen-Anhalt weitergehen wird. In Bayern klingt so:

    „Leider stellen wir fest, dass die Flüchtlinge uns nicht den Impfstoff aus den Händen reißen“, sagt Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU).
    „Viele Menschen, die hier ankommen, haben sogar panische Angst vor ‚Zwangsimpfungen'“, fügt Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung (SPD) hinzu.

    https://www.br.de/nachrichten/bayern/ukrainische-gefluechtete-und-corona-angst-vor-zwangsimpfung

    Bitte um regelmäßige Berichterstattung, auf welche Weise sich die Schutzsuchenden vor der ›Schutzimpfung‹ und dem Klabautermann, der hinter ihnen her ist, schützen. Vielleicht können wir da ja was lernen … wie bei deren Ansichten zur schulischen Integration:

    Der Unterricht in der Ukraine sei „intensiver, vollzieht sich in kürzerer Zeit als in Deutschland und hat ebenso höhere Anforderungen“, betonte Tybinka.

    Zudem gab sie der Befürchtung Ausdruck, in den Intergrationsklassen könnte die nationale Identität Schaden nehmen.

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/flucht-nach-berlin-die-ukraine-will-keine-schulische-integration-in-deutschland/28169516.html

    • Beerhunter sagt:

      Wahrscheinlich flüchten sie schnell weiter🤔 die“guten“werden“ dann bleiben 🙈! Mit gefälschten Impf-und Genesennachweisen 🙈😇Sogar Ukrainer haben Charakter 😇👍

  3. Nickname sagt:

    Gesundheitliche/ medizinische Versorgung=Impfen, impfen, impfen😂

  4. Karl Toffel sagt:

    Und das Gesundheitssystem wird noch mehr auf die Probe gestellt👍. Bin mal gespannt wie das unsere Regierung finanzieren möchte und auf deren ausreden von Herrn Lauterbach und Co

  5. Hazel sagt:

    Ob das Gesundheitsministerium mir auch einen zeitnahen Termin beim Kardiologen besorgen kann?……….LOL

    • wahnsinnmitmethode sagt:

      Für die immer mehr geschröpften Kassenpatienten wird die gesundheitliche Versorgung seit über 30 Jahren immer bürokratischer u. langsamer u. teurer u. der Aopotheker ist verpflichtet für Kassepatienten immer das billigste rauszusuchen u. für die , die alles für lau kriegen , gelten Luxusansprüche ? Den Begriff
      Unrechtsystem für solche Zustande zu nehmen , ist noch geschmeichelt.

  6. Daniel M. sagt:

    Man sollte so langsam mal aus der Knete kommen und nicht bloß labern. Das Impfangebot können sich die Herren in den Allerwertesten schieben. Einige Flüchtlinge benötigen richtige Hilfe