GWG investiert in diesem Jahr 28,5 Millionen Euro in Baumaßnahmen

Das städtische Wohnungsunternehmen GWG Halle-Neustadt lässt rund 28,5 Millionen Euro lässt im Jahr 2026 als größter Vermieter in Halle-Neustadt in Baumaßnahmen fließen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Modernisierung des Bestandes. Projekte, deren Umsetzung bereits im vergangenen Jahr begonnen wurde, werden weitergeführt. Im Fokus des GWG-Engagements stehen außerdem wieder die vielfältigen Beratungsleistungen und die Quartiersarbeit mit den umfangreichen Spenden- und Sponsoringaktivitäten.

 „Bei unseren geplanten Maßnahmen in Halle-Neustadt steht unsere Aufgabe als kommunales Wohnungsunternehmen im Mittelpunkt: Mieterinnen und Mietern ausreichend bezahlbaren und zeitgemäßen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Mit dem Erhalt und der Weiterentwicklung der Bestandsstruktur und über Sponsoring und Spenden für Vereine und Projekte im Stadtteil kommen wir unserem Auftrag als kommunales Wohnungsunternehmen nach“, sagt GWG-Geschäftsführerin Jana Kozyk mit Blick auf das Jahr 2026. „Gleichzeitig freue ich mich, dass sich unser Wohnquartier am Böllberger Weg weiterentwickelt und wächst“.

Ausgewählte Sanierungsprojekte in Halle-Neustadt im Jahr 2026

Traberstraße 2, 4-22

Das Wohnhaus in der Traberstraße wird durch die GWG zu einem Leuchtturmprojekt für familiengerechtes Wohnen im Quartier „An der Rennbahn“ entwickelt. Damit reagiert das kommunale Wohnungsunternehmen direkt auf die Erweiterung der Schul- und KiTa-Landschaft im unmittelbaren Umfeld. Hier werden die Sanierungsarbeiten aus dem letzten Jahr fortgesetzt. Im ersten Bauabschnitt wurden 2025 bereits einige Wohnungen zusammengelegt (aus zwei klassischen 3-Raum-Wohnungen werden geräumige 5-Raum-Wohnungen), die Treppenhäuser wurden instandgesetzt und die Elektrik modernisiert. Umfangreicher werden die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt, hier entstehen u.a. 4- bis 6-Raum-Wohnungen mit modernen Grundrissen. Jede Wohnung ist über einen Aufzug erreichbar, große Balkone laden zum Wohlfühlen ein. Im Keller entstehen Fahrradräume und Waschmaschinenräume. Geplant ist der Baubeginn für den zweiten Bauabschnitt im Februar.  

Hettstedter Straße 78, 76-66: Das vorhandene Einrohrheizsystem wird zu einem modernen Zweirohrheizsystem umgebaut. Das neue System arbeitet energieeffizienter, bietet einen besseren Heizkomfort und ist bestens für die zukünftige Wärmeversorgung ausgelegt.

Carl-Zeiss-Str. 8-10: Mit der Erneuerung der Aufzüge nun auch in den Hauseingängen 8 und 9 verfügt das gesamte Gebäude über neue und moderne Aufzugsanlagen.   

Hier werden Dächer instandgesetzt: Hibiskusweg 1-14, Paul-Thiersch-Straße 12a, 12-22 

Hier werden Treppenhäuser instandgesetzt und sowie der Glasfaserausbau vorangetrieben Adolph-Menzel-Str. 1-9; Walter-Gropius-Weg 2-9; Ernst-Barlach-Ring 1, 3-19 

In den Hochhäusern Unstrutstraße 11,13 und 19,21 wird die Haus- und Flurbeleuchtung auf LED umgerüstet

Hier werden Trinkwasserleitungen instandgesetzt:  Wolfgang-Borchert-Str. 68, 66-46

Hier werden Abwasserleitungen instandgesetzt: Maiglöckchenweg 10a, 10-14

 

Wohnquartier „Am Mühlwerder“: Eröffnung Kaffeegarten und Beginn Umbau Speicher

Die neuen Mieter in den zwei fertig gestellten Mehrfamilienhäusern Zum Inselblick 1 und 3 sind bereits eingezogen. Ab Sommer 2026 erwartet außerdem eine neues Kleinod Hallenser und Gäste aus nah und fern: Ein Restaurant, Säle für Familienfeiern, Ferienappartements und ein Biergarten im Kaffeegarten „Am Mühlwerder“.

Im ersten Quartal wird begonnen, den sogenannten Speicher der ehemaligen Böllberger Mühle um- und auszubauen. Zum Böllberger Ufer 3 entstehen 35 weitere Wohnungen. Geplant sind 2- bis 4-Raumwohungen zwischen 48 und 100 Quadratmetern. Jede Wohnung erhält einen Tiefgaragenstellplatz. Die Wohnungen verfügen über Loggien, modernen Vinyl- oder Parkettboden, Aufzug, Abstellraum zu jeder Wohnung sowie Fahrradabstellräume, Glasfaseranschluss und Anschlüsse für Elektromobilität. Die GWG investiert in den Bau und die Außenanlagen ca. 11 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist im 3. Quartal 2027 geplant.

Der neue Wohngucker „Am Mühlwerder“ ist mittlerweile Anlaufpunkt für Mietende wie auch Mietinteressenten und ist mit regelmäßigen Veranstaltungen auch sozialer Treffpunkt im Quartier.

Die GWG investiert ausschließlich in Halle (Saale) und vergibt ihre Aufträge dabei überwiegend an Unternehmen in der Region. Darunter ist auch das Tochterunternehmen, die Bau- und Haustechnik GmbH.  

Sozial engagiert in Halles größtem Stadtteil

Die intensive Quartiersarbeit ist auch im Jahr 2026 ein grundlegender Baustein der GWG-Maßnahmen für Halle-Neustadt. Die Sozialberatung, die Migrationsberatung und die Wohngeldberatung sind ein festes Serviceangebot für Mieterinnen und Mieter sowie solche, die Mieter bei der GWG werden möchten. Unsere Seniorenberatung ist zusätzlich für alle Fragen rund um das Wohnen im Alter da. Im neu eingerichteten und ausgebauten Sch(l)au-Stübchen gibt es für jede Altersgruppe Angebote für Beratung und Freizeit: Vom Töpferkurs über Sprachnachhilfe für Kinder und Jugendliche bis hin zur Beratung durch eine Hebamme. „Wir sind für unsere Mieter erreichbar- egal ob persönlich, per Telefon oder Mail. Auch in unserem Wohngucker im Neustadt Centrum und auf unseren Festen für Mieter und Interessenten sind wir Ansprechpartner für Anliegen“, sagt Jana Kozyk.

Bei ihren Spenden- und Sponsoringleistungen legt die GWG den Fokus vor allem auf Initiativen und Vereine, die wichtige Quartiersarbeit leisten. Daher können im kommenden Jahr unter anderem das Quartiermanagement der AWO SPI, die Freiwilligenagentur, der CVJM mit seinen Einrichtungen “Schnitten” und dem Familiencafé “eXxtra”, die Kulturwerkstatt Grüne Villa, die Gemeinschaftsschule Heinrich Heine sowie die Passage 13 auf die Unterstützung durch die GWG zählen. Einen weiteren Schwerpunkt der Förderung bildet der Sport. Zum Beispiel der FC Halle-Neustadt, der Congrav e.V., aber auch die Profi- und Nachwuchsmannschaften des SV Union Halle-Neustadt, des Halleschen FC und der Saale Bulls stehen auf der Unterstützungsliste.

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4 Antworten

  1. Nicht auszuhalten sagt:

    Mir würde schon reichen, bzw. ich wäre glücklich, würde dieser unsägliche Vermieter seiner Pflicht nachkommen und meine angezeigten Mängel in dieser Hornske endlich abstellen!

    U.a. ein krankmachendes Heizungsrauschen von z.T. über 40 dB! Das in der Nacht zum Schlaf.

    • heißer Tipp sagt:

      Hab gehört, bei einem gewissen Vermieter im Südpark sind die Heizungen mucksmäuschenstill.

    • PaulusHallenser sagt:

      Warum ziehen Sie nicht aus Ihrer HWG-Hornske aus? Niemand zwingt Sie, in einer Wohnung der HWG zu leben. Im Paulus-Viertel zum Beispiel gehören die meisten Wohnungen privaten Eigentümern, die bei Problemen oftmals direkt ansprechbar sind.

      • PaulusHallenser erzählt Unfug sagt:

        Hast du nicht mal die Überschrift gelesen? Wird ja immer schlimmer. Und die privaten Eigentümer werden garantiert nicht im Viertel leben, sind somit nicht direkt ansprechbar. Regelmäßig ist eine Hausverwaltung zwischengeschaltet. Könnte man wissen, wenn man einen Mietvertrag hat und nicht noch bei Mutti wohnt.

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