Halle sucht 1.700 Wahlhelfer – mindestens 70 Euro Erfrischungsgeld

In Halle (Saale) wird am Sonntag, 9. Juni, ein neuer Stadtrat gewählt, 56 Sitze werden besetzt. Gleichzeitig findet die Wahl zum Europaparlament statt. Damit beide Wahlen in der Stadt reibungslos ablaufen, werden Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt. Kürzlich hatte der Stadtrat das sogenannte Erfrischungsgeld für die Helfer erhöht. Pro Wahltag gibt es mindestens 70 Euro, ergänzt um diverse Funktionszulagen (siehe Link unten).

1.700 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer werden gesucht Für die Kommunal- und Europawahl sucht die Stadt Halle (Saale) 1.700 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Ziel ist es, das Besetzungsverfahren im März abzuschließen. Aus datenschutzrechtlichen Gründen muss dieses Verfahren für jede Wahl neu durchgeführt werden. Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale) können als Wahlhelferin oder Wahlhelfer tätig werden. Voraussetzungen sind unter anderem, dass sie am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben müssen und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. 

Aufgaben der Ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer können in den Wahlvorständen als Wahlvorsteherin / Wahlvorsteher, Beisitzerin / Beisitzer oder Schriftführerin / Schriftführer tätig sein. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Kontrolle, ob die Wahlberechtigten im richtigen Wahllokal sind, die Ausgabe der Stimmzettel sowie das Auszählen der Stimmen nach Schließung der Wahllokale. 

Schulungen im Vorfeld  Im Zeitraum von zwei bis vier Wochen vor dem Wahltermin werden Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zu Online-Schulungen eingeladen. Während dieses Zeitraumes werden mehrere Termine für unterschiedliche Gruppen von Wahlhelfern angeboten. Auf Anfrage sind zusätzlich Präsenzschulungen möglich. Über die Schulungstermine und deren Zeitrahmen werden die Freiwilligen nach ihrer Berufung in einen Wahlvorstand rechtzeitig per Brief oder E-Mail informiert. 

Stadt Halle (Saale) entschädigt ehrenamtliche Wahlhelfer Für ihren Einsatz werden Helferinnen und Helfer finanziell entschädigt. 70 Euro bekommt jedes Mitglied des Wahlvorstandes und weitere 20 Euro Zuschlag erhält jedes Mitglied des Wahlvorstandes für jede weitere Wahl, etwa der Europawahl und Stadtratswahl, oder für weitere Abstimmungen und Entscheide, etwa der Bundestagswahl und Bürgerentscheide. Weitere Zuschläge gibt es für die Wahrnehmung besonderer Funktionen: 40 Euro für die Tätigkeit des Wahlvorstehers, 30 Euro für die Tätigkeit des stellvertretenden Wahlvorstehers und 30 Euro für die Tätigkeit des Schriftführers. Diese Summen wurden im Januar im Stadtrat beschlossen. Die vollständige Satzung ist im Amtsblatt vom 16. Februar 2024 auf Seite 10 veröffentlicht und steht zudem im Internet unter: www.halle.de/satzungen

Registrierung und Kontakt: Interessierte können sich bei der Abteilung Statistik, Wahlen und Service melden, unter Telefon 0345 61387012 und per E-Mail an wahlhelfer@halle.de  . Eine Registrierung im Internet unter: https://halle.de/verwaltung-stadtrat/stadtpolitik-und-ortsrecht/wahlen 

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29 Antworten

  1. 70,00 EUR??? sagt:

    Ist ja lachhaft. nein Danke!!!

  2. winter sagt:

    Na dürfte ja kein Problem werden, haben genug Bürgergeld Bezieher.

  3. didi sagt:

    Leute da könnt ihr doch schnell mal 70 € verdienen.
    Also ran ans Telefon und anmelden.

  4. didi sagt:

    Sie können sich doch melden als externer Wahlbeobachter.
    Haben Sie Angst das die rechten Parteien zu wenig Stimmen bekommen?
    sollten wir vielleicht Wahlbeobachter aus Russland holen?
    Was wollen Sie eigentlich ausdrücken mit ihrem Kommentar?

  5. t-haas sagt:

    Mindestlohn ad absurdum

  6. Iss so sagt:

    Wie oft soll man das noch schreiben. JEDER hat das Recht, die Wahl und die Auszählung der Stimmen zu beobachten.

  7. winter sagt:

    Na da haben wir genug Helfer gibt genug Leute die Bürgergeld beziehen die können das auch machen

    • PaulusHallenser sagt:

      winter,

      da bin ich ganz Ihrer Meinung. Solche Aufgaben sollte man den Bürgergeldempfängern überlassen, denn die leben schon die ganze Zeit auf Kosten des Steuerzahlers.

      • Horch und Guck sagt:

        Aber PaulusHallenser, die Wahlen sind doch immens wichtig, gerade auch für dich und deine FDP, da darf man die Arbeit in den Wahllokalen doch nicht einfachen Leuten überlassen, die keine ausreichende Bildung genossen haben. Nein, das sollten ausschließlich studierte Leute absichern.

        • PaulusHallenser sagt:

          Horch und Guck,

          ich habe beim Lesen Ihres Beitrages sehr gelacht. Ich mag Ihren Humor. 🙂

          Allerdings denke ich, dass man auch Geringgebildete an demokratischen Prozessen wie Wahlen teilhaben lassen sollte.

          Im Übrigen gehe ich davon aus, dass wir als hallesche FDP bei der kommenden Stadtratswahl unser Wahlergebnis verdoppeln werden.

          • wird nüscht sagt:

            Den Olaf kann niemand ersetzen.

          • kopflos sagt:

            Deine Träume allen Ehren, das wird wohl nix. Wer soll sich für die FDP erwärmen? Da wähle ich lieber die Partei, da kann ich wenigstens lachen, bei deinen Ansichten kommen mir immer wieder die Tränen.

          • didi sagt:

            Wer täglich ihre Kommentare hier liest, der kommt sicherlich nicht auf die Idee FDP zu wählen. Daher wird der Stimmanteil der FDP sinken statt sich verdoppeln.

    • Niemals grün! sagt:

      Das aber ohne Bezahlung. Dann machen die wenigstens einmal was vernünftiges 🙂

  8. Olaf G. sagt:

    70 € ist okay, wird das vom Jobcenter abgezogen?

  9. Detlef sagt:

    70 Euro? Ja klingt gut. Reicht für’n abend in der Bierkneipe

  10. Robert sagt:

    Bei so viele Demokraten dürfte es doch kein Mangel an Wahlhelfern geben.
    Sind es doch nur Scheindemokraten ?