Großeinsatz der Polizei am Rannischen Platz: Pyro und Flaschen flogen, HFC-Bahn erleidet Antriebsschaden durch hüpfende Fußballfans

Am Samstagnachmittag kam es im Bereich des Rannischen Platzes zu einem größeren Polizeieinsatz. Hintergrund waren Vorkommnisse rund um Fußballfans, die sowohl den Straßenbahnverkehr als auch die öffentliche Sicherheit beeinträchtigten. Die Straßenbahnlinien 1, 3, 8 und 16 mussten für etwa eine Stunde weiträumig umgeleitet werden.

Auslöser des Einsatzes war ein Notruf von Fahrgästen, die randalierende Fans in einer Straßenbahn gemeldet hatten. Familien mit weinenden Kindern sind laut Zeugen aus der Bahn gestiegen.

Wie die Polizei später mitteilte, handelte es sich jedoch nicht um klassische Randale. Vielmehr sprangen mehrere Fußballfans in der Bahn der Linie 16 wiederholt auf und ab. Dadurch geriet die Straßenbahn so stark ins Wanken, dass sie beinahe aus den Schienen gesprungen wäre. Schließlich erlitt die Bahn nach Angaben einer Polizeisprecherin einen Antriebsschaden und kam mitten auf dem Rannischen Platz zum Stehen. Betroffen ist ausgerechnet die mit HFC-Werbung beklebte Straßenbahn. Auch in der Straßenbahn wurden Beschädigungen vorgenommen. Fans hämmerten gegen Fenster und Türen, Kameras der Bahn wurde beklebt.

In der Folge eskalierte die Situation weiter. Es kam zum Zulauf weiterer Fußballanhänger. Einige Personen warfen anschließend Pyrotechnik sowie Flaschen, auch in Richtung der Polizeibeamten. Dabei wurde eine unbeteiligte Frau getroffen und am Fuß verletzt. Sie musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Auch in der nahegelegenen Willy-Brandt-Straße kam es zu einem Rettungsdiensteinsatz. Dort war ein stark alkoholisierter Mann gestürzt. Er lehnte eine medizinische Versorgung jedoch ab, wie die Polizei mitteilte.

Die Polizei war mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um die Lage zu beruhigen und den Straßenbahnverkehr wieder freizugeben. Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.

Polizeibeamte wurden nicht verletzt. Mehreren Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Diebstahl wurden bisher aufgenommen.

Artikel Teilen:

59 Antworten

  1. Idee sagt:

    Warum findet der nächste Warnstreik nicht mal rund um ein HFC-Spiel statt? Da trifft es mal die Richtigen.

  2. lederjacke sagt:

    Wer bezahlt den Schaden?

  3. wow sagt:

    Hat ja nicht lange gedauert

  4. PaulusHallenser sagt:

    „Betroffen ist ausgerechnet die mit HFC-Werbung beklebte Straßenbahn.“

    Das ist schon fast Kunst. Ich hoffe, die HAVAG überdenkt noch einmal, ob es wirklich sinnvoll ist, Werbung für einen solchen Verein zu machen.

    „Fans zündeten Pyrotechnik und warfen Flaschen. Dabei wurde eine unbeteiligte Frau getroffen und am Fuß verletzt.“

    Es war leider abzusehen, dass es im Zuge der „60 Jahre HFC“-Veranstaltung wieder zu Gewaltausbrüchen kommt. Ich wünsche der Frau schnelle und vollständige Genesung.

    „Die Polizei war mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um die Lage zu beruhigen“

    Was gibt es denn da zu beruhigen? Da helfen nur harte Polizeimaßmaßnahmen mit Pfefferspray, Schlagstöcken und Wasserwerfen in Kombination mit anschließender Festnahme der Gewalttäter.

    Ich hoffe, dass die Stadt den Vorfall zum Anlass nimmt, dem Verein die städtischen Mittel zu entziehen.

    • 10010110 sagt:

      Die HAVAG macht keine Werbung, sie stellt nur die Bahn als Werbemedium zur Verfügung (und öässt sich dafür bezahlen). Du bist doch sonst immer so ein Freund von freier Marktwirtschaft? Miete doch einfach eine Bahn-Werbefläche und lass eine Bahn mit Anti-HFC-Werbung bekleben. Oder tu dich mit deinen „Leistungsträger“kumpels zusammen und macht eine FDP-Bahn. 😆

      Da helfen nur harte Polizeimaßmaßnahmen mit Pfefferspray, Schlagstöcken und Wasserwerfen in Kombination mit anschließender Festnahme der Gewalttäter.

      So autoritäre Töne von einem, der sich als libertär bezeichnet – du brichst echt alle Heuchel-Rekorde. :eeik:

      • Luft nach oben sagt:

        Libertär heißt doch nicht chaotisch und gesetzlos. Durchgreifen und Schaden in Rechnung stellen ist ja das Mindeste. Libertär heißt nämlich nicht nur Freiheit leben, sondern natürlich auch für sein Handeln selbst verantwortlich zu sein und nicht der Staat. Und ob der HFC die Werbung wirklich selbst bezahlt hat oder das doch wieder mit öff. Mitteln direkt oder indirekt gesponsert ist, wäre zu klären.

    • Daniel M. sagt:

      Ja, Paulus…in der guten alten nazizeit gab es immer gleich den Stock. Man merkt an Dir deutlich, dass die FDP als NSDAP-Sammelbecken ihre Vergangenheit nicht aufgearbeitet hat und auch nicht in den Griff bekommt. Deine menschenverachtenden Theorien sind besorgniserregend. Daher ist deine Heuchelei fehl am Platz.

  5. ... sagt:

    „Betroffen ist ausgerechnet die mit HFC-Werbung beklebte Straßenbahn.“

    Da hat sich wohl der liebe Gott einen kleinen Scherz erlaubt.

  6. Tio sagt:

    Deutsche haben sich einfach nicht im Griff. Sofort abschieben

  7. A.W. sagt:

    War doch mal wieder klar. Diese sogenannten Fans werden sich niemals ändern.

  8. Carsharer sagt:

    Ach so, das tolle Jubiläumsspiel was ausnahmsweise sogar gewonnen wurde.

  9. Steuerzahler sagt:

    Super, 60 Jahre und nichts dazu gelernt! Die Kosten des Einsatzes, den Schaden an der Bahn und andere Kosten muss dem HFC in Rechnung gestellt werden. Wer es nicht schafft, die „Fans“ im Griff zu haben, dem muss auch jegliche Förderung seitens der Stadt gestrichen werden! Soll der HFC irgendwo auf einem Acker spielen, ein 4.Ligist braucht kein derartig großes Stadion, so ein Verein soll erst einmal lernen, dass man die „Fans“ so weit im Griff hat, das diese auf die Straße können.

  10. Geht gar nicht sagt:

    Wenn die Vereine ihre sogenannten Fans nicht unter Kontrolle haben, sollten Sie auch für die Schäden +Polizeieinsatz zur Kasse gebeten werden

  11. Ute sagt:

    Früher gab es noch Anstalten, in denen hätte man diese Leute therapieren können. Gibt’s aber nicht mehr. Jetzt laufen diese Irren frei herum!

  12. BESORGTER Hallenser sagt:

    Wie immer nicht die waren Fans sondern die betrunkenen Hooligans, Stadionverbot für immer!!!

  13. Detlef sagt:

    Nennt solche Idioten nicht Fans. Fußballvereine die ihre Fans schätzen distanzieren sich von solche Idioten

  14. Tinny sagt:

    Das sind solche Idioten, unglaublich. „Fußballfan“ ist nur das Deckmäntelchen; in Wirklichkeit wollen die Randale machen und andere Menschen verängstigen. Sachbeschädigung, Kinder zum Weinen bringen. Ekelhaft.

  15. Tino sagt:

    Die Stadt Halle können mal Größe zeigen und ein verboten für Fußballspiele des HFC erlassen.
    Aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, durch drohende Fan-Ausschreitungen.
    Leider beweisen solche „Fans“ immer wieder, wie niedrig deren eigene Intelligenz ist.
    Oder diese Randalierer bekommen eine Sperren für alle Spieler des HFC, gür din paar Jahre.

  16. Kroesus sagt:

    ,,Alle abschieben! Es reicht, wir können uns das nicht leisten. Wer sich hier nicht benehmen kann, hat hier auch nichts verloren “
    Satire aus

    • Ich71 sagt:

      Bin ich ganz deiner Meinung. Und das nicht als Satire. Jeder zurück in sein Herkunftsland. Und wer damit das Grundgesetz brechen will, gleich als Nazi und Faschist bezeichnen!

  17. Kerkermeister sagt:

    Sofort einsperren!

  18. Familie sagt:

    Ich bin da mit meinem 5 jährigen Jungen reingeraten. Er hatte sehr große Angst. Sie haben randaliert, schmissen Flaschen, griffen die Polizisten an und streckten schön den Arm nach oben. Mit solchen Fans braucht Halle kein Fußballverein, 60 Jahre reichen doch.

  19. Hallenser sagt:

    Könnten auch Erfurter gewesen sein oder ? Wird nicht erwähnt.

    Das die angeblich so tollen HFC Fans sich vor allem aus den rechten Ghettos rekrutieren ist ein offenes Geheimnis.

    Dieses ominöse Fangehabe, um den Verein zu „supporten“ braucht Halle nicht!

    Es gibt genügend Fans, welche einfach nur Fussball live sehen wollen, ohne Krawall. Gerade für Familien sollte es erschwinglich sein.

    Fanbereich Sitze einbauen, Eintrittrspreise hochsetzen für die Zuschauer, Familien und Rentner mit guten Preisen begünstigen.
    Zuschauer mit Kindern werden wohl kaum Pyro und Randale veranstalten.
    Und wem es zu teuer ist, soll arbeiten gehen.

    Und wichtig, Alkoholverbot vorher bei Einlass, kein Bieverkauf im Stadion!

    Die sinnfreien Kommentare gegen den Fussball braucht man nicht, da diese weit an der Realität vorbei gehen.

    Die Insel macht es vor, wie es geht.

  20. Bernd sagt:

    Warum steht hier so wenig zu den rechtsradikalen Ausrufen? Zu Hitlergrüßen und rassistischen Beleidigungen? Wie viele „Fans“ wurden festgenommen? In der Straßenbahn sind doch Kameras und Die Polizei filmt doch auch alles mit.

  21. Kappo sagt:

    Die Fans sind halt Kinder, denen man auf dem Kindergeburtstag versehentlich Alkohol gegeben hat. Da fangen die schon mal zu schwanken an, wo anders noch geradeaus laufen können.

    • Schlappo sagt:

      So ein Quatsch, gerade was Alkohol betrifft, sind „diese Fans“ Profis!

    • 🤔 sagt:

      Ich, als Mitglied und Dauerkartenbesitzer, hoffe, dass das satirisch gemeint ist.

      Unabhängig davon, dass das Ganze außerhalb des Stadions passiert ist: Diese I… möchten keine digitalisierten Tickets und keine KI-Überwachung im Stadion, etc. –》tun aber alles dafür, dass genau dies früher oder später kommen wird.

  22. Helmut Gruschwitz sagt:

    Typisch Regional Liga , wenn ich bei mir in Leipzig zu einen Spiel von RB Leipzig fahre ist alles Okay ,da können auch Familien mit Kindern zum Fußball mit kommen ,da geht um Fußball und um nichts anderes , Grüße aus Leipzig nach Halle.

  23. Ein besorgter Bürger sagt:

    So wie der HFC spielt so sind die Fans, etwas beschränkt, leider.

  24. Cifty Nent sagt:

    Diese Fans haben bereits Vormittag am Riebeckplatz Böller gezündet und standen mit Bierkästen auf der Merseburger Straße, für ein schönes representes Foto vom Jubiläum.

  25. Laufrad sagt:

    Kostenrechnung Polizeieinsatz bitte an den HFC schicken,
    Kostenrechnung Reparatur Straßenbahn bitte an den HFC schicken.
    Die nächsten 10 Fußballspiele des HFC in Halle als Geisterspiele durchführen.

  26. Franz2 sagt:

    Bei den Ultras und Hools wird da nix zu holen sein, weil dafür müsste man ja einer Arbeit nachgehen und das wissen diese Gestalten auch, weshalb sie nie in ihrem Leben auch nur für einen Euro zur Verantwortung gezogen werden.

  27. Daniel M. sagt:

    Kinder wein, wenn sie das martialische Auftreten von Polizeikräften erleben müssen. Die Beamten können gern ihre Heldentaten mal in Neustadt ausleben. Dort gibt es aber Gegenwehr und das macht deutlich weniger Spaß, als harmlose Fußballfans zu schikanieren. Der letzte Absatz, dass keine Polizisten verletzt wurden, kann man sich getrost sparen. Sind es in den allermeisten Fällen Fußballfans, die durch Polizisten verletzt werden. Oder die Windrichtung dreht bei übereifrigen Pfefferspray-Einsätzen. Prinzipiell kann es aber nicht sein, dass in einem Fußballstadion Alkohol ausgeschenkt wird. Kein Alkohol, keine Polizei und es wäre einfach ein entspanntes Sportereignis.

  28. Motor sagt:

    Ob eine Tatrabahn die hüpfenden Jungs ausgehalten hätte? Wie man so hört, war die ja durch nichts zu bremsen.

    • eseppelt sagt:

      dann „Höre“ mal nicht nur von sonstwo, sondern unterhalte die mit den Fahrern jener Fahrzeuge. Denn auch die Tatra-Gondeln hatten so ihre Macken

  29. Michael Gaida sagt:

    Leider sind viele von den angeblichen Fans Idioten.

  30. Hfc sagt:

    Also jetzt Mal im Ernst darf man. Noch nicht mal Feiern oder was das man gleich. Als Idioten beleidigt wird also mal ganz im Ernst über legt mal eure Kommentare ein wenig danke

  31. Paulusclown sagt:

    Junge,Junge
    Dieses Gejammer.
    Ist in jeder Fußballstadt so.
    Warum irgendwas jetzt auf den HFC schieben.
    Beruhigen wir uns alle wieder.
    Und Tschüß bis in 2 Wochen oder so:-)

Schreibe einen Kommentar zu 😩 Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert